Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die Sündenvergebung“ von Karl-Heinz Fricke

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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

16.08.2020
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Doch wenn Zitronen nun liebkosen,
der Maides Gaumen den famosen,
gar mancher würde trotzdem schwach
und auch die Maid wohl selbst gar - ach!....

Sehr humorig lieber Karl-Heinz!
Mit lieben Grüßen in Deinen Abend!
Uschi

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

13.08.2020
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Wenn die Schuld sie fast erdrückt,
sie in die Nähe des Priesters rückt.
Dieser gibt freilich einen seltsamen Rat,
Für Notfälle hat er ihn aufgespart...
Auch das Mädel ist sehr verwundert,
kauft nun Zitronen an die hundert.
Was wird nicht alles geglaubt und
gemacht, wenn der Teufel seine
Späße macht...

Amüsierte Grüße sendet dir Renate

Karl-Heinz Fricke (14.08.2020):
Liebe Renate, lieben Dank für deinen netten Kommentar. Wenn das Gewissen quält, der Mensch den Beichstuhl wählt. Erleichtert geht er dann nach aus und schaut nach andern Taten aus. Schnell wird ein Gewissen rein mit dem Priester im Verein. Herzlich Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

13.08.2020
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Der Priester war ein wilder Stier,
ließ sie Zitronensaft viel trinken,
und so ganz schnell zu Boden sinken,
dann gab er die Vergebung ihr.

Karl-Heinz, mehr brauch ich nicht sagen, oder?

LG Bertl.

Karl-Heinz Fricke (13.08.2020):
Hallo Bertl, ich danke dir für deinen Kommentar. Der nächste Büßer wollte beichten weil er anscheinend fremd gegangen war. Der Beichtvater wollte wissen wer die Frau war, der gewesen zugetan ist. Den Namen wollte er nicht nennen. Da nannte der Priester die Namen von drei Frauen. Nein, sagte er, die waren es nicht. Der Priester entliess ihn. Draußen erzählte der Büßer seinen Kumpanen. Es hat wunderbar geklappt, ich habe drei gute Adressen. Was sagste dazu ? Herzlich Karl-Heinz

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Wundervoll wieder lieber Karl - Heinz und Dein Humor immer wieder, dieser hat für mich Klasse! Beste Grüße - Wünsche Hildegard und Dir der Franz

Karl-Heinz Fricke (14.08.2020):
Lieber Franz, manchmal noch fällt mir noch etwas zum Schmunzeln ein, von denen etwa 800 im Forum zu Buche stehn. Mein Dank und herzliche Grüße Karl-Heinz

rnyff (drnyffihotmail.com)

13.08.2020
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Hintergründig wunderbar, ganz nach meinem Gusto. Sündigen darf man immer, aber nur wenn man es im Vornehinein bereut. Lieber Gruss Robert

Karl-Heinz Fricke (14.08.2020):
Lieber Robert, Als damals die Münze im Kasten klang, der Priester frohe Lieder sang. Das denen das Geld sehr wichtig war, zeigt dir die noch unmetrische HUNDEBALLADE : Die Hundetaufe Zum Pfarrer aus Bad Hagenau kam voller Hoffnung eine Frau. Jedoch sie kam nicht ganz alleine, sie hatte Bello an der Leine. Es sollte der Pfarrer Niederstaufen dieses Wesen christlich taufen. Mit großem Staunen im Gesicht sprach er: "Ach, das geht doch nicht!" Die Frau hat ihn nur angeblickt: "Der Himmel hat den Hund geschickt. Er schläft im gleichen Bett mit mir, und abends schlürft er Weizenbier. Hundefutter rührt er nicht an, ich denk’, es ist mein resurrekter Mann. Wenn ich esse, frießt er auch, legt mir die Pfote auf den Bauch. Bete ich, ist er nicht zu halten, flugs tut er die Pfötchen falten !" Ungläubigkeit in des Pfarrer Gesicht: "es tut mir leid, ich darf es nicht !" Als die Frau Geld offeriert’ war er plötzlich interessiert. 10000 Euro sind nicht zu verachten und Zuschauer sind nicht zu erwarten. Etwas Wasser aus dem Topf geträufelt auf des Hundes Kopf, ein echtes Pseudo Ritual, doch es lohnt, verdammt nochmal. "Gut, liebe Frau, aber Niemandem sagen, mein guter Ruf könnte es nicht tragen. Das müssen Sie mir fest versprechen, denn man würd`sich an mir rächen !" So fand dann diese Taufe statt, die nicht ihres gleichen hat. Die Kirchenkasse war ziemlich leer. Der Pfarrer sagte: "Danke sehr !" Der Bischof war zutiefst verstört, bis er von dem Geld gehört. Der Pfarrer dachte, der Bischof tobt, anstatt wurde er jedoch gelobt. Dann hörte es zu beider Qual, auch der ehrwürdige Kardinal. Dieser lachte und gab kund: "Man firme auch noch diesen Hund. Ich lasse es in euren Händen, die Frau wird sicher nochmal spenden !" Herzlich Karl-Heinz

Musilump23

13.08.2020
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Lieber Karl-Heinz,
ein göttliches Beicht-Geniestück, wo das Wirre an Boden gewinnt!
So wird im Beichtstuhl nicht nur Schwermut abgeladen, sondern auch Schmunzler geboren. Der Pfarrer scheint zunächst mit seinem Zitronen-Rezept ein eifersüchtiger Spielverderber zu sein. Möglich aber auch, dass die nicht mehr junge Maid mit versiegeltem Zitronen-Gesicht, mittlerweile das Gelübde als Nonne abgelegt hat und im Kloster lebt.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

Karl-Heinz Fricke (14.08.2020):
Lieber Karl-Heinz, auch im Kloster geht es manchmal rund und das geschieht aus guten Grund. Verleugnet wird das Zölibat wie man schon oft gelesen hat. Das war wieder einmal ein Schmunzler, der früher 20 Kommentare eingebracht hätte, während sie jetzt Mangelware geworden sind. Herzlich Karl-Heinz

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