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„Menschliche Tragödie“ von Rainer Tiemann

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Sonnenfisch (sonnenfischlive.de)

28.08.2020
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Grüß Gott Rainer,
der Schmerz ist groß,
den du grandios bedichtet!
Und nun könnte Trauerarbeit einsetzen:
die Trauerarbeit von uns Reisenden ...
wozu mir dieses Bild für den Menschen sehr gefällt,
welches mir vor 20 Jahren ein Kurarzt gegeben,
ein Kurarzt aus einer Überlinger
Buchinger-Fastenklinik:
Der MENSCH sei gleich einer Kutsche:
das Gefährt stehe für seinen wunderbaren Leib,
die Pferde für die Seele,
der Kuttscher für das Ego (den Verstand),
der oder die Reisende für den inneren Christus (den Geist).
... Herzlich: August

Rainer Tiemann (28.08.2020):
Für deine Einschätzung zum Gedicht und den Kommentar, August, dir ein herzliches Danke. Freue mich natürlich darüber. Dir ein schönes Wochenende wünscht RT.

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Hallo Rainer. Eine sehr traurige Geschichte. In unserer Verwandtschaft ist vor einigen Tagen am Morgen die Mutter verstorben und am Abend, ihr sehr schwer erkrankter Sohn! Rainer da findet man keine Worte und man muss nicht viel sagen! Als sehr gläubiger Mensch habe ich dazu meine Meinung!
Dir liebe Grüße Franz


Rainer Tiemann (28.08.2020):
Danke fürs Lesen, Franz. Entnehme auch deinem Kommentar, dass sich das Leben immer zwischen zwei Extremen abspielt. Ein schönes Wochenende wünscht dir RT.

Bummi (Millozartgmx.de)

27.08.2020
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Lieber Rainer!
Ich lese dein Gedicht und Erinnerungen werden wach. So viele, die man kannte, sind plötzlich gegangen. Auch noch jung an Jahren. Dann steht man da und ist hilflos. Was sagt man, wie verhält man sich. Ich glaube, wir alle können nur mit Gesten ausdrücken, wie man fühlt. Bei mir ist das jedenfalls so. Wieder ein berührendes Gedicht.
LG Monika


Rainer Tiemann (27.08.2020):
Hallo Monika, ich freue mich natürlich immer, wenn menschliche Ereignisse Menschen berühren. Danke daher auch vielmals für dein Lesen. Herzlichst RT

MarleneR (HRR2411AOL.com)

27.08.2020
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Lieber Rainer,

wenn in einer Familie solche Schicksalsschläge geschehen, sind die
Hinterbliebenen wirklich dankbar, für jeden Beistand, der von Freunden
und Bekannten kommt. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, solches
zu tun und mitzufühlen. Dies hast du sehr gut aufgeführt und so sollte es sein.

Liebe Grüße dir von Marlene

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Das ist es, liebe Marlene, was den Menschen ausmacht - nicht nur sich selbst spiegeln, sondern auch für Menschen da zu sein. Danke mit freundlichem Gruß. RT

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

27.08.2020
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Lieber Rainer,
menschliche Tragödien gibt es immer wiedeer, aber zu wissen, das es noch mitfühlende Menschen
gibt, spendet Trost, wengleich der Verlust nie überwunden wird. Dein Gedicht, die Trauer zu teilen, hat mich sehr berührt. Nicht still über alles im Leben hinwegzusehen.
Herzlichst Karin


Rainer Tiemann (27.08.2020):
Liebe Karin, ich bemühe mich sehr, Ereignisse oder Erfahrungen des Lebens lyrisch aufzuarbeiten. Manchmal scheint es zu gelingen, wenn ich Menschen mit Lyrik ansprechen oder gar berühren kann. Danke mit freundlichem Gruß. RT

rnyff (drnyffihotmail.com)

27.08.2020
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Du hast es bestens formuliert und die Aussage ist sehr wichtig. Mein Freund hat mich nach dem Tod meiner Frau vor 34 Jahren, regelmässig jeden Abend während dreier Monate besucht, etwas was ich ihm nie vergessen werde. Lieber Gruss Robert

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Deinem Kommentar, lieber Robert, entnehme ich, dass du weißt, wovon ich berichtete. Danke für deine Einschätzung und freundliche Grüße von RT.

