Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Gedankenschwäche“ von Karl-Heinz Fricke

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

10.08.2020
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Mich erfreut immer wieder aufs Neue, wie melodisch und geistreich deine Werke geschrieben sind, lieber Karl-Heinz. Vorbildlich, meint RT, mit herzlichem Gruß.

MarleneR (HRR2411AOL.com)

09.08.2020
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Lieber Karl-Heinz,

ja, mit dem Alter kommt die Vergeßlichkeit. Dabei sind mir aber Dinge,
die schon sehr lange Jahre zurückliegen, noch immer sehr gut im Kopf.
Nur das Kurzzeitgedächtnis läßt oft zu wünschen übrig.
Kleines Beispiel : Hab gerade etwas gemacht und will es sofort danach
wieder tun, da fragt man sich doch, was läuft da im Kopf ?

Da muß man sich kleine Eselsbrücken bauen, oder ?

Liebe Grüße dir und deiner lieben Frau von Marlene

Karl-Heinz Fricke (09.08.2020):
Liebe Marlene, ich danke dir. Du hast so recht. Man macht Dinge, die man gar nicht registriert und das mit dem Kurzzeitgedächtnis stimmt auch. Manchmal sind es Nebensächlichkeiten aus der Jugend, die man nicht vergisst, während man sogar Wichtigkeiten, die nur ein oder zwei Jahre zurückliegen vollkommen vergessen hat. Ich wünsche dir noch schöne Sommertage. Bei uns ist es nach einem Gewitter schon herbstlich. Herzlich Karl-Heinz

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Lieber Karl-Heinz! Ein verbrauchter Körper reagiert nicht mehr so wie ein junger und mit dem Kopf funktioniert das genauso. Auch jüngere Menschen haben schon derartige Erscheinungen. Wenn ich deine Gedichte lese, stelle ich doch fest, dass dein Kopf noch sehr gut funktioniert. Auch ich erinnere mich manchmal nicht an etwas aus der Vergangenheit aber dann war es auch nicht wichtig, denn alles Wichtige ist bei mir gespeichert. Gern gelesen , herzliche Grüsse Karin

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Liebe Karin, ich danke dir für die gute Meinung über meine Gedichte den Kopf betreffend. Solltest du eines Tages einen Rückgang feststellen, dann lass es mich bitte wissen, denn ich werde immer langsamer bein verfassen meiner Gidichte. An manchen Tagen geht es kaum. HerzlichKkarl-Heinz

Margitta (margitta.langegmx.net)

08.08.2020
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Lieber Karl - Heinz,
auch der jüngeren Generation geht es manchmal so. Suchte meine Schuhe überall, konnte sie
nicht finden. Dann sah ich nach unten - ich hatte die Gesuchten an!!!

Hoch-sommerliche Grüße (37 Grad) an Dich
Margitta

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Liebe Margitta, so geht es mir jeden Tag. Dumme Vergesslichkeiten. Suche Brille und habe sie auf. Gehe in den Keller und weiss nicht warum. Suche nach Namen berühmter Leute. usw usw usw. Ich danke dir Herzlich Karl-Heinz

Musilump23

08.08.2020
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Lieber Kal-Heinz,
zu dem Thema “Gedankenschwäche“ schwingt ein kompetentes und gedankenreiches Szenario eines 92 jährigen Autors mit, der dem altersbedingten Gedächtnisschwund erstaunlich trotzt.
Es ist nicht leicht, die geistigen und alltagspraktischen Fähigkeiten aktiv zu halten. Das Alter mit seinen Tücken setzt einfach seine Duftmarken und setzt vieles plötzlich ins Gegenlicht, wie dein Protagonist mit seinem Restaurantbesuch und den vergessenen Zähnen zeigt. Es braucht nicht viel Fantasie, sich so etwas vorstellen zu können.
Wollen wir dennoch hoffen, dass dieser arme Kerl wenigstens eine geschmacklich gute Fertigsuppe bekommen hat.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz


Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Lieber Karl-Heinz, glücklicherweise kann ich noch gut denken, aber oftmals muss ich sehr nachdenken mich an etwas zu erinnern. Besonders Namen,darunter auch berühmte Leute, und an Dinge des täglichen Lebens. Was meine Gedichte anbetrifft, ich schreibe nicht in Rätseln. Klare einfache Worte. Seitdem ich eine neue Brille habe, muss ich sehr aufpassen sie nicht zu verlegen, denn wenn ich nicht lesen und schreiben kann bin ich kein Mensch mehr. Lieben Dank und herzliche Grüße Karl-Heinz

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

08.08.2020
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Lieber Karl-Heinz,

Menschen hören nicht auf zu denken und zu lieben, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu lieben und zu denken!

Da habe ich bei Dir keine Befürchtungen :-)).

Herzliche Grüße ins wunderbare Canada sendet Dir und Deiner Liebsten Horst

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Lieber Horst, ich danke für deinen netten Kommentar. Denken und Lieben sind in der menschlichen Gesellschaft Begriffe, ohne die wir nicht auskommen. Ich liebe meine Frau 63 Jahre lang und ich denke, dass ist der Grund, dass wir beide noch leben, uns gegenseitig helfen und achten. Herzlich Karl-Heinz

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Ja, moin. Ich habe andere Probleme. Mein Körper macht das, was er schon immer gemacht hat: was er will. Ich wache auch am Wochenende um 6 Uhr auf, und nach den Verdauungszeiten (Umschreibung für...) kann ich die Uhr stellen.

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Hallo Jürgen, ich danke dir der Körper macht tatsächlich was er will und das trifft ganz besonders auf den alten Körper, wie den meinen 92-jährigen zu. Besonders im warmen Bett tauchen Schmerzen auf, die den Schlaf rauben. Allerdings bleibt der Kopf klar und verschont. Herzlich Karl-Heinz

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Guten Morgen euch lieber Karl – Heinz. Ja, im Alter gewinnen wir immer mehr neue Erfahrungen und man sucht nicht nur immer wieder die Lesebrille! Humor über allem liebe Grüße Hildegard und Dir der Franz

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Lieber Franz, meine schöne Dreifokusbrille brauchte ich nicht abzunehmen und zur Nachtzeit bekam sie einen bestimmten Platz neben meinem Bett. So musste ich sie nie suchen. Eines Tages passierte es, dass die Brücke brach und beide Gläser auf den Teppich fielen. Nachdem ich die Staroperation überstanden hatte musste ich eine neue Brille zum Lesen haben. Die habe ich nun, eine ganz einfache Brille. Da ich auch ohne Brille Auto fahre, dachte ich es sei ok. Das Problem ist sie zu verlegen. Das verhindere ich jedoch, dass ich sie einen bestimmten Platz, so auch wie Schlüssel hat. Vordenken ist immer besser als Nachdenken. Herzlich Karl-Heinz

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

08.08.2020
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Guten Morgen Karl-Heinz,
ich kann das gut nachvollziehen. Oft denke ich, warum kann ich beim Lesen die Buchstaben nicht gut erkennen? Klar. Falsche Brille. Gestern hatte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben ausgesperrt. Zum Glück hatte ich einen Zweitschlüssel bei Freunden deponiert. Da war es nur ein kurzer Schockmoment. - Aber du selbst bist doch noch geistig topfit. Sonst würdest du doch nicht in einem Internetforum Gedichte schreiben! Ich kenne Leute, die noch im Arbeitsleben stehen: sie haben nie ein richtiges Buch gelesen, können kaum mit dem Handy umgehen, und denken, wenn sie den Computer anmachen, haben sie sofort ein Grundstück auf dem Mond gekauft. Das hat einer befürchtet, der zwanzig Jahre jünger ist, als du! Mach dir also keine Sorgen.
Liebe Grüße von Andreas

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Lieber Andreas, das Alter ist schon ein Problem. Wenn ich meine älteren Gedichte lese dann wundere ich mich wie schnell ich das konnte. Es dauert mir jetzt viel länger. Sehr vergesslich bin ich, was Namen anbetrifft und auch im täglichen Haushalt unterlaufen mir dumme Fehler aus Gründen der Vergesslichkeit. Wichtige Gegenstände, wie Schlüssel, Brillen, Kreditkarten, Führerschein usw. haben einen festen Platz. Die zu suchen ist sehr frustrierend. Herzlich Karl-Heinz

rnyff (drnyffihotmail.com)

08.08.2020
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Das soll Dir nicht besser gehen als den zehn Jahre jüngeren, Du kannst Dich ja wirklich nicht beklagen.
Kürzlich traf ich meinen Pfarrer. Er sagte, er sei jetzt pensioniert. Ich meinte, das sei ja prima, jetzt könnte er seiner Frau die Predigt halten. Mein Frau stupfte mich ans Bein und flüsterte, das sei mein Optiker, ich meinte, das macht ja nichts, der kann auch predigen. Zum Glück waren seine Hörgeräte nicht gut platziert.
Lieber Gruss Robert

Karl-Heinz Fricke (08.08.2020):
Lieber Robert, im Hinblick auf mein Alter kann ich zufrieden sein. Das Dichten dauert zwar dreimal so lange als noch vor zwei Jahren. Allerdings unterlaufen mir täglich, besonders nach dem Austehen viele dumme Fehler, die ich meiner Vergesslich anrechne. Brille, Schlüssel, Ausweise, Führerschein, Kreditkarte müssen Stammplätze haben. Danach zu suchen ist sehr frustrierend. Dein Erlebnis mit dem Optiker hat viel Humor. Mein Dank und herzliche Grüße von Karl-Heinz

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