Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Märtyrer GIROLAMO SAVONAROLA“ von Hanns Seydel

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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de)

20.08.2020
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Lieber Hanns,

eigentlich sollte er ja den Menschen nahe kommen, indem er auch Medizin studierte. Ich möchte in dieser Zeit in der, Savonarola und Alexander VI (er war ein Borgia) ihre machtpolitischen Spiele trieben, nicht gelebt haben. Bei Savonarola war keine Güte, die ihn vorantrieb, sondern nur Strenge und Kirchenpragmatik. Bei Alexander VI (der Söhne und eine Tochter hatte und viele Geliebten) herrschte nur Macht und Gier. Ein Auspruch von Savonarola war:" Es gibt keine Gnade des Heiligen Geistes,
die man nicht mit Geld erkaufen kann." Seltsamer Kirchenmann.

liebe Grüße,

Heidi

Hanns Seydel (20.08.2020):
Liebe Heidi, vielen Dank für Deinen Kommentar ! Nach den Kommentaren zu diesem Gedicht bin ich zu einer kritischeren Einschätzung von Savonarola gelangt. Ich glaube, es war der 21.09.2002, also sein 550. Geburtstag, als im Fernsehen eine Filmdokumentation über ihn ausgestrahlt wurde. Meiner Erinnerung nach wurde in dem Beitrag nichts Negatives über seinen Charakter gesagt. Dein erwähnter "Ausspruch von Savonarola" gibt wirklich zu denken. Sicherlich gilt er durch seinen gewaltsamen Tod als Märtyrer, aber sein Charakter ? Wenn ich mich richtig erinnere, heißt es in Schillers Wallenstein: "Und sein Charakterbild, es schwankt in der Geschichte Meinung !" Nun gut - und was mir beim Verfassen dieses Gedichtes nicht mehr geläufig war, ist die Tatsache, dass Alexander, der Sechste, ein Borgia war (gerade heute habe ich ein Gedicht über einen der berühmtesten Borgias gepostet - Cesare Borgia). Herzliche Grüße in den Abend von Hanns

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Dieses Ungeheuer hat eine Kinderpolizei ins Leben gerufen! Grauenhaft! - ihg -

Hanns Seydel (20.08.2020):
Liebe Alma, das war mir leider noch nicht bekannt. Ich habe mich lediglich an eine Filmdokumentation vor Jahren erinnert. Durch Deinen Kommentar habe ich etwas dazu gelernt. Herzliche Grüße von Hanns

freude (bertlnagelegmail.com)

19.08.2020
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Ein „fratzenhaftes, fantastisches Ungeheur“ befand Johann Wolfgang von Goethe. Und damit hatte er nicht Unrecht; meint auch mit lG,
Adalbert.

Hanns Seydel (19.08.2020):
Vielleicht erlag Goethe - ausnahmsweise - ja hier vielleicht einem Irrtum. Die Aussagen selbst von Genies sind mitunter mit Vorsicht zu genießen. Herzliche Grüße von Hanns

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