Margit Farwig (farwigmweb.de)

27.08.2020
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Lieber Rainer,

nur Beistand kann hier helfen und du bist sicherlich ein großer Helfer. Das erinnert mich immer an meinen Vater, der im letzten Volkssturm 1945 ohne Feldnummer noch den Iwan verteidigen musste, obwohl er lieber bei seinen drei Mädchen und Mutter geblieben wäre. Bis heute bleibt er vermisst. Sie kämpften damals Mann gegen Mann und wurden wohl unter zerstörten Häusern für immer begraben. Das klingt nicht gut, aber es bleibt bis Lebensende eine stille Sehnsucht.

Herzlichst, Margit

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Vielen Dank für deinen - auch so persönlichen - Kommentar, liebe Margit. Ich denke, wir wissen, wie wir ihr Beistand leisten können. Gemeinsam geht alles viel einfacher. Herzliche Grüße von RT.

Goslar (karlhf28hotmail.com)

27.08.2020
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Lieber Rainer,

jeder Tod ist für die nahen Verwandten eine Tragödie. Schlimm ist es wenn es gleich zweimal kurz hintereinander geschieht. Wir wissen, dass wir alle gehen müssen. Es ist Naturgesetz, dem niemand entgeht. In dieser Zeit, einschließlich Covid-19, ist die Welt nicht mehr dieselbe und wer weiss ob überhaupt noch einmal eine Normalität Wirklichkeit werden kann. Kinder, die jetzt noch geboren werden sind zu bedauern.

Herzlich Karl-Heinz

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Dem, lieber Karl-Heinz, kann ich nur zustimmen. Danke dir wie immer vielmals fürs Lesen. Herzlichst RT

Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de)

27.08.2020
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Lieber Rainer,

das ist schon sehr arg. Manche Menschen trifft es schon sehr hart und das auch noch so kurz nacheinander. Ich für meinen Teil, weiß, dass gestorbene Menschen nicht wirklich tot sind. Sie haben nur ihre Hülle abgelegt und fliegen jetzt in Geborgenheit und in Gedankenschnelle überall hin, wo es ihnen gefällt. Der Ätherleib bleibt.

liebe Grüße,

Heidi

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Vielen Dank für deinen klugen Kommentar, liebe Heidi. Sei herzlich gegrüßt von mir. Das Buch mit deinem Titelbild kann z.Z. wegen Corona noch nicht erscheinen, der Titel ist jedoch klar "Gesürtes Leben". RT

freude (bertlnagelegmail.com)

26.08.2020
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...Rainer, das Schicksal lässt sich leider nicht ändern. Der Beistand ist das Mindeste, was man tun kann. Dein Gedicht ist inhaltlich, wie auch sprachlich und metrisch perfekt.
Trotz traurigem Hintergrund liest man so gut geschriebene Gedichte immer wieder gern.
LG Bertl.

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Das sehen wir hier sehr ähnlich, Bertl. Danke auch für deine Einschätzung. Freundliche Grüße von RT.

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

26.08.2020
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Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht,
so hat es Friedrich Schiller formuliert.
Ich selbst meine, da muss etwas Größeres kommen:
der, der die Seelen formte und führt...
Wenn man kann, legt man sich in Seine Hand,
denn diese wirkt einen Heilverband,
der im Laufe der Zeit den größten Schmerz verbannt.

Dies hier ist eine herbe Frucht, die ihresgleichen
sucht.

Rainer, mehr kann ich nicht sagen.
Zu allen stürzenden Fragen stürzt meine Hilflosigkeit.
Ich wünsche allen Kraft, das zu tragen,
wenn sie vom Schmerzeis ein wenig befreit.

Renate











Rainer Tiemann (27.08.2020):
Danke für deinen Gedankengang zu meinem Gedicht. Herzlichst RT

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Um Trosat ist uns tatsächlich manchmal 'bange' * smile ... Gute Empfehlung! LG.

Rainer Tiemann (27.08.2020):
Danke, Lutz, fürs Lesen. Einen schönen Tag wünscht dir RT

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