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„Maskerade“ von Andreas Vierk

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

21.09.2020
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Lieber Andreas,

Diese Masken sind eine Studie für sich. Bei Sportveranstaltungen tragen die Spieler keine Masken. Beim Fussbal und beim Baseball kommen die erhöht atmenden Spieler laufend in dichter Berührung. Die Ersatzspieler, Mannagers und nun auch Zuschauer sind maskenpflichtig und auch die Distanz sollte eingehalten werden. Beim Bundesligaspiel stellte ich fest, dass besonders die wenigen Zuschauer mit und ohne Masken , wohl gegen die Bestimmung, dicht nebeneinander standen und schrien und sangen.
Herzlich Karl-Heinz




Andreas Vierk (21.09.2020):
Danke lieber Karl-Heinz, dass du noch einen Aspekt mehr in das Maskengedicht eingebracht hast. Jetzt in Corona-Zeiten ins Stadion zu gehen, da müsste ich komplett balla-balla sein. Die Sportveranstalter sehen nur ihre Felle davon schwimmen. Das ist eine milliardenschwere Wirtschaft, die mit Sport und Fairness nichts mehr zu tun hat. Natürlich wollen sie ihre Stadien vollkriegen. Liebe Grüße von Andreas

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Hallo Andreas oder auch, Grüße Dir! Andreas, wir alle tragen im Alltag Masken und spielen damit vielen Menschen etwas vor! Nicht immer bieten diese Schutz oder sind von Vorteil, doch Corona bezogen trage ich diese ohne Kummer! Auch hier trägt unser "Wanderprediger" eine Maske und schreibt, ja und von diesem bin ich überzeugt noch unter einem anderen Namen!
Wie gesagt, "Covid 19" bezogen habe ich mit der Maske keinen Kummer! Sonntagsgrüße Dir Franz

Andreas Vierk (20.09.2020):
Lieber Franz, heute bin ich zum ersten Mal seit langem mit den Öffentlichen quer durch Berlin gefahren. Alle tragen ihre Masken wie sie wollen, als Kinnschutz auch oder gar nicht. Auf einem Bahnhof ist ein Randalierer gewesen, der die Leute bewusst angerotzt hat. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus. Jetzt habe ich mich hier auch noch zu verteidigen. Ich wär am liebsten Tod und in der Hölle wo mich alle hinwünschen. Dann wären alle zufrieden. LG Andreas

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

20.09.2020
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Glücklicherweise habe ich die Zeit hinter mir, in der ich mich manchmal hinter einer Maske verbergen musste.
Jetzt trag ich sie nur noch zum Schutz vor Corona.

Sonntagsgrüße kommen von Ingrid


Andreas Vierk (20.09.2020):
Liebe Ingrid, ich nehme an, du meinst die berufliche Maske. Das sind immer die engsten Luftabdrücker. Glücklich, wer sowas nicht mehr braucht. Liebe Sonntagsgrüße von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

19.09.2020
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Die Politik setzt uns den Maulkorb auf,
doch bald einmal, da pfeif ich drauf,
ich sage trotzdem was ich denke,
wenn ich das Blatt vorm Munde mir schenke.

Andreas, gN8 und ein schönes WE,
Bertl.

Andreas Vierk (20.09.2020):
Lieber Bertl, dass uns "die Politik" einen Maulkorb aufsetzt, gehört zu den antidemokratischen Verschwörungstheorien. Darum geht mein Gedicht nicht, wohl aber um das sich Verstecken hinter gesellschaftlichen Masken. Das ist eine mindestens 4000 Jahre alte Feigheit vor sich selbst. Und da hast du recht. Es kostet irre Überwindung, all das abzulegen und zu sich selbst zu stehen. Allerdings können Masken auch notwendig etwas verhüllen, nämlich Privatheit und Intimität. Das was derzeit bei Facebook und Konsorten abläuft, ist lediglich das Vorzeigen eigener Masken, was niemanden ernsthaft interessiert. Liebe Grüße von Andreas

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

19.09.2020
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Menschen tragen Masken, um das Leben auszuhalten.
Eine Tatsache, die auch die Lyrik kennt.
HG Olaf

Andreas Vierk (20.09.2020):
Lieber Olaf, du hast die Quintessenz genau erfasst. LG Andreas

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klasse geschrirben, lieber Andreas und ich denke, es geht nicht nur um Coronamasken...LG von Monika

Andreas Vierk (19.09.2020):
Das ist richtig, liebe Monika. Der Anlass waren natürlich Coronamasken, aber auch um die allgemeine Maskerade, hinter der wir uns schon immer versteckten. Schließlich vergleiche ich es dann noch mit Pest- oder Lepramasken, hinter denen die wahre Menschlichkeit verrottet. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

19.09.2020
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Man kann es kaum besser sagen. Der Mensch trägt mit Begeisterung eine Maske, es ist ihm ein echtes Bedürfnis und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Ende ist nicht abzusehen und wir sollten glücklich sein. Lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (19.09.2020):
Lieber Robert, danke für deinen Kommentar. Aber warum sollte wir deshalb glücklich sein? Lieber Gruß von Andreas

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