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„Flussfahrt IV“ von Robert Nyffenegger

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

21.09.2020
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Lieber Robert,

es ist ein Bonus, wenn ein Schiff nicht überbesetzt ist. Wir machten die Erfahrung bei unserer Überfahrt nach Kanada Ende November im Jahre 1956. Wir waren schon von Bremerhaven nach Endland gekommen und hiess es nach LeHavre, Frankreich zurückzufahren. Dort warteten die ersten um 400 Ungarnflüchtlinge auf ein Schiff nach Kanada. Die Arosa Sun nahm alle auf, obwohl alle Kabinen besetzt waren. Du kannst ermessen wie dass die Überfahrt für uns Passagiere erschwert hat. Die sehr stürmische See hat viele Passagiere seekrank gemacht. Der Gestank war unerträglich. Meine Frau hatte es erwischt. Meine beiden kleinen Kinder und ich waren unter den Wenigen im Speisesaal um zu essen. Erst kurz vor Newfoundland ebbte die Seekrankheit ab.

Herzlich Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (22.09.2020):
Danke Dir herzlich für den interessanten Kommentar. Du solltest unbedingt Deine Biografie schreiben. Ein Onkel meiner Frau aus Bad Zwischenahn ist in dieser Zeit - wie Du- auf einem Dampfer nach Amerika -mittellos- gefahren und hat uns viel erzählt. Seekrank wurde ich nie und solche Zustände habe ich nur bei kurzen Überfahrten erlebt. Nach Vancouver bin ich immer geflogen.Ganz lieber Gruss Robert

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

21.09.2020
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Lieber Robert,
hoffentlich hast du keine Seebeine an Land gesetzt. Wenn du mal in Berlin sein solltest, kann ich dir sehr die Müggelseetour empfehlen. Diese Dampferfahrt dauert zwar nur sechs Stunden, aber auch da gibt's irre viel zu sehen z.B. das Rathaus Köpenick von der Seeseite oder das sogenannte Klein-Venedig, eine Kleingartenkolonie direkt am einem Wasserweg. Da fährt der Riesendampfer sogar durch! Angeln kann man dann nicht mehr.
Liebe Grüße von Andreas

Robert Nyffenegger (21.09.2020):
Lieber Andreas, herzlichen Dank. In Berlin war ich schon dreimal, hatte dort ferne Verwandte. Ist ehrlich gesagt nicht meine Stadt. Kenne fast alle Grossstädte in Deutschland, wenigstens alle, die auf dem Flussweg zu erreichen sind. Als ehemals passionierter Segler - auch von Portugal nach Brasilien - sind die Seebeine angewachsen. Schicke Dir einen Artikel über Berlin, soeben bei der NZZ heute erschienen. Lieber Gruss Robert

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

21.09.2020
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Lieber Robert,
was man sich aussucht, soll gefallen.
Keinerlei Zwang - das galt ja allen.
Wer gut zu Fuß, der kann auch viel sehen
bei letztem hochsommerlichen Wehen.
Erinnerungen sind sonnig angeleuchtet,
die Kehle genussvoll vom Wein befeuchtet.
War das Essen auch ein Schmaus,
hält man solche Schiffstouren gut aus...
Geht das Volumen vom Koffer zu Ende,
sagt man zum Kapitän: Bitte, mach mal
die Wende...

Liebe Grüße und danke sehr für die
kostenlose Mitfahrt - Renate

Robert Nyffenegger (21.09.2020):
Herzlichen Dank liebe Renate, auch für den herrlichen Spruch. Das Essen ist equisit, aber es empfielt sich immer einige Gänge auszulassen, sonst ist man am Ende 5 Kilo schwerer. Der Wein ist vorzüglich und der Flaschenpreis günstig und der Wein kommt meist aus der Gegend. Wenn das Schiff nur zu 60% besetzt ist, hat es auch überall genügend Platz. Lieber Gruss Robert

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Hallo Robert, ich beobachte diese Schiffe immer wieder auf dem Main mit Freude und kenne nun auch einige sehr gut! Tolle Schiffe dabei! Grüße Dir Franz und wieder gerne gelesen!

Robert Nyffenegger (21.09.2020):
Danke Dir herzlich, lieber Franz. Lege Dir eine Flusstour ans Herz, es dürfte Dich begeistern, muss ja als erstes nicht gleich Moskau - Sankt Petersburg sein. Lieber Gruss Robert

freude (bertlnagelegmail.com)

21.09.2020
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...Robert, solang es noch Bräute gibt, die die Kleider selbst verpacken, gibt es nichts einzuwenden.
Die Männer können sich inzwischen noch kurz anders wertig, bei einer Fußballübertragung im TV und ein paar kühle Blonde (Bier natürlich) vergnügen.
GN8 und lG, Bertl.

Robert Nyffenegger (22.09.2020):
Danke Dir, genau so ist es. Nur leider sind solche Bräute sehr rar geworden. Man muss sie suchen wie eine Nadel im Heuhaufen. Hat man sie dann gefunden, sollte man sie täglich vergolden. Ich mach das so und hoffe für Dich, dass Du auch so eine seltene Nadel gefunden hast. Lieber Gruss Robert

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