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„Wurzeln“ von Ingrid Bezold

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

25.08.2020
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Liebe Ingrid,

ein sehr schönes Gedicht.
Ich bin zwar nach Kanada ausgewandert, habe jedoch meine Wurzeln in meiner Heimat zurückgelassen.
Herzlich Karl-Heinz

Ingrid Bezold (26.08.2020):
..erst in einem gewissen Alter denkt man ernsthaft über die eigenen Wurzeln nach, denke ich. Danke, Karl-Heinz für dein Feedback Grüße nach Kanada schickt dir Ingrid

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

23.08.2020
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Ja, so geistern die Gedanken
um den Wurzelstrauch.
Man möchte sich so ganz verbinden
und versucht es auch...
Und doch erinnert man ein Leben
nur im Kopf und nicht mit dem Bauch.
Damals war man selbst noch zu klein
- ein kleines Wurzelchen vom selben Strauch...
Auch ich hüte viele Erinnerungen,
die meine Eltern/Verwandte erzählten.
Die Schneekoppe im Riesengebirge
war ihnen ein liebes Ausflugsziel.
Sie konnten ihre Jugend genießen,
bis das Sudetenland dem 2. Weltkrieg
zum Opfer fiel...
Aus der Heimat wurden wir vertrieben,
und ich lernte ein neues Zuhause lieben.
Auf ihren Spuren kann ich auch nur in
Gedanken gehen, und es ist Gutes
und auch Schlechtes geschehen...

Tiefgreifend, deine Worte, liebe Ingrid.
Eine unbestimmte Sehnsucht nach dem
vollständigen Wissen um das Wurzelgeflecht
treibt die Sinne an.

Liebe Grüße sende ich dir - Renate

Ingrid Bezold (23.08.2020):
Das sind die stillen Ecken in uns, die zu unseren Wurzeln führen.. Mein Vater stammte aus der Gegend um Glatz, arbeitete später in Breslau Erzählt hat er aber viel von der Schneekoppe, Kirche Wang und so... Als ich das vor 2 Jahren zum ersten Mal sah, war ich begeistert. Schöne Landschaft - viel grün und Breslau eine sehenswerte Stadt. Danke für deinen interessanten Kommentar, Renate. Grüße in deinen Sonntag kommen von Ingrid

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Würd mir schon wünschen dass mein Papa mir nochmal begegnet, ob als Zwerg oder Riese - egal !
Wir hätten uns viel zu erzählen.
Dieses Gedicht mag ich sehr und auch die Geschichten vom Rübezahl.
Schicke dir liebe Grüße Heike


Ingrid Bezold (23.08.2020):
Na ja, das mit dem Rübezahl ist mir eigentlich auf dem Weg über Wurzeln von der Kirche Wang abwärts eingefallen. Man konnte denken, jetzt steht er gleich da, der Berggeist. Danke, Heike und genieße deinen Sonntag. LG Ingrid

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

22.08.2020
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Liebe Ingrid,
ich versuche mal dein Gedicht und das von Karin zusammen zu bringen. Als Kind hört man oft die typischen Familienerzählungen und hat für das Verständnis keinen Hintergrund. Und wenn diese Generation von uns gegangen ist, bricht auch ein Stück Wurzel weg. Mein Vater hat uns Kindern oft erzählt, wie er ein ganzen Brötchen ("Schrippe" in Berlin) auf einmal in den Mund gesteckt hat. Wir hielten das immer als sehr lustige Episode. Jetzt begreife ich, dass mein Vater seinem Bruder nicht die Hälfte davon abgeben wollte - aus dem schieren Hunger eines kleinen Jungen im zerstörten Nachkriegsberlin heraus. Ein Stück weit kann ich mir jetzt nur noch aus Dokumentationen im Fernsehen das Lebensumfeld aus der Kindheit meines Vaters vorstellen... Dein Gedicht rief diese Erinnerung hervor..
Liebe Grüße von Andreas

Ingrid Bezold (23.08.2020):
..ich bin ja ein Nachkriegskind, Andreas und da gab´s ja auch nicht viel. Butter und Bohnenkaffee zum Wochenende war schon was ganz besonderes. Da schielte man auch mal auf den Teller der anderen, ob das Kuchenstück größer, als das eigene war. Ich bin jedenfalls froh, dass wir keine Kriege miterleben mussten und hoffentlich auch in der Zukunft nicht. Danke für´s schreiben und Sonntagsgrüße von Ingrid

Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de)

22.08.2020
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Als kleine Erzählung würde sich der Text auch gut machen.
Jetzt ist es eben Reim in Erzählform. Gut gelungen allemal, finde ich. Tatsächliches gekonnt mit einer Prise Fantasie verwoben.

