Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„U-Bahn (goin' deeper underground)“ von Patrick Rabe

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

12.09.2020
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Lieber Patrick,
zuerst einmal Erschrecken über die
Wortgewalt,
die mir so sehr entgegenprallt...
Beim zweiten Betrachten
- ich wollt' mich überzeugen,
nicht falsch gelesen zu haben -
können mich manche Gedanken
beugen... Ich sinne ihnen nach,
und zu meinem Eigenerstaunen
finde ich nicht mehr alles wüst
und brach ausgesagt...

Trotzdem ist es eine schwere Kost -
es überfällt Frost und mundtotes
Schweigen.
Dieser dunkle Reigen in mir tost,
ich spende mir Trost - möchte
Satanisches in Wort und Bild vertreiben.
Und doch, wenn auch in größter
Schrillheit, haftet etwas von allem
unserem Leben an.
Die "Pillen" des dunklen Geistes
sind verteilt an jedermann.

Welche Namen diese auch tragen,
sie sind als Geißeln immer da.
Es liegt an uns, sie zu erkennen,
damit wir nicht in NACHT verbrennen:
der Ruf des LICHTS werde IN UNS wahr...

Es geht hier m.E. auch um das Vorverur-
teilen, was uns Menschen zu negativem,
abwertenden Denken bringt.
So viele Facetten sind an Ketten aufgereiht!
Aber auch mich hätte es mehr erfreut,
nicht von diesem Umfang erschlagen zu werden:
Ein schwer verdauliches Sprach-Mahl ist es allemal...
Aber auch das gehört einer besonderen
Ausdruckskunst an, die gehörige Fragen aufwirft,
die "hinter den Worten" stehen. Da musst du den
Lesern jedoch Zeit geben...

Liebe Gedankengrüße sende ich dir nach Hamburg
- Renate

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

12.09.2020
Bild vom Kommentator
Guten Morgen mein alter Adam (Cartwright),
ich versuche mich mal furz zu kassen, äh, kurz zu fassen: Dass das erste Gedicht für mich das beste der Reihe ist, wirst du schon geahnt haben. Es trifft meine Glaubenswelt zu 100 Prozent. Nummer zwo hat für meine Begriffe viel zu viel Versautheiten. Ich find es nur eklig. "Unschuld" hat mir gefallen, weil es eine gute Zusammenfassung des Vorhergegangenen ist. Da sagt mir die Bacchantinnenstelle eher zu. Die anderen Gedichte habe ich mehr oder weniger überflogen, was vielleicht anderes gewesen wäre, wenn sie einzeln gestanden hätten. Ich denke, das wird vielen Lesern so gehen.
Ein schönes Loch im Hemde wünscht dir dein alter Ego(n)

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