Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Das Leben und der Tod“ von Robert Nyffenegger

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Herbert Kaiser (herbert.kaiser.hkgmail.com)

23.08.2020
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Hallo Robert,
mir gefällt dein Gedicht, gute Arbeit. Aber inhaltlich kann ich mich teilweise nicht ganz anfreunden. Bevor man geboren wird ist man aus meiner Sicht nicht tot sondern vollkommen unbewusst. Erst mit der Geburt in ein "Objekt" und durch Reifung des Intellekt werden wir unser selbst bewusst. Das Sein an sich hat es immer gegeben und wird es immer geben - nie gekommen, nie gegangen, nie in Frage gestellt (auch nicht durch den physischen Tod).
Wenn wir in dieses Sein am Ende zurück sinken, so werden wir zwar lebendig sein, ob wir Purzelbäume schlagen und noch menschliche Züge haben, da lass ich mich überraschen.

Lg Herbert

Robert Nyffenegger (23.08.2020):
Danke Dir, vollkommen unbewusst lasse ich im Sinne von nicht existent gerne gelten, ich habe es einfach als tot bezeichnet, was natürlich auch nicht richtig ist, denn um tot zu sein, muss man zuvor leben. Das Sein kann man natürlich als allgemeinen Begriff deuten, das persönliche Sein entsteht erst - wie Du schreibst- mit der Geburt entwickelt sich dann das selbstbewusste Sein. Mit dem Tod endet für das Individuum alles. Alles andere gehört in den Bereich des Glaubens und das liegt mir fern. Lieber Gruss und besten Dank für Deinen interessanten Kommentar. Robert

freude (bertlnagelegmail.com)

23.08.2020
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Robert, so ist es nicht ganz, aus meiner Sicht,
vorher tot, das war man nicht;
wenn auch einiges dafür auch spricht,
bringst du in die Sache Licht.

LG Bertl.

Robert Nyffenegger (23.08.2020):
Danke Dir, vor der Geburt waren wir inexistent und nach dem Tod werden wir es wieder sein. Das ist aber meine persönliche Überzeugung und ich kann es nicht beweisen. Lieber Gruss Robert

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Ich denke lieber Robert, eines unbestimmten Tages werden wir mglw. mehr wissen! Lassen wir uns überraschen! Grüße Dir der Franz in den Sonntag

Robert Nyffenegger (23.08.2020):
Danke Dir, aber wissen werden wir es nie, weil uns die Instrumente zum Wissen beim Tod verloren gehen. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

23.08.2020
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Lieber Robert,
dein Gedicht ist für viele sicher tröstlich. Ich zähle mich sogar dazu. Denn wenn es keine Hölle gibt (die eine alte Erfindung ist, um das Volk besser lenken zu können), dann ist einfach weg zu sein das Schönste was ich mir vorstellen könnte, wenn ich nicht gläubig wäre. Zu Gott möchte ich einfach nur aus Liebe. Und metaphysisch frage ich mich: Das Leben, von dem Poe sagte, es wäre der Traum eines Traumes, muss doch irgendeinen Sinn haben! Und wo kommt der Sinn für den Traum her? Merkwürdig...
Liebe Grüße aus Berlin von Andreas

Robert Nyffenegger (23.08.2020):
Möchte Dir mit einem Spontanvers antworten: Suchst du nach einem Lebens Sinn, Dann suchst du stets vergeblich. Die Suche bringt niemals Gewinn, Denn jeder ist doch sterblich. Der Urknall oder wie man`s nennt, Man kann es nicht verstehen. Man stets einfach in Zukunft rennt, Sinn Suche macht nur Wehen. Herzlich Robert

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