(hast mir ja schon einiges von deinem ´´alten Herrn´´ anvertraut. Deshalb werde ich ganz sicher auch nichts davon weitertragen und beschränke mich allein auf das Geschriebene - nicht auf den
Inhalt, Ingrid. Hoffe, das ist okay)

tschüß Ralph



Ingrid Bezold (23.08.2020):
...kann gut sein, Ralph. Die Erzählungen schreib ich dann aber am liebsten mit dir. Was meinen "alten Herrn" betrifft: das Thema durchforsten wir wieder in unserer "Geheimecke". Danke jedenfalls für deinen Kommi und bis bald. Tschüss, Ingrid

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

22.08.2020
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Hallo Ingrid,

dein Vater ist Teil deiner Erinnerung. Wunderbar.
Dein Vater war zu seiner Zeit eine Realität
und ist es heute auch. Geändert hat sich der
Zugang, den man über den Glauben
aber überwinden kann.
HG Olaf

Ingrid Bezold (23.08.2020):
Danke für deinen ausführlichen Kommentar, Olaf. Mit dem Glauben ist das manchmal nicht so einfach...... Sonntagsgrüße schickt dir Ingrid

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Sehr schön geschrieben. Mein Vater stammte aus Breslau aber ich hatte nie die Gelegenheit diese Stadt zu besuchen. Schicke dir liebe Grüsse und wünsch dir ein schönes Wochenende, herzlichst Karin

Ingrid Bezold (23.08.2020):
Mein Vater war in der Glatzer Gegend zuhause (Niederschlesien) In Breslau hat er seine Lehre abgeschlossen und arbeitete danach in einer Drogerie am Marktplatz. Diese Stadt solltest du dir, falls du die Gelegenheit hast, ansehen. Lohnt sich. Danke für den Kommi und noch einen schönen Sonntag, Karin. Es grüßt dich Ingrid

Sonja-Soller (sonjasollerweb.de)

22.08.2020
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Ein ganz tolles Gedicht liebe Ingrid,
hatte ein wenig Gänsehaut!!!! Wunderbar geschrieben.

herzliche Wochenendgrüße aus dem Norden, Sonja

Ingrid Bezold (23.08.2020):
Danke, Sonja. Wenn ich deinen Kommi lese, weiß ich, dass ich nicht soviel falsch gemacht habe. Grüße von Süd nach Nord Ingrid

Klaus lutz (klangflockeweb.de)

22.08.2020
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Das Riesengebirge! Ich kenne von Deutschland nicht viel! Der Westerwald! Den Taunus! Von Bayern etwas! Das Riesengebirge würde mich interessieren! Ein sehr erfrischend geschriebenes Gedicht! Ich meine die Lebendigkeit und Neugier mit der Du los gehst! Das hat so etwas liebes faszinierendes! Schön! Klaus

Ingrid Bezold (23.08.2020):
Na, das ist ja ein tolles Feedback! Da wird die Ingrid ja glatt um 10 cm größer! Freue mich! Ingrid

Margit Farwig (farwigmweb.de)

22.08.2020
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Liebe Ingrid,

Heine: Denn die Vergangenheit ist die eigentliche Heimat (der) Seele.

Herzlich, Margit aus dem Land des Rübezahl, der die Bösen bestrafte


Ingrid Bezold (23.08.2020):
...oh je, da hab ich ja nochmal Glück gehabt, dass mich Rübezahl verschont hat. Danke für den Kommi, Margit. Sonntagsgrüße schickt dir Ingrid

Herbert Kaiser (herbert.kaiser.hkgmail.com)

22.08.2020
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Hallo,

Jeder Mensch nimmt sein Geheimnis mit ins Grab. Da kann man nur spekulieren, die Wahrheit wird man nie erfahren. Dennoch kann es reizvoll sein, einzelne Stationen im Leben eines Menschen zu besuchen...
Sauber getextet, schöne Verse, gefällt mir sehr.

Lg Herbert

Ingrid Bezold (23.08.2020):
Dankeschön für das Kompliment, Herbert. Dir einen schönen Sonntag Ingrid

freude (bertlnagelegmail.com)

22.08.2020
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...Ingrid, vieles möchte man gerne wissen, aber wenn die Person schon gestorben ist, erfährt man nie mehr ganze Wahrheiten.
GN8 und lG,
Bertl.

Ingrid Bezold (23.08.2020):
..stimmt, Bertl. Trotzdem ist es manchmal besser, wenn man nicht alles weiß. Grüße in deine schöne Steiermark schickt dir Ingrid

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