Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Blaues Strömen“ von Andreas Vierk

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

15.09.2020
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Schwerelos, ins Meer der Ewigkeiten gleiten...
Der Atem ist genommen.
Wesenheiten kommen, um zu begleiten.
Kein Wünschen mehr - kein Wollen,
kein Müssen und kein Sollen.
Ein Allzeit-Überschreiten in
ungeahnte Farben, Weiten...

Der Titel "Blaues Strömen" ist für mich eine
noch nie erreichte Leichtigkeit.
Zum Beispiel assoziiert man mit der Farbe Blau
den Himmel, Gewässer, Geborgenheit, Unendlichkeit
und Tiefe.

Nur die letzte Strophe enthält für mich ein
Fragezeichen, und zwar das Wort "vernichtet".
Das wäre für mich ein Widerspruch.

Liebe Grüße sende ich dir aus einem hitzeheißen Tag
- Renate

Andreas Vierk (15.09.2020):
Liebe Renate, in der obersten Strophe steht ja schon mal so ein "negatives" Wort: dass der Sprecher auf seinen Atem verzichtet. Es geht natürlich wieder um ein Fließen in die Ewigkeit. Letztendlich ist es das "richtige" Loslassen. Ich hatte noch mehrere Möglichkeiten für andere Reime: sich selbst neu "dichten", etwas "aufrichten" usw. Am Ende des vorletzten Verses stand ursprünglich ein Komma. So hätte sich der Sprecher selbst vernichtet. Ohne das Komma vernichtet er die Ewigkeiten in seiner Lunge. Das weist dann wieder auf den Atemverzicht in der ersten Strophe. Ich wurde beim ganzen Gedicht von deinem Kussgedicht inspiriert! Liebe Grüße schweben zu dir von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

15.09.2020
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...Andreas, dein einfallsreiches Gedicht passt gut zur blauen Stunde, da nehm ich gerne ein, zwei Aperitifs zu mir und entzünde die blaue Kerze.
LG Bertl.

Andreas Vierk (15.09.2020):
Lieber Bertl, danke für deinen Kommentar! Aber in diesem Gedicht kommt die Farbe Blau gar nicht vor. Jedenfalls wird sie nicht genannt. Ich wollte mal so tun, als hätte ich Thomas Bernhardts Diktum kapiert :-) Liebe Grüße von Andreas

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

15.09.2020
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Die Leichtigkeit, mit der du auf Wellen reitest, wirkt ansteckend.
Manchmal verstehe ich Deine Gedichte nicht, Andreas, aber deine Fantasie gefällt mir.
Spätsommergrüße schickt dir Ingrid.

Andreas Vierk (15.09.2020):
Liebe Ingrid, dass meine Gedichte schwer zu verstehen sind, liegt vielleicht daran, dass ich einer der wenigen im Forum bin, der in Metaphern schreibt. Aber oft fällt mir auch keine Überschrift ein, und dann schreibe ich manchmal was irreführendes drüber, was mir dann leid tut. Wenn die Gedichte in meine Bücher kommen, haben sie meistens überhaupt keine Überschrift. Wenn du also manchmal ein Gedicht schwer verstehst, hilft es, die Überschrift zu ignorieren ;-) Liebe Grüße in die Tage mit 30 Grad - Andreas

Herbert Kaiser (herbert.kaiser.hkgmail.com)

15.09.2020
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Interessante, fast kryptische Zeilen, die mir gefallen und die Fantasie beflügeln.

LG Herbert

Andreas Vierk (15.09.2020):
Lieber Herbert, das Vorgängergedicht spricht vom Loslassen und sterben der Menschheit, und das jetzige Gedicht vom Loslassen und glücklichen Einfließen in die Ewigkeiten. Im Moment fühle ich mich auch so, und wenn es nur am Wiederaufleben des Sommers liegt. Meinethalben könnte das ganze Jahr lang Sommer sein! Vielen Dank für den Kommentar und liebe Grüße von Andreas

Sternenkind66 (just-no-nameoutlook.de)

15.09.2020
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Guten Mittag Andreas,

sehr schöne Zeilen die die Gedanken kreisen lassen.
Sehr gerne gelesen.
Sonnige Grüße aus der Nordstadt Wuppertals,
sendet dir und allen die dich lieb haben,

der Thomas-Otto


Andreas Vierk (15.09.2020):
Vielen Dank für den Kommentar, lieber Thomas-Otto, im Moment geht mir alles so leicht von der Hand, dass ich dieses Flow-Gedicht schreiben musste. Heute habe ich mir zum ersten Mal im Leben einen Hokkaido-Kürbis gebraten und er wurde hammerlecker! Liebe Grüße von Andreas

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