Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Wartburger Krieg oder Wenn Dichter zanken...🖋️“ von Ursula Rischanek

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Karl Wiener (mondaneiweb.de)

23.09.2020
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Ich kenne dümmliche Häme eigentlich nur aus anderen Foren, an denen ich mich nicht beteilige. Das Maß an Dummheit ist dort mitunter nicht zu überbieten. In e-stories habe ich derartiges in vielen Jahren noch nicht erlebt. Ich schreibe nur Kommentare, wenn mir etwas wirklich gefällt, und das trifft auf deinen Beitrag zu. In anderen Fällen versuche ich, kommentarlos die Mühe zu würdigen. Mir selbst geht ja auch manches daneben. Sollte Dummheit auch in dieses Forum Einzug gehalten haben?

Herzliche Grüße, Karl


Ursula Rischanek (23.09.2020):
Ich freue mich lieber Karl und danke für Deine Zeilen. Ich schreibe erst seit relativ kurzer Zeit, gemessen an so vielen anderen hier, wie auch in anderen Literatur- und Poesiegruppen, wurde jedoch zumeist recht gut aufgenommen. An konstruktiver Kritik stets interessiert ist bei mir, abgesehen von meinen erotischen Texten und Kurzgeschichten, natürlich die Liebe und das Gefühl recht vordergründig. Mit diesem Text jedoch war es mir Anliegen auf das gegenseitige respektvolle Miteinander hinzuweisen und ich glaube, die Botschaft kam sogar bei einigen an. Herzlichen Dank mit lieben Grüßen in Deinen Abend - Uschi

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

23.09.2020
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Liebe Uschi,
den schönen Dingen zu widmen, schenkt Lebenslust, die uns Kraft gibt. Gerade diese Übergangszeit, die Sommer und Herbst zueinanderführt, hat zahllose Farben- sowie Licht- und Schattenspiele zu bieten. Was den Dichterstreit in all seinen Facetten betrifft, sehe ich darin gesellschaftliche Ursachen. Die Corona-Krise hat die Stimmungstiefs noch stärker in den Herzen wühlen lassen. Der Dichterstreit auf der Wartburg bei Eisenach hatte damals schon die Gemüter erhitzt. Die Wartburg ist ein faszinierendes Filetstück deutscher Baukunst und auch ein absoluter Besuchermagnet, der sich mit dem Esel erklimmen lässt! Ein Gedicht, das ich super finde, obwohl der Anlass eher traurig stimmt!
LG. Michael

Ursula Rischanek (23.09.2020):
Lieber Michael, ja wir beide sind wohl Schöngeister ;-)) Aber Du hast natürlich recht, die Zeit zur Zeit ist schon eine Ausnahme und bei vielen liegen wohl auch die Nerven ziemlich blank - es wäre nicht zu verdenken! Eine interessante Information die Du über die Wartburg beigetragen hast und wofür ich mich bedanke! Ich danke Dir und schicke herzlich liebe Grüße in Deinen Abend - Uschi

rnyff (drnyffihotmail.com)

22.09.2020
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Du sagst bzw. verdichtest es absolut bravourös. Ich kann Dir nur beipflichten. Wenn man aber auf primitive Art angegangen wird auf einen mehr oder weniger wohlwollenden Kommentar, muss der Urheber auf einen kleinen Paukenschlag gefasst sein. Es sind hier im Forum eine Anzahl Wichtigtuer am Werk, die hin und wieder einen Schlag auf den Finger verdient haben. Ich bemühe mich wenigstens handwerklich zu genügen, verlange aber nicht, dass man meine oft satirisch geäusserten Ansichten teilt. Die grosse Liebe ist im 83. Altersjahr zwar nicht verflogen, aber in den Hintergrund gerutscht. Die Alterserkenntnis ist: es ist alles relativ und endlich und man sollte sich nicht allzusehr wichtig nehmen. In diesem Sinn wünsche ich Dir nur das Beste, herzlich Robert

Ursula Rischanek (22.09.2020):
Ach lieber Robert, ist es nicht die Weisheit des Alters, die uns vermuten lässt, auch weiser zu scheinen? ;-)) Natürlich fühlt man sich manchesmal angegriffen oder sogar missverstanden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Texte mit gleichem Inhalt, von verschiedenen Leuten auch ganz unterschiedlich aufgenommen, wahrgenommen wurden. Aber ist es nicht auch gerade das, was die individuelle Persönlichkeit eines jeden Einzelnen ausmacht? Wie langweilig wäre es, würden alle nach dem gleichen Schema F ticken.... Satirisch, ironisch oder sogar manchmal sarkastisch, nun ja, mit dem wird wohl jeder von uns mal konfrontiert aber darum stürtzt die Welt nicht ein, im Gegenteil, sie dreht sich immer noch, selbst in diesen Zeiten.... Ich danke auch Dir für Deinen ausführlichen Kommentar gerade zu diesem Text und dem Hintergrund dazu und freue mich, dass er gefiel. Liebe Grüße und einen schönen Abend - Uschi

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Ich muss als Kommentar kein Roman schreiben liebe Uschi! Mit wenigen Worten, "gut geschrieben und gerne gelesen" Dir Grüße Franz
*Ich lese ja immer sehr gerne von Dir! Zustimmung auch von mir!

Ursula Rischanek (22.09.2020):
Das freut mich lieber Franz, nein es muss kein Roman sein, natürlich nicht. Ich wollte es nureinmal aufzeigen, habe versucht ein ganz klein wenig zu vermitteln... Vielleicht ist es mir ein bisserl gelungen, wer kann schon sagen ;-))) Herzlichen Dank auch Dir mit lieben Grüßen - Uschi

Margit Farwig (farwigmweb.de)

22.09.2020
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Hallo Uschi,

wenn einer seine Schuld einsieht, dann kann man vergeben. Vor Jahren war eine Dichterin, die mich schlecht machte, wozu ich ihr keine Gelegenheit gegeben hatte. Es war einfach nur der Neid. Ich gebe grundsätzlich keine schlechten Kommentare. Dann hat sie sich öffentlich hier im Forum bei mir entschuldigt und wir wurden uns gute Freundinnen. Das soll meim Beitrag hier sein zum Nachdenken.

Liebe Grüße, Margit

Ursula Rischanek (22.09.2020):
Hallo liebe Margit, ja so kann es auch gehen und ich kann Dir nachfühlen wie es Dir vermutlich dabei ging. Der ganz persönliche Schreibstil eines jeden von uns ist es doch, der so eine Gemeinschaft auf so ganz vielfältige Weise ausmacht. Die vielen Themen die hier tagtäglich verdichtet und vertextet werden, vielleicht auch für den einen oder anderen eine Art der Aufarbeitung und Bewältigung. Ich empfinde es als eine ganz besondere Gabe, wenn wir imstande sind, unsere Gefühle, Emotionen und Gedanken in schöne Worte zu fassen und uns so ausdrücken, um anderen Freude bereiten zu können - das kann sicherlich nicht ein jeder! Ich danke auch Dir für Deinen Beitrag zu meinen Gedanken und wünsche Dir einen wunderschönen Abend mit herzlich lieben Grüßen zu Dir - Uschi

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

22.09.2020
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Das hast Du gut und richtig erkannt, liebe Uschi.

Das Problem ist die fehlende Kritikfähigkeit. Wenn ich mich Künstler heiße, dann muss ich damit leben können, dass hier das was ich erschaffe gefällt und dort eben nicht.

Wer Kritik nicht ertragen kann oder keine Kritik wünscht, der darf nicht öffentlich posten bzw. sollte seine Kommentarfunktion abschalten.

Wobei Kritik natürlich nur das Werk betreffen muss und nicht persönlich werden darf

Das aber passiert hier zu oft und liegt m.E. auch zu gleichen Teilen am Unverständnis beider: dem Leser als Kritiker und dem kritisierten Künstler.

Wer zudem humorlos durch die Welt geht, hat es doppelt schwer, weil in dem Fall auch schon mal mit einem Augenzwinkern geschriebene, eigentlich lieb gemeinte Kommentare, sofort als persönlicher Angriff gewertet werden.

Die Ursache ist oft in der Persönlichkeit des Poeten begründet bzw in seiner Eitelkeit und teilweiser Selbstüberschätzung.

Es wird sich nichts ändern so lange nicht respektvoll miteinander umgegangen wird und nicht wie bisher respektlos über einander öffentlich hergezogen wird, wie erst kürzlich wieder in unsäglicher Art und Weise.

Das war meine Meinung zu Deinem guten Gedicht. Ich weiß, dass sie nicht von allen geteilt wird, allein schon deswegen weil sie von mir kommt. ;-)) Aber damit kann ich als Poet ganz gut leben ;-) !

Sei herzlich gegrüßt mit einem Hoch der Lyrik! Horst



Ursula Rischanek (22.09.2020):
Nun lieber Horst, es ist vermutlich die höchstpersönliche Eitelkeit, die wohl ein jeder von uns hat, da gebe ich Dir absolut recht. Für mich sind meine Texte, egal ob gereimt oder ungereimt, irgendwie wie meine Kinder ;-)) die man hätschelt und auf die man natürlich auch stolz ist. Wenn es dann bei jemand anders nicht so gut ankommt, so nimmt man es nur allzuleicht persönlich. Untergriffigkeit hat selbstverständlich nichts verloren hier und ein Ausarten in persönliche Beleidigungen schon gar nicht. Ich halte es so, wenn mir etwas nicht gefällt, so kommentiere ich es nicht, jedoch erlaubt es auch meine Zeit nicht, immer alles an jedem Tag zu lesen und zu kommentieren und ich schätze, so wird es ganz vielen von uns gehen. Ein niveauvolles Miteinander ist mehr als angezeigt und schadet zudem ja niemanden! Ich danke Dir für Deinen ausführlichen Kommentar den ich zur Gänze teile und verbleibe mit lieben Grüßen in Deinen Abend und einem Hoch der Lyrik zu Dir - Uschi

freude (bertlnagelegmail.com)

21.09.2020
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Ist es doch ein alter Hut,
Zankerei ist niemals gut;
und ist's auch noch so sehr fatal,
bei den Weibersleit oft normal.

Geht's um ganz verblödets Zanken,
kennen auch die Männer keine Schranken,
wenn sich das wohl nicht gehört,
manche sind halt auch geistesgestört.

Zankerei sollt es nicht geben,
denn die Meisten möchten friedlich leben,
doch die Dichter und die Dichterinnen,
die sind auch nur Menschen, oftmals nicht bei Sinnen.

Uschi, wichtig ist, wir sind normal!

GN8 und lG, Bertl.

Ursula Rischanek (22.09.2020):
..Bertl, dies freut mich wenn Du es so siehst ;-))) Nein aber ernsthaft, ist es nicht schade um die Energie eines jedes Einzelnen? Abgesehen davon, dass gute Umgangsformen doch noch nie geschadet haben, oder nicht? So sehe ich es jedenfalls. Schönen Abend - Uschi

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

21.09.2020
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Liebe Uschi,
hier ist schon einiges passiert
und manchmal hat man auch pariert.
Nicht alles muss man immer schlucken,
wenn andere in den Teller spucken...
Häme läuft gern mit Hybris zusammen;
sie sind ein ausgekochtes Paar.
Und mancher hat danach Verlangen
- auch schon früher,
bei wohlbekannter Dichterschar...
Auch da war Fehleinschätzung fingernah.

Ein Beispiel nur:
https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_von_Droste-H%C3%BClshoff

Zwar faszinierte sie, doch schreckte ihre geistige Überlegenheit
die Mitstreiter auch ab, so dass sie kein gutes Haar an ihrer Dichtung
ließen. Sie jedoch glaubte fest an ihr Können und trug den Sieg
davon, wie man weiß.

Heiße Stimmen,
geboren aus Sticheleien
kriechen zuweilen an uns vorbei.
Willst du es immer unterbinden
mit einem Schweigen,
so wird man versuchen,
es noch mehr zu treiben.
Diese Seelen geben erst Ruh',
wenn man ihnen den Mund klebt zu...
Doch wird Neid, Überheblichkeit
nie unterbleiben, weil Menschen
an sich selber leiden...

Ein paar Gedankengrüße zu deinen
versöhnlichen Worten - Renate

Ursula Rischanek (21.09.2020):
Es ist beinahe unglaublich liebe Renate, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar zum Thema, wurde mein Schreibstil (ob der manchesmal verdrehten Satzstellungen) doch dieser Tage mit eben dieser Dichterin, die ich gar noch nicht so gut kannte bislang, bereits schon einmal verglichen ;))) Wäre ich jedoch niemals so vermessen mit derart Größen mich zu messen! Nein aber im Ernst liebe Renate - ich möchte auch nicht zur Mutter Beimer dieses Forums werden, aber ist es nicht schade, wir sind doch alle so kreative Köpfe. Bei mir natürlich immer die Gefühle, Liebe usw. ganz an vorderster Stelle in meinen Texten aber sollten wir nicht alle unsere Kräfte bündeln - speziell in Zeiten wie diesen? Angeblich macht die Anzahl an Büchern in Buchhandlungen mit lyrischem Inhalt nur 1% aus!!! Ist das nicht unsäglich traurig??? Vielleicht sehe ich es zu schöngeistig, schon möglich aber positives Denken hat doch wohl noch keinem geschadet, oder? Mit ganz lieben Grüßen zu Dir - es war mir einfach ein Bedürfnis ;-)) Uschi

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Auch mit schlichten Gedichten
lässt es sich gut schlichten.

Ganz prima vertextet, liebe Uschi.
Solche Kriege enden ja auch manchmