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„DIE GRALSRITTER UND MONSALVAT (2019)“ von Hanns Seydel

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Margit Farwig (farwigmweb.de)

17.07.2020
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Lieber Hanns,

es klingt fast wie ein Gebet am Ende. " Lassen wir es also dabei: die Gralsburg Monsalvat, wo jener Kelch bewahrt und angebetet wird, in den am Karfreitag das Blut Jesu floss, ist ein Phantasieraum, und kein Mensch wird ihn jemals real sehen. Hören freilich können wir ihn durchaus – wiederum dank Wagner, der uns in seiner letzten Oper nach eben jenem mittelalterlichen „Parzival“-Stoff mitten hineinführt und zu den kultischen Ritualen der im Gralsdienst grau und starr gewordenen Ritter düster-feierlich prunkende Musiken von magischer Suggestionskraft komponiert hat:" lt Wiki.
Dazu höre ich natürlich ganz weit drinnen die hehren und gewaltigen Klänge Wagners, der mehr der Kunst frönte als dem religiösen Ganzen. Da bin ich nun wieder ein Stück weiter mit Deiner Kunst an der Mythologie. War sehr interessant!

Herzliche Grüße und bleibe gesund mit lieben Grüßen von Margit

freude (bertlnagelegmail.com)

15.07.2020
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...Hanns, gerne erinnere ich mich noch vom Schulunterricht an die Gralsritter.
Du hast diese Erinnerungen wieder auf beeindruckende Art in mir aufleben lassen.

Meine Erinnerung:
Beim ersten Besuch auf der Gralsburg stellt Parzival nicht die Mitleidsfrage.
So wurde er erst Jahre später Gralskönig.
(Zu den erwarteten ritterlichen Tugenden zählen Genügsamkeit, Güte, Mitleid, Redegewandtheit).

Ritterliche Grüße von Adalbert.

Hanns Seydel (16.07.2020):
Hallo Adalbert, hab Dank für Deinen geistreichen Kommentar. Dir wird sicherlich aufgefallen sein, dass dieses Gedicht ein logischer Nachklang zu meinem vorherigen Gedicht ("Elsa und Lohengrin") ist, denn Parzival gilt ja als Vater von Lohengrin. Deine "Ritterlichen Grüße" kann ich nur erwidern, denn: Rittertum bedeutet Ehre, wertvolles Seelentum, Grundsatztreue und ? - ECHTE, tief empfundene Liebe zu einer verehrten FRAU ! In ritterlichem Heldenmut Herzlich Hanns

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