Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Zur halben Nacht“ von Andreas Vierk

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freude (bertlnagelegmail.com)

29.08.2020
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Zur halben Nacht geschieht sehr viel,
die Liebe ist der Meisten Ziel.

Andreas, was sonst noch alles geschieht, ist oft kaum zu glauben.

GN8 und lG,
Bertl.

Andreas Vierk (30.08.2020):
Guten Morgen lieber Bertl, ich hatte das Gedicht einen Tag vorher schon mal drin. Ich musste es aber aus verschiedenen Gründen löschen und nochmal einstellen. War aber keine große Sache. Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

28.08.2020
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Lieber Andreas,

mit diesem neuen Titel ist es genial.

(War es vorher auch schon).

Da ist dann auch gar kein ironischer Dialog angebracht.

Milennius Morgentau

Andreas Vierk (28.08.2020):
Lieber Milennius M. Falco, so hatte ich also auch dein Aug' irregeleitet. Ich danke dir für die tröstliche Medizin deines Kommentars. Liebe Grüße von Curd Culpa (dem Bruder von Mea-Maxima)

Klaus lutz (klangflockeweb.de)

28.08.2020
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Gut! Ein wahres Gedicht! Ich meine: Herrlich formuliert! Wahre Poesie! Das erinnert an echte Kunst! Die Akrobatik der Sprache! Die beim Salto Mortale die Welt umarmt! Und keinen Mensch vergißt! Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende! Klaus

Andreas Vierk (28.08.2020):
Lieber Klaus, danke dir für deinen schönen Kommentar. Du hast dir die Begeisterung erhalten, die vielen im Alltag verloren geht, wenn sie sie je hatten. Als ich 16 war, sprang ich beim Lesen in der U-Bahn auf und las vor Begeisterung ganz laut. Das habe ich mir auch erhalten, habe mich aber öffentlich etwas mehr am Zügel :-) Ein schönes Wochenende wünscht dir Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

28.08.2020
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Schreibe Dir denselben Kommentar wie gestern. Am Kuss tauen hat es mir besonders angetan. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (28.08.2020):
Lieber Robert, gestern wurde die Leserwahrnehmung durch die ironische Widmung seltsam verzerrt und in den Kontext eines heiteren Dialoges gestellt. Darum nahm ich es raus und stellte es heute früh neu wieder ein. Natürlich ging es mir nicht um Lob oder Kritik, sondern, um mein Gedicht wieder "ins richtige Licht" zu rücken. Liebe Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

28.08.2020
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Lieber Andreas,

"Wie viel an zeugen, hoffen, morden,
an knospen, bluten, überborden,
nur, um am Kuss zu tauen?"

Dies ist für mich eine ganz besonders
kostbare Rose deiner Ausdrucksmöglichkeit...

Unsere vielfältigen ANSTRENGUNGEN,
uns verständlich mitzuteilen,
lassen uns manchmal auch etwas hart werden,
- sogar ungerecht urteilen.

"Kuss" (Liebesversuch eines anderen,
Zugewandtheit, Verständnis) verwandelt uns
und wird zum einzig wahren Heilmittel für
Verletzungen, Auflehnung gegen sich selbst
und andere, derer man sich bedient hat.
Dies kann auch mit "Tröstung von außen"
umschrieben sein.

Ich habe etwas von Novalis vorliegen,
was ich mir einst abgespeichert hatte.
Diese Aussage ist wohl wichtig, wenn man
sich mit Lyrik befasst, aber sie wird einem
nicht unbedingt sofort umfänglich verständlich.
Lyrik ist ein "Tauchgang in die seelischen
Gewässer" - so würde ich es gern formulieren
wollen.

Hier kannst du es lesen - aber ich denke,
du wirst es bereits kennen:

Die Lyrik ist das Poetische schlechthin. Sie rangiert im unendlichen Abstand von der übrigen Literatur. Sie ist die feinste und reizvollste Blüte der Dichtung. Sie ist Magie. Jedes Wort ist Beschwörung. Der Dichter ist ein Zauberer. Seine Sprache will keine Mitteilung. Oft ist sie so dunkel, daß sie der Dichtende selbst nicht versteht. Seine Bilder sind Chiffre. Richtigkeit, Deutlichkeit, Vollständigkeit, Reinheit, Ordnung sind nicht das Ziel der Lyrik. Sie ist oft bloß wohlklingend, dabei ohne allen Sinn und Zusammenhang. Höchstens einzelne Strophen sind verständlich. Sonst sind es oft nur Bruchstücke, aus den verschiedensten Elementen zusammengesetzt. Ich möchte fast sagen, das Chaos muß in jeder Dichtung durchschimmern.

Novalis
(1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker

Liebe Grüße zum Freitag sendet dir Renate





Andreas Vierk (28.08.2020):
Liebe Renate, ich danke dir für deinen Kommentar! Novalis habe ich zwar mal gelesen (Ofterdingen) und hab ihn auch noch im Regal, ist aber lange her. Das Zitat bietet mir eine außerordentlich gute Handhabe zur Verteidigung meiner Metaphorik, aber auch zu deren Überprüfung. Herzlichen Dank dafür! Liebe Grüße von Andreas

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