Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der letzte Brief , den ein Soldat an seine Frau schrieb “ von Karin Grandchamp

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Liebe Karin, ich habe schon einige alte Feldpostbriefe gelesen und da liebt man danach kein Krieg! Liebe Grüße Franz

Karin Grandchamp (24.08.2020):
Krieg ist nicht schön lieber Franz und vielen unschuldigen Menschen wird dabei das Leben genommen für manchmal nichts und wieder nichts.Herzliche Abendgrüsse und vielen Dank, Karin

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

22.08.2020
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Liebe Karin,
solch schlimme Ereignisse lassen einen nicht los, sie sitzen tief im Herzen. Auch ich bin im Besitz eines solchen Briefes, allerdings geschrieben im 1. Weltkrieg an meine Oma von ihrem Bruder, der sich nichts sehnlicher wünschte, als nach Hause zu kommen, es war sein letzter Brief. Meine Oma hat ihn gehütet wie einen Schatz und ich bewahre heute sein Andenken. Kriege sind was Furchtbares und es geht immer weiter, weil die Menschheit nicht dazu lernt.
Sei du herzlich gegrüßt von Karin

Karin Grandchamp (23.08.2020):
Liebe Karin! Dieser Mann war ein guter Bekannter von uns und als wir die Nachricht an Heilig Abend erhalten haben, hatten wir keine Lust mehr zu feiern. Furchbar war es für seine Frau und den Kindern, an die ich immer wieder denken muss. Und immer wieder kommt die Frage, was unsere Soldaten dort suchen.Mein Mann war selber oft im Ausland und ist glücklicher Weise immer heil heim gekommen. Herzlichen Dank und dir einen schönen Sonntag, liebe Grüsse Karin

freude (bertlnagelegmail.com)

22.08.2020
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Wow Karin, das Gedicht ist ein Hammer. Das gehört in alle Medien.

LG Bertl.

Karin Grandchamp (22.08.2020):
Lieber Bertl! Manchmal werden unangenehme Erinnerungen wach, die man gerne teilen möchte, weil sie somit leichter zu ertragen sind. Ich danke dir vielmals, herzlichst Karin

Sternenkind66 (just-no-nameoutlook.de)

22.08.2020
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Liebe Karin,

ich blieb von Kriegen verschon das ist mein großes Glück.
Jedoch als ich bei der Bundeswehr war, (Marine) hatten wir mal eine NATO Übung auf dem Meer.
Im Flottenverband haben wir den Ernstfall geprobt.
Das hat mir als junger Bursche der ich war, große Angst gemacht.
Deine Zeilen bewegen mich deswegen sehr.
Sehr gut geschrieben.

LG. u. ein schönes friedliches Wochenende sendet dir
der
Thomas-Otto Heiden


Karin Grandchamp (22.08.2020):
Lieber Thomas-Otto Mein Schwager und Schwiegervater waren auch bei der Marine und mein Mann bei der Transmission. Ich habe sehr gerne in diesen Kreisen gelebt. Es gab viele schöne Momente, wenn wir alle zusammen feierten aber auch sehr traurige so wie es war an dem gewissen Heiligen Abend. Als es geschah, wollten wir gerade anfangen zu Essen als ein Jeep vor unserer Einfahrt anhielt und drei Männer bei uns klingelten um uns die Neuigkeit zu überbringen. Mein Mann fuhr sogleich in die Kaserne um einige Formalitäten diesbezüglich zu erledigen und die Frau des Verstorbenen musste auch noch verständigt werden. Mir ist es noch immer als wenn es gestern war. Herzlichen Dank, liebe Grüsse Karin

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

22.08.2020
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Kürzlich hab ich Feldpostbriefe meines Vaters gelesen und diese persönlichen Schicksale auch aus damaliger Sichtweise erfahren. Meine Mutter hat bis zu ihrem Tod ein Holzkästchen, das ihr gefallener Liebster für sie bemalt hatte,aufbewahrt. Das steht jetzt bei mir, weil es ihr so wertvoll war.
Schön. dass du dieses Gedicht geschrieben hast.
Grüße in dein Wochenende
schickt Ingrid

Karin Grandchamp (22.08.2020):
Liebe Ingrid! Ich habe auch noch die Briefe von meinem Vater. Als meine Mutter verstarb, habe ich sie mit Einverständnis meiner beiden Brüder, mitgenommen. Heutzutage werden sogar solche Briefe gesucht aber ich werde mich niemals davon trennen. Das Leben beim Militär habe ich vierzig Jahre miterlebt und es war eine schöne, manchmal aber leider traurige Zeit. Mein Mann war selber auch oft im Ausland und da stellt man sich immer wieder die Frage, was suchen die dort. Einige seiner Kameraden sind nicht mehr lebendig heim gekommen. Dieses Gedicht habe ich für einen besonderen Menschen geschrieben, der uns sehr am Herzen lag. Vielen lieben Dank, herzlichst Karin

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

22.08.2020
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Liebe Karin,
meine Familie hat noch Feldpostbriefe von meinem Opa (der zurückkam, ich kannte ihn ja noch). Bevor meine Mutter geht, muss ich sie noch bekommen, weil sie sonst vielleicht weggeworfen werden. Sie sind sehr privat, aber ich kann die Schrift eh kaum lesen.
Liebe Grüße von Andreas

Karin Grandchamp (22.08.2020):
Lieber Andreas! Ich habe auch noch die Briefe von meinem Vater, die er damals an meine Mutter geschickt hat. Das war die Generation vor uns. Das Militär ist eine große Familie in der ich vierzig Jahre gelebt habe. Es ist immer sehr traurig, wenn einer von seiner Mission nicht mehr zurück kommt. Auch mein Mann war oft ins Ausland versetzt worden, das letzte Mal in Kambodscha. Diese Aufenthalte sind nie ungefährlich und wir Frauen sind daheim und bangen oft um das Leben unsres Partners. Trotzdem bin ich froh, dass ich ein solches Leben miterleben durfte, denn beim Militär gilt die Devise "Einer für alle, alle für einen ". Auch unter uns Frauen gab keine Streitigkeiten und wir hielten alle zusammen, egal welchen Grad dein Mann hatte. Ich danke dir herzlichst, liebe Grüße Karin

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