Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Des Dichters heißer Brei“ von Michael Reißig

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freude (bertlnagelegmail.com)

29.08.2020
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Viele kann der Tratsch und Klatsch entzücken,
doch mich wahrlich nicht beglücken.

Michael, mit manchem heißem Brei,
legt sich so manch Dichter selbst ein Ei.

GN8 und lG,
Bertl.

Michael Reißig (30.08.2020):
Lieber Adalbert, der Tratsch und Klatsch kann auch mich nicht beglücken. Und mit dem heißen Brei legt sich ein Dichter oft selbst ein Ei. Das ergeht aber nicht nur den Dichtern so! Aber ich meine jenen heißen Brei, der dann entsteht, wenn man beim Dichten in die Gedanken vertieft ist und dabei versehentlich etwas auf dem Herd stehen lässt! Dann muss man nicht mehr um den heißen Brei herum reden, sondern man kann diesen in die laufende Handlung mit einbeziehen! Aber mir ist natürlich der Sinn deines tollen Kommentars völlig klar! Zurzeit ist aus gegebenen Gründen Spaß nicht gefragt oder gemeinter Spaß wird nicht mehr als Spaß verstanden! Schreiben wir also über das Wetter, den beginnenden Herbst oder über die anstehenden Weihnachtswünsche! Da kann einem nur wenig passieren! LG. Michael

Margit Farwig (farwigmweb.de)

28.08.2020
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Lieber Michael,

da es nun auch ums Forum geht,
manch einer seinen Mann hier steht,
die, die andere gern zur Null geleiten,
nicht wissend, wen sie angefleht,
würde nun doch einen Schreikrampf bekommen,
eine Doppelidentität hat nach ihm gespäht,
der fuchtig wird ob der Erkenntnis,
tja, wer andern eine Grube gräbt,
das ist nun mal im Leben so...:
geistige El(n)iete
und wer den Bedrohten hilft
nun selbst erlebt bedroht
und Jörg löscht diese Gammeleien,
unermüdlich, dass die Leserschaft
nicht allzviel zu lachen hat...
Fazit:
Lieber ein Gutmensch-Sydrom haben
als das Porzellan-Syndrom
die haben nämlich nicht alle Tassen im Schrank

Schmunzelgrüße dir Michael von Margit



Michael Reißig (30.08.2020):
Liebe Margit, hier geht es mir in meinem Gedicht nicht um jenen Theaterdonner, der gegenwärtig in bizarrer Form durch das Portal hallt, sondern um jene Dinge, die passieren können, wenn man in das Schreiben vertieft ist. Da bleibt einfach auf u gewollt mal etwas auf dem Herd versehentlich stehen und der Dichter kann den heißen Brei gleich mit in seinen Gedankenfäden einbeziehen. Und dann gilt es halt noch, Methoden zu finden, um der Lebenspartnerin das Schreiben schmackhaft zu machen. Und was die Klatsch- und Tratschgeschichten angeht, ging es mir darum, mit der ironischen Feder darauf aufmerksam zu machen, dass man diesen fragwürdigen "Karrieresprung" sich nicht antun sollte, um nicht selbst auf dem unsanft auf dem Boden zu landen. Aber mir ist natürlich bekannt, dass in der momentanen Stimmungslage Spaß nicht mehr akzeptiert und meistens hinterfragt. In das Forum schaue ich gar nicht erst rein, um mir keine unnötigen Konflikte aufzuladen, getreu dem Motto; "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!" Vielen Dank für den tollen Kommentar! " LG. Michael

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Genau, übern Haushalt gibt es mächtig viel zu schreiben.
Ich habe sogar ein ganzes Buch über dieses Thema verfasst:
Nicht alltägliche Hausmannspost - Scherzartikel und Küchenzeilen ... ohne reißerische Worte.
Sehr empfehlenswert. Balsam für jeden Leser.
LG Siegfried

Michael Reißig (30.08.2020):
Lieber Siegfried, ja, über den Haushalt lässt sich wirklich sehr viel schreiben! Und wenn man über den Haushalt viel schreibt, läuft man halt Gefahr, etwas auf der Herdplatte stehen zu lassen, was wiederum für neuen Schreibstoff sorgt, wo man nicht um den heißen Brei herum reden muss. Aber da Deutschland und viele andere Länder auch, zurzeit den Anschein erwecken, humorvolle Zonen zu sein, wird auch Humor viel weniger akzeptiert. Und gerade das Lachen baut viele Menschen auf und stärkt das Immunsystem! Und du hast mein Gedicht auch in diesem Sinne so verstanden. Daher danke ich dir für den absolut tollen Kommentar! LG. Michael

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

27.08.2020
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Nun lieber Michael,

wenn sich in Foren ab und an,
manch Dichter meint - er sich besann,
um über Liebe selbst zu schreiben,
mit schönen Worten, die verbleiben....

und jemand andren fällt dann ein,
vielleicht dazu ein toller Reim,
finde daran nichts auszusetzen,
solange Worte nicht verletzen!

Den Anstand und auch wohl Benehmen,
für das braucht sich ja keiner schämen,
die Höflichkeit gewahrt doch bleibt,
zu Schreiben dann - ein Zeitvertreib!

Liebe Grüße zu Dir - Uschi


Michael Reißig (27.08.2020):
Liebe Uschi, mir ging es da um das Schreiben der Tratsch-- und Klatschpresse! Und in der Regenbogenpresse passierte es nicht selten, dass da Schlagzeilen, die unterhalb der Gürtellinie sind, zu lesen sind. Das habe ich daher erwähnt, um angehende Autoren zu warnen, sich nicht verbiegen zu lassen und um anständig zu bleiben. Nicht jede Art zu schreiben finde ich gut! Herzlichen Dank für die lieben Worte deines Kommentars! LG.Michael

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

27.08.2020
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Und wie man bemerkt:
In einem Forum wechseln sich manchmal
die Seiten ab.
Was die einen amüsiert, wird anderen zum Grab.
Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob ich dich da
genau verstanden hab'...

So lass' ich es mal stehen - mal schauen,
wie es noch andere sehen!

Liebe Grüße kommen von Renate

Michael Reißig (03.09.2020):
Liebe Renate, besonders in diesen schwierigen Zeiten, in denen die Debatten besonders hitzig verlaufen, färbt dieses Klima leider auch auf die Schreibportale ab. Und da wird gut gemeinter Humor oft sehr kritisch beäugt! Vielen Dank für die passenden Worte deines Kommentars, mit denen du klargestellt hast, dass man sich in Acht nehmen sollte! Aber eine überzogene Vorsicht kann auch negativen Einfluss auf die Qualität der Arbeiten nach sich ziehen. Ein ständiges Zweifeln wirkt absolut kontraproduktiv! LG. v. Michael

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