Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Wollte viel erleben....“ von Sonja Soller

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freude (bertlnagelegmail.com)

19.08.2020
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...Sonja, ein tragisches Schicksal, was nicht sein hätte müssen.
LG Bertl.

Sonja Soller (20.08.2020):
Hallo Bertl, das ist es wohl. Schreibe nicht gerne so tragische Gedichte, aber dieser junge Mann kam mir in den Sinn, weil mein Sohn in dem Alter ist, wo auch er heute wäre. Lieben Grüß aus dem Norden, Sonja

Mark Widmaier (widmaiermarkweb.de)

18.08.2020
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Heftige Kost! Aber es ist wichtig, auch über solche Themen zu schreiben. Mir fällt da spontan der Song "Nachts weinen die Soldaten" von Saltatio Mortis ein, den ich Dir ja erst vor kurzem vorspielte. Auch Du hast die Tragik sehr beeindruckend umgesetzt.

Herzliche Grüße an meine große Schwester
Mark

Sonja Soller (18.08.2020):
Lieben Dank Bruderherz, es gibt viel Schreckliches in der Welt. Der "Junge" von dem das Gedicht handelt, war mir viele Jahre bekannt. Seine Geschichte war mir ein Gedicht wert. Hier hat sich ein Ereignis an das nächste gereiht. Erst der Krieg, dann die Verwundung, das Krankenhaus, und dort die Drogen. Was ihm helfen sollte, brachte letztendlich den Tod. Man könnte sagen er hat selber Schuld gehabt, hatte er sich doch freiwillig zum Einsatz gemeldet. Alles was geschieht in unserem Leben, ist lange vorher schon miteinander verknüpft, bevor es geschieht. Herzl.Grüße aus dem Norden, Sonja

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

18.08.2020
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Ich kenne jüngere Leute, aus bestem Hause, leben ihre Freiheit - fast zu Tode gelangweilt.
Andere gehen für 10 Euro die Stunde arbeiten und haben einen Rentenanspruch von
weniger als 1.000 Euro. Sie werden später ihre Miete nicht bezahlen können, wenn der
Staat es nicht tut. ...
Du beklagst ein bedauernswertes Leben. Zu RECHT! Ich frage nur nach der Realität.
Wie häufig kommt dieses Leben heute HIER (Europa) vor ? Oder sprichst du von
früheren Zeiten ? Dann sage ich, und sei mir bitte nicht böse. Auf olle Kamellen kann
ich gern verzichten. Habe diese 1000mal gelesen. Die Welt wird daran nicht genesen !
HG Olaf

Sonja Soller (18.08.2020):
Auf olle Kamellen steh ich auch nicht, lieber Olaf, ich kannte diesen jungen Soldaten, es war die Zeit zwischen 2000-2005, so oll sind die Kamellen also nicht. Es sollte niemanden aufrütteln, geschweige daran gedacht werden die Welt zu verändern. Ein Gedicht kann das NICHT!! Es kam mir in den Sinn, weil mein Sohn heute in dem Alter ist, in dem der junge Mann (ein Freund meines Sohnes) gewesen wäre, wenn..... Diese Zeilen werden wahrscheinlich anders gelesen, als ich sie geschrieben habe. Sein Schicksal war es mir wert, dieses Gedicht zuschreiben. Danke für Deine Meinung! Herzliche Grüße aus dem Norden, Sonja

Goslar (karlhf28hotmail.com)

17.08.2020
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Liebe Sonja,

Kriege sind die größten Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Schlimm genug wenn Menschen durch Unfälle oder Krankheiten früh sterben müssen. Kriege sind befohlener Mord und ich kann nicht verstehen, dass sich das junge Männer als Abenteuer vorstellen. Es ist doch schlimm, dass für Eroberungskriege Männer einfach aus ihren Familien herausgerissen werden mit der Möglichkeit nicht zurück zu kommen. Jeder Tod auf diese Weise ist einer zu viel.

Herzlich Karl-Heinz

Sonja Soller (18.08.2020):
Lieber Karl-Heinz, Kriege können nicht heilen, sie zerstören alles, aber das weißt Du besser als ich. Der junge Soldat und viele andere, konnten das Erlebte letztendlich nicht verarbeiten. Sie sahen nur den einen Ausweg!!!! Lieben Dank für Deinen so treffenden Kommentar Herzl.Grüße Sonja

Margit Farwig (farwigmweb.de)

17.08.2020
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Liebe Sonja,

einfühlsam und doch wachrüttelnd bringst du uns ein Schicksal, das viele schon erleiden mussten, weil sie was erleben wollten. Oder auch einfach nur dem Ruf des Staates folgten. Eine Mahnung an alle, die hier lesen.

Herzlichst Margit

Sonja Soller (18.08.2020):
Liebe Margit, ob das mit dem Aufrütteln klappt, wage ich zu bezweifeln. Weil die, die die Fäden ziehen es anders sehen! Vielen Dank für deine mahnenden Worte Herzliche Grüße Sonja

Herbert Kaiser (herbert.kaiser.hkgmail.com)

17.08.2020
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Liebe Sonja,

ein trauriges und ergreifendes Werk. Ein Mahnmal gegen den Krieg. Der junge Mann musste offensichtlich seiner Bestimmung folgen, dennoch ein trauriges Ende.

Ganz liebe Grüße
Herbert

Sonja Soller (18.08.2020):
Lieber Herbert, dieser junge "Krieger"war nicht der einzige, der sein so Leben beendet hat. Es gab viele, die von den schrecklichen Erlebnissen verfolgt wurden und sie nicht mehr losließen. Sei herzl gegrüßt Sonja

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

17.08.2020
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Liebe Sonja,
ergreifend deine Zeilen zu dem jungen Soldaten, der Abenteuer suchte und den späteren Tod fand, weil er die Erlebnisse nicht verarbeiten konnte. Stellt sich die Frage wie viele von den jungen optimistischen Menschen hierbei auf der Strecke bleiben. Du hast ein Zeichen gesetzt, das wachrütteln sollte.

Herzliche Abendgrüsse
Karin


Sonja Soller (17.08.2020):
Hallo liebe Karin, ja, es war ein kurzes und trauriges Leben, dass kann man sagen. Sein Leben war irgendwie vorprogrammiert. Ein Ereignis hat sich an das nächste gereiht. Alles, was uns geschieht im Leben ist lange schon vorher miteinander verknüpft. Das war sein Schicksal, und er war nicht der einzige. Liebe Grüße aus dem Norden, Sonja

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

17.08.2020
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Welch tragisches Schicksal liebe Sonja - welch bedauernswerter Mensch und welch Leid auch seine Familie miterleiden musste! Zeilen von Dir, die sehr zu Herzen gehen!

Liebe Grüße zu Dir!
Uschi

Sonja Soller (18.08.2020):
Liebe Uschi, diese traurige Schicksal hat mich auch tief bewgt, da ich den jungen Soldaten persönlich kannte. Es ist schon einige Jahre her. Er war nicht der einizige, der mit den schrecklichen Ereignissen bei dem Einsatz nicht mehr ins Leben zurüchgefunden hat. Danke Dir für Dein Mitgefühl!!! Sei lieb gedrüßt Sonja

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