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„Dichten wie einst Schiller oder Goethe ?“ von Siegfried Fischer

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Lieber Klartext-Verdichter Siegfried...
was gut verdichtet wurde (mit viel Herz-Esprit)
verdient im KLAR-text auch Lob + Sympathie!!
alles andere ist doch WURST
hab die ganze Woch DURST ;-))
beim Versmaß herrscht leider meist Anarchie!!!
P.S.:
Mir selbst ist die e-stories Notengebung
eigentlich nicht so wichtig,
da keiner von uns deswegen "sitzen bleiben" wird!! ;-))
ich tu´s aber aus reiner Routine trotzdem...!)
herzl. schmunzelnde Samstagsgrüße
am heutigen Welt-Mittelfingertag vom
vom Schwabenfreund Jürgen

Siegfried Fischer (01.08.2020):
Lieber Lyrikus, ohne regelmäßiges Sitzenbleiben am PC kommen keine Gedichte ins Netz. Aber Du bringst mich jetzt auf eine Idee: Wie wäre es, wenn man bei e-Stories auch noch regelmäßig Halbjahres- und Jahresabschlusszeugnisse bekommen würde? Mit einer schlechten Endnote wären dann Nachhilfestunden - beispielsweise in Rechtschreibung oder Grammatik - fällig! - VD & LG Siegfried

Goslar (karlhf28hotmail.com)

01.08.2020
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Lieber Siegfried,

es wird leider immer Außerseiter geben, die mit Volldampf durch die Kinderstube geflogen sind und wollen nun den großen Mann markieren. Lassen wir ihn in Ruhe und geben ihm genug Rope, wie wir auf englisch sagen.

Herzlich Karl-Heinz



Siegfried Fischer (01.08.2020):
ROPE geben ist gut. Aber man muss aufpassen, dass damit keine Dummheiten gemacht werden. - VD & LG Siegfried

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

31.07.2020
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Lieber Siegfried.

Alle sprechen von Goethe und Schiller... niemand spricht von Gernhardt oder Ringelnatz. Diese Freigeister die ständig auf meinem Nachttisch liegen (nicht real sondern in Buchform) sind beste Beispiele für den von Dir angesprochenen freien Rhythmus in der Dichtung. Ich lese beide immer mit großer Freude. Sie sind Inspiration für mich, wobei ich trotzdem Gedichte in ausnamslos einwandfreier Metrik bevorzuge. Jeder halt so wie er möchte. Und wenn der eine oder andere Dichterfürst täglich wechselnde Morgensorgen verdicht... dann ist das sein unverwechselbares Markenzeichen... andere betiteln das was sie machen als "Schaffen" sinnigerweise wäre "Machenschaften" angemessener. Nein, es sind Werke. Fehlt nur das K(n)öchel-Verzeichnis in dem sie aufgelistet werden.

Ansonsten gebe ich Dir Recht. Die Benotungen sind blödsinnig. Die Kommentare im Grunde auch weil immer die gleichen "Dichter" von immer den gleichen Kommentatoren hochgelobt werden; egal was da steht.

Ich bekomme sehr viele Meinungen per Mail zugesandt was mich mehr freut, weil sie ehrlich und frei von Gesülze sind. (Auch die Verrisse)

Ok... Dich lese ich wirklich immer gerne, das weißt Du. Und wenn mir mal etwas nicht gefällt... kommt auch vor... dann halte ich einfach meine Klappe. Einen schönen Abend wünsche ich Dir.
LG Horst

Siegfried Fischer (01.08.2020):
Klar, alle sprechen nur von Schiller und Goethe … Liegt vielleicht daran, dass sich Gernhardt und Ringelnatz so schlecht reimen auf Po-ete … Ich habe übrigens auch so einen Freigeist, der immer mit mir ins Bett geht. Der ist auch total in Buchform. Bestimmt kennst DU DEN auch, Konrad heißt er. Und er ist das beste Beispiel für freien Rhythmus. Da ist alles drin, was ein Dichterherz begehrt für seine Machenschaften. Und alles ist schön geordnet von A bis Z. Da findet der Dichter Flieder - Lieder, Morgen - Sorgen, Nacht und Pracht und vieles mehr ... VD & LG Siegfried

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

31.07.2020
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Lieber Siegfried,
man muss ja nicht einen gewissen Stil kopieren. Wenn einem Goethe besonders liegt - warum nicht! Aber jeder Mensch ist halt ein Unikat und man kann ja auch mal eigene Wege einschlagen. Inwiefern das glückt, entscheiden letztendlich die Leser! Dies ist halt Geschmackssache!
LG. Michael

Siegfried Fischer (31.07.2020):
Eigene Wege einschlagen ist auf alle Fälle besser als Schaufenster! - Aber jetzt mal Ernst beiseite, lieber Michael, wer heute auf der Datenautobahn unterwegs ist, der steckt eben häufig im Stau, und da ist ein eigener Stil nicht sehr gefragt. Geschmackssache hin oder her, man muss sich dem fließenden Verkehr anpassen. Mal kurz gegen den Strom schwimmen kann schlimmstenfalls unglücklich enden. - VD & LG Siegfried

freude (bertlnagelegmail.com)

31.07.2020
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...Siegfried, Goethe und Schiller sind in einer Zeit aufgewachsen, wo es noch kein Fernsehn, kein Internet, kein e-stories, höchstens Theater und zum Lesen die Bibel gab. Es ist klar, dass sie mit ihren Werken hervorstachen. Wobei sich Goethe immer leicht seinen Lebensunterhalt verdiente, stand Schiller mit einer zu ernährenden Familie wesentlich ärmer da, bis ihm der Durchbruch mit "Die Räuber" gelang.
Sich mit ihnen vergleichen zu wollen, wie so mancher Dichterneuling, ist wohl reinste Ironie und Fehleinschätzung.
Dein Klartext hat mich jedenfalls überzeugt.
LG Bertl.



Siegfried Fischer (31.07.2020):
Nun ja, lieber Bertl, auch heute noch schaffen es manche Zeitgenossen mit Hilfe von größeren "Durchbrüchen" und kleineren "Räubereien" zu Geld (anderer Leute) zu kommen um sich so einen angenehmeren Lebensunterhalt mit Lebensunterhaltung (Fernsehen, Internet, e-stories, Theater, Lesen der Bibel u.ä.) zu verdienen. Leider stechen dabei nicht wenige hervor - manche vor allem im Haushalt aus dem Hinterhalt ... - VD & LG Siegfried

rnyff (drnyffihotmail.com)

31.07.2020
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Du magst zwar Recht haben, aber hinter jedem Werk steht ein Autor, der vielerlei über seine Person verrät. Ansichten, Witz, Humor usw. und die Form gibt sein Können preis. Ein Stotterer eignet sich schlecht zum Redner. Nicht jeder zeigt soviel Selbsterkenntnis wie Demosthenes. Wikipedia: "Dichter ist eine spezifisch deutsche Wortbildung für einen Verfasser von Dichtung im Sinne von sprachlicher und schriftstellerischer Kunst." Da heute der letzte Mist unter Kunst läuft, machen wir der Einfachheit halber auf Dadaismus. Lieber Gruss Robert

Siegfried Fischer (31.07.2020):
Lieber Robert, die Hauptsache ist doch, dass ich Recht habe, - auch wenn das Recht mäßig ist. - VD & LG Siegfriedlich - P.S.: Dadadadaismus ist auch eine von Stotterern sehr geschätzte Kunstform.

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

31.07.2020
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Lieber Friedsieg,

die Brüder von Humboldt machten auch Sezier-Experimente mit Goethe, also nicht an Goethe, sondern mit seiner Mitarbeit. Goethe war nämlich auch Wissenschaftler, und nicht nur ein abgehobener Reimling. Alle drei waren damals noch ziemlich junge Leute. Die Humboldts nannten ihn damals Göte, was mich immer ein bisschen verwundert hat. Bis mir was aufging. Der Mann ist sehr eitel gewesen, und damals galt es als klassisch, einen Umlaut durch einen Doppellaut zu ersetzen, weil die Griechen und Roemer ein ö nicht kannten. So wurde aus Göte (was Gote bedeutet) im Laufe der Zeit Goete. In der Preußenzeit galt ein h hinter einem t als besonders hehr. Das einzige Wort außer dem Namen Goethe, das die Rechtschreibreform überstanden hat, ist der Thron. Alles andere hat kein th mehr (außer zusammengesetzte Hauptwörter, du Witzboldt). Den Adelstitel hat sich Göte noch zu Lebzeiten selber verliehen, mitsamt eines bombastischen Familienwappens, gekrönt von drei Helmen, als hätte er drei Köpfe gehabt. Moeglicherweise war Göte ein Alkoholiker, wie man aus Selbstzeugnissen schließen kann. - Schiller hingegen war bekannthermaßen Morphinist. Na gut, zwei Drittel der Weltbefoelkerung bestehen aus Suechtigen, was also für den Charakter eines Menschen und der Qualitaeth seines Werkes nur sehr mittelbar von Belang ist.
Ein Referath von A. Vierk, (dessen Name leider nicht besonders veraenderbar ist), mit freudtlichen Grueßen

Siegfried Fischer (31.07.2020):
Lieber Referent Vierk, die lehrreiche Historie des JWG gipfelt schließ- und endlich in dem Kino-Meisterwerk FACK JU GÖTHE 3. Damit hat dieser Dreiteiler sogar den ehrenwerten Doktor Faust entthront, der damals nur als einfacher Zweiteiler über die Bühnen der Theaterwelt ging. - Der Filmdreiteiler verdeutlicht auch, wieso das Familienwappen von drei Helmen gekrönt wird. Dagegen sind die zwei Fäuste des Geheimrats selbsterklärend. - VD für Deinen interessanten RefeRatschlag zum Thema Goethe. - LG vom PoeSiegfried

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Lieber Siegfried. Ich denke, nicht nur Schiller und Goethe sind ein Beispiel für gute Poeten, es gab und gibt unsagbar viele andere Poeten und ihre Poesie in aller Welt!
So gesehen, ganz wenige Menschen vergleichen ihre Poesie mit den Werken der Dichterfürsten, denn diese Mitpoeten leben fast alle auf dem Boden der Realität!
Zu den Kommentaren. Auch Auslegungen haben ihre Freiheit und da darf jeder dies schreiben, was weder Beleidigungen noch Beschimpfungen enthält und daran führt kein Weg vorbei. Unerheblich, welcher Name auch darunter steht und auch betr. Benotungen, die ja immer eine individuelle Ansicht sind, da gibt es nichts zu kritisieren! Da gibt es wichtigeres auf dieser Welt! Friedliche Grüße Franz


Siegfried Fischer (31.07.2020):
Das stimmt, lieber Franz, es gibt noch ein paar andere gute Poeten, die mir auch zum großen Teil namentlich bekannt sind. Und Du hast natürlich auch recht, wenn Du schreibst, dass es wichtigeres auf dieser Welt gibt. Man kann ja jeden Morgen hier im Forum nachlesen, welch gewichtige Sorgen die Menschheit umtreibt. - Siegfriedliche Grinsgrüße

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