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„Altersqualen“ von Karl-Heinz Fricke

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KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

01.09.2020
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Lieber Karl-Heinz,
dein Gedicht durchzieht die Bürden des Altags und des Älter Werdens, in deiner ureigensten Wortmelodie.
In all deinen Werken spürt man Kraft, geistige Frische und Lebenserfahrung, die Mut machen auf dem Weg des Älter Werdens und die ich immer wieder gerne lese.

Liebe Grüße
Karin

Karl-Heinz Fricke (01.09.2020):
Liebe Karin, an und für sich geht es mir gut. Die geistige Stärke nach wie vor gut. Zeitweise Beschwerden überbewerte ich nicht, solange sie nicht wieder weggehen. Der Körper ist nun einmal ein Stück Natur und alles was lebt ist eventuell nicht mehr auf, sondern meistens unter der Erde. Wenn über dir die Gräser sprießen, dann gibt es nichts mehr zu genießen. Herzlich grüt dich Karl-Heinz

hgema (infolyrik-kriegundleben.de)

01.09.2020
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Lieber Karl-Heinz,

Du beschreibst das hohe Alter aus eigener Erfahrung und in den Zeilen werden sich auch schon Jüngere wiederfinden, es ist nicht einfach, aber mit Humor geht alles besser. Behalte ihn weiter, es gibt auch das Sprichwort ; "Alle Harten gehn in den Garten" das kann man von Dir auch sagen, LG Heidrun

Karl-Heinz Fricke (01.09.2020):
Liebe Heidrun, ich überbewerte meine Wehwechen nicht, denn ich bin organisch noch gesund. Es ist ein natürlicher Vorgang, dass man im Alter Beschwerden hat. Meine Zehen jedoch geben schmerzliche Reizungen in der Nacht von sich, die den Schlaf rauben und ich zu einer Tylenor greifen muss. Es sind Nervenschmerzen gegen die ich noch kein Mittel gefunden habe. Sie können auch con Wetter ausgelöst werden. Am Tage stören sie mich nicht. Ich danke dir und wünsche, dass es dir einigermassen gut geht. Herzlich Karl-Heinz

Musilump23

31.08.2020
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Lieber Karl-Heinz,
deine heutige Gedichtinterpretation kommt der ernüchternden Realität und Kompromisslosigkeit im Alter so nahe wie möglich. So durchziehen deine Zeilen leise und unerbittlich die Bürden des Alters. Sehr plausibel geschrieben, wie scheinbar Gefügtes aus dem Ruder laufen kann.Trotzallerdem lässt du nur wenig eigene Altersmüdigkeit aufkommen, denn deine geistige Frische ist in allen Zeilen wie eine gut rhythmische Wortmusik zu spüren. Mit ein wenig Humor gesagt, besteht bei euch kein Grund, um den Notruf auszulösen.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz


Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Lieber Karl-Heinz, ich danke die für den verständigen Kommentar. Am Tage habe ich keine Probleme, wenn ich mindestens 5 Stunden geschlafen habe. Meistens sind es sieben Stunden. Und dann gibt es Nächte, an denen ich fast gar nicht schlafe. Verschiedene Zehen sind die Ursache, die Nervenschmerzen in kurzen Abständen ausströmen.Um schlafen zu können hilft eine Tylenol. Gestern Nacht habe ichwahrscheinlich ein Mittel probiert, dass den Schmerz besiegt hat. Der große Zeh am linken Fuss ist meistens der Auslöser. Ich habe zwischen den unter den nächsten Zeh ein 4 Zentimeter dickes Foamstück eingeklemmt und die Schmerzen hörten gleich auf. Denn wiederum gibt es längere Zwischenzeiten an denen die Schmerzen nicht auftreten. Lebensgefährlich ist es nicht, mir fehlt aber der Schlaf, damit ich Tage fit bin. Lieben Dank und herzliche Grüße von uns in Fruitvale. Karl-Heinz

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Viele Menschen lieber Karl - Heinz, diese werden noch diese Erfahrungen machen! Liebe Grüße euch mit Wünschen verbunden der Franz

Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Lieber Franz, das hohe Alter ist kein Zuckerlecken. Der Körper baut ab. Er will schlafen gehen. Es sind bei mir nächtliche Wehen von den Zehen. Am Tage treten sie nicht auf. Ich danke und grüße euch. Herzlich Karl-Heinz

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

31.08.2020
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Ach lieber Karl-Heinz,

wenn Du am Morgen Dich gespürt,
zwar allerhand an Dir nun rührt,
so sei nicht gram, sei nicht verzagt,
es ist ein weitrer schöner Tag!

Denn nur das Alter macht uns weise,
kommt langsam an, gar still und leise,
auf sanften Sohlen Schritt für Schritt
und wir, wir halten uns im Tritt....

damit wir kommmen nicht ins Wanken,
wenn ab und zu Gefühle schwanken,
so ist er halt - des Lebens Lauf
und trotzdem sind wir noch gut drauf!

In diesem Sinne einen schönen Wochenstart mit lieben Grüßen
Uschi

Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Liebe Uschi, sehr ermunternd dein schöner Reimkommentar. Ich bin zwar noch gut drauf und tagsüber bin ich voll da. Es sind die Nächte, die mich oft nicht schlafen lassen weil die Schmerzen im warmen Bett auftreten. Es sind die Zehen. Jede Nacht Tylenol einnehmen ist auch nicht die Antwort. Der Körper baut im hohen Alter ab, da kann man nicht viel dagegen machen. Ich wünsche dir gute Gesundheit und Lebensfreude. Herzlich Karl-Heinz

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

31.08.2020
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Hallo Karl-Heinz

Was uns nicht tötet, macht uns härter.
Solange Du noch weißt wer Du bist, solange ist alles Gut.

Mit Humor lässt sich alles ertragen. LG Horst



Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Hallo Horst, trotz einiger gefährlichen Operationen bin ich noch gut drauf. Meine Probleme sind nicht lebensgefährlich. Sie rauben mir nachts nur den Schlaf im warmen Bett. Es sind die Zehen die Nervenschmerzen ausstrahlen. In der Minute meistens 3-4 schmerzhafte Stromstöße. Am Tage muss ich oftmals ein wenig Schlaf nachholen. Glücklicherweise habe ich auch Zeiten ohne diese Schmerzen. An Humor fehlt es mir trotzden nicht. Ich danke dir und grüße dich. Karl-Heinz

Minka (wally.h.schmidtgmail.com)

30.08.2020
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Lieber Karl-Heinz,
lass doch knacken was knackt! Kennst du das schöne Karnevalslied: he deit et wi, do deit et wi, alles wat schön wor dat kann man nit mi! vielleicht kannst du das Kölsch lesen. Bei uns beiden sind auch viele "Baustellen", doch was soll's, wir sind noch da!!!!!!!!!!!!!
Also: wir machen weiter, auch mit viel "Pinkelei" und knackiger Musik wenn wir (endlich) aus dem Bett kommen.
Auf mich wartet der Teufel, und ich lasse ihn noch etwas warten! Fred macht auch noch "knackig" weiter. Wir beide haben vor, uns noch einige Zeit zu ärgern!
Alle Gute und weiter machen!
Herzlich Wally und Fred

Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Liebe Wally, du hast recht, wir sind noch da. Auch die stärksten Gebäude werden mit der Zeit zu Ruinen. Unsere Tage sind gezählt und vorbestimmt. An diesem Naturgesetz kommt man nicht vorbei. Ich danke dir und liebe Grüße, Karl-Heinz

rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

30.08.2020
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Lieber Karl-Heinz, da machst du uns allen aber richtig Mut!!! Trotzdem gern gelesen von RT, der dich freundlich grüßt.

Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Lieber Rainer, es ist ein realitisches Gedicht. Ein alter Körper ist nun einmal am abbauen. Das beginnt eigentlich schon viel früher. Natürlich ist nicht alles mehr so wie es einmal war. Trotz meinen Operationen bin ich immer wieder auf die Beine gekommen, weil ich meinen Körper bis aufs Rauchen weiter nicht geschädigt habe. Ein Trinker war ich nie und auch auf Drogen habe ich verzichtet. Wer viel gesündigt hat, der zahlt im später dafür. Herzlich grüßt und dankt Karl-Heinz

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

30.08.2020
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Mir gefiel dein Gedicht.
Ehrlich ist es und trägt Gewicht...
Ja, die Klagen werden größer
aber auch die großen Fragen wagen
sich jetzt mehr zu zeigen:
was wird der Herrgott mir bereiten?...

Ein herzlicher Gruß kommt zu Euch
- Renate

Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Liebe Renate, ich bin nicht immer ehrlich. Wenn ich gefragt werde "How are you ?, dann sage ich immer mir geht es gut. Man muss immer nach unten schauen und immer wieder feststellen, dass es Vielen, die jünger sind, nicht gut gehen kann. So muss man dankbar sein für jeden Tag, auch wenn es hin und wieder hier und da zwickt. Herzlich Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

30.08.2020
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...Karl-Heinz, die "Gold'nen Jahre" hast du gut beschrieben;
was nicht mehr geht, das bleibt halt liegen.

Eine gN8 und lG,
Bertl.

Karl-Heinz Fricke (31.08.2020):
Hallo Bertl, wie recht du hast. Ich lebe noch im eigenem Haus, habe Garten und vieles mehr und Vieles bleibt auch liegen, weil ich es nicht mehr alles schaffen kann. Hauptsache, wir sind überhaupt noch da. Herzlich Karl-Heinz

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