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„Auf der Flucht...“ von Sonja Soller

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Es kommen in Zukunft noch mehr liebe Sonja, ja und dies hat seine Gründe! Grüße Franz

Goslar (karlhf28hotmail.com)

16.09.2020
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Liebe Sonja,

als Immigrant in Kanada hatte ich im Jahre 1956 andere Erfahrungen. Wir wurden damals noch nicht mit offenen Armen begrüßt. Arbeit zu bekommen war schwer,
irgendwelche Hilfen wurde nicht erteilt. Die englische Sprache musste erlernt werden. Wir mussten da durch und schafften es auch. Den Flüchtlingen in Deutschland dagegen wird von Steuergeldern sehr geholfen obwohl viele von denen nicht daran denken sich einzugliedern und sich den Sitten und Gebräuchen und also den Gesetzen anzupassen. Sie waren in ihrer Heimat nicht glücklich und machen nun die deutschen Menschen unglücklich. Hat es Frau Merkel wirklich geschafft ????????

Herzlich Karl-Heinz

Sonja Soller (17.09.2020):
Lieber Karl-Heinz, es ist ein schwieriges Thema. Solange es Waffenexporte gibt, nach meinen Informationen ist Deutschland der viertgrößte Exporteur, wird es Kriegsflüchtlinge geben, und es wird nicht aufhören, denn Krieg ist eine Geldmaschine. Menschen werden aus ihren Ländern vertrieben und landen irgendwo!! Ich verstehe das Problem, auch kann ich die Ängste der Flüchtenden verstehen, aber sie kommen ja nicht allein, sie bringen ihre Gefühle, ihre Gesinnung, ihre ganze Auffassung vom Leben, ihre Lebensart mit in unser Land, eine vollkommen andere Kultur, die mit unserer wie es scheint sehr oft nicht zu vereinbaren ist. Fremden Obdach zugeben und in der Not zuhelfen, ist eine Sache, was daraus teilweise entsteht, entzieht sich meinem Gerechtigkeitsinn. Ich habe beide Seiten kennengelernt, die Unbelehrbaren, die nur finanzielle Hilfe wollen, weil sie meinen es stünde ihnen zu, aber auch die die unsere Sprache lernen und sich intergrieren wollen, in einer fremden Kultur Fuß fassen wollen. Durch diese Spaltung untereinander entsteht unweigerlich auch Gewalt, Wut und Zorn. Die Medien berichten davon. Wir können nicht die Flüchtenden der halben Welt aufnehmen, dass was möglich ist sollte man tun, ohne das die eigene Bevölkerung das Nachsehen hat. Das erzeugt wieder Wut und Zorn, nur dieses Mal bei der eigenen Bevölkerung. Man muss an manchen Stellen auch mal NEIN sagen. Natürlich tun einem die Menschen leid, aber einmal ist das Boot voll !!!!! Vielen Dank für Deinen aufschlussreichen Kommentar. Ganz liebe Grüße aus dem Norden, Sonja

freude (bertlnagelegmail.com)

16.09.2020
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...Sonja, das Versagen liegt bei den Politikern. Die Asylantragsverfahren gehören schneller abgewickelt. Man kann nicht Leute in unseren Ländern ausbilden und dann schiebt man sie beliebig ab.
LG Adalbert.

Sonja Soller (16.09.2020):
Lieber Adalbert, das mag sein, selbst wenn sie eine Aufenthaltsgenehmigung haben, wird es nicht wirklich besser. Ich habe es selber erlebt. Viele Migranten haben ein ganz anderes Rechtsbewusstsein, als wir es kennen. Ich habe beide Seiten kennengelernt.Die ewig Unbelehrbaren und die, die wirklich ein neues Leben beginnen wollten/wollen. Herzliche Abendgrüße aus dem dunklen Norden, Sonja

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