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„Der Trinker“ von Andreas Vierk

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Hallo Andreas. Dies ist ein Thema, das für mich immer gewichtig ist, letztlich hatte ich einst einen ganz feinen Kollegen, der auch in Berlin geboren ist und der schon sehr viele Jahre in der Suchthilfe engagiert ist! Selbst war dieser einst am Abgrund und ich erlebte unsagbar viel von seinen schlechten Zeiten mit. Andreas, er stammt aus einem sehr guten Elternhaus und war durch den Alk. schon fast am Ende, für mich ist dieser ein Beispiel, wie man Mitmenschen helfen kann. Andreas dies von Dir kann man nur schreiben, wenn man es selbst mitgemacht hat und ich habe es mit Nachdenklichkeit sehr gerne gelesen! Passe gut auf Dich auf in dieser schrecklichen Zeit!
Als Fazit, Alkohol ist niemals ein Freund wie viele glauben, dafür zerstört dieser zu viel! Dir liebe Grüße Franz



Andreas Vierk (13.07.2020):
Hallo Franz, ich danke dir für den ausführlichen und mitfühlenden Kommentar. Ich bin seit vielen Jahren "trocken", und hatte auch Hilfe. Eigentlich wollte ich das Gedicht gar nicht schreiben, dann dachte ich aber, dass ein Dichter oder Schriftsteller ja immer ein Bisschen von sich preisgibt. Ich wünsche dir noch eine schöne Woche. LG Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

13.07.2020
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Ausgezeichnet hast Du das Elend des Trinkers beschrieben. In allen Facetten. Mir war das Trinken nicht gegeben, habe immer grausam gekotzt und den berühmten Frühschoppen musste ich stets überspringen. Selbst Saufen muss gekonnt sein. Nach meiner Erfahrung sind Alkoholikerinnen viel schwieriger zu entwöhnen, als der männliche Part. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (13.07.2020):
Lieber Robert, wer schwerer zu entwöhnen ist, weiß ich nicht. Ich bin froh, dass es mir gegeben wurde, keinen Jeeper zu haben (oder wie sich das immer schreibt). Viele müssen ihr ganzes Leben lang gegen sie Sucht ankämpfen. Ich habe mir eine gesunde Angst bewahrt. Ich schrubbe mir z.B. lieber die Hände, statt dieses Infektionszeug zu benutzen, so virentötend es immer ist. Lieber Gruß von Andreas

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

13.07.2020
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Trinker besitzen mehr Facetten für ihre Motivationen, als eine Bibliothek dazu ausreichen würde, sie zu erklären ! Auch ein Gedicht ändert das nicht !
HG Olaf


Andreas Vierk (13.07.2020):
Das was du gesagt hast, gilt für alle Menschen. Aber seit wann werden Gedichte geschrieben, um irgendwas zu ändern? Jedenfalls finden sie darin nicht ihre Begründung. LG Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

12.07.2020
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Lieber Andreas,

gut hast du dich in einen "Trinker" hineinversetzt.
Es ist ein Trauerspiel und Zuspruch hilft nicht viel.
Die Tage alle sind gezeichnet von der gleichen Wahl
und der darauf folgenden ewig gleichen Qual...

Ein guter Dichter muss nicht in sogähnliche
TRICHTER fallen. Sein Einfühlungsvermögen
zeichnet ihn aus und lässt die Gedanken
aus ihm wallen.

Liebe Grüße sendet dir Renate



Andreas Vierk (12.07.2020):
Liebe Renate, so ein guter Menschenkenner bin ich nicht, dass ich mich in eine solche Person hineinversetzen kann! Nein, das ist ein Selbstportrait, aber eines von ganz früher. Ich las hier nur das Gedicht "Alkoholismus", von wem... ich will keinen falschen Namen nennen. Ich schrieb ihm Nonsensverse übers Saufen, und hatte dann ein schlechtes Gewissen. Ich hoffe, ich hab damit sozusagen eine Entschuldigung erwirkt. - Ich danke dir für deinen empathischen Kommentar und wünsche dir noch einen schönen Restsonntag, LG Andreas

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