Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Auf eine Prosa von Patrick Rabe“ von Andreas Vierk

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

11.09.2020
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Lieber Andreas,
ich habe die Kurzgeschichte von Patrick
noch nicht gelesen, da ich unvoreingenommen
sein wollte, aber dein Gedicht darauf spricht mir
vom HUNGER NACH LEBEN, der nie so gestillt wurde,
wie er erhofft war.

Die SEHNSUCHT aber ist geblieben,
hat sich während der gelebten Phasen verändert.
Verschiedenes, wie neue Erfahrungen und auch
Krankheit, haben sie spürbar gerändert...
Verbrämt, möchte ich fast sagen,
denn die Sehnsucht aus älteren Tagen
erhielt ein neues Gewand,
das Freude und Schmerz erfand'...
Die Erkenntnis, das Beste zu wollen
und doch oft zu verlieren,
schwimmen in der Seele
als belastende, dunkle Schlieren...

(Bei der letzten Strophe komme ich bezüglich
des Begriffs "Lände" etwas ins Schaukeln.
Wäre es wie "Lende" geschrieben, würde
ich vom Verstehen her nicht abgetrieben...)

Kleine gedankliche Sprünge in diese Dinge
mit Grüßen von mir - Renate

Andreas Vierk (11.09.2020):
Liebe Renate, danke für deinen nachdenklichen Kommentar. Das Wort Lände kommt von Landen, also dem Anlanden der Schiffe im Hafen. Die Lende, also der Körperteil, würde in dem Gedicht in diesem Zusammenhang keinen Sinn machen. Aber vielleicht ist Lände ja auch ein spezielles Wort aus der Seefahrt... Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

11.09.2020
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Ein schönes Gedicht, Andreas.

Ein böser Kritiker würde jetzt sagen: "Was hat das mit Patricks Kurzgeschichte zu tun?", aber ich versteh es schon. Es ist ein Ertasten der Stimmung meiner Geschichte. Ich finde es sehr gelungen, besonders gefreut habe ich mich über den "Vogelleim", ein Wort, das in einem Film vorkommt, den ich sehr liebe. Allerdings merke ich aus deinem Gedicht die Wehmut eines Älterwerdenden, meine Geschichte zeigt aber vielleicht etwas auf, was wohl charakteristisch für mein Leben ist. Das Begreifen des Finalen und Fatalen schon in den frühen Jugendjahren. Mich erschüttert es nicht mehr. Es sind Momente, die mein Leben reich gemacht haben. Was mich nur so erschüttert, ist, dass viele meiner Weggefährten/innen aus all diesen Dingen keine Kraft schöpfen können, sondern daran zerbrochen sind. Und DAS ist die tiefe Trauer MEINES Lebens, würd ich sagen.

Liebe Grüße,

und genieß den Herbst ein Bisschen.

Flattermann Fluppfleig

Andreas Vierk (11.09.2020):
Lieber Popeye, eigentlich hatte ich mal wieder eine Überschrift gesucht. Aber das Gedicht entstand zumindest unter dem Eindruck deiner Geschichte. Oder ich wollte auf Stimmenfang gehen (haaa! War ein Witz!). Liebe Grüße von Walter Kante, der kalten Tante von der kalten Kante an der Water-Kante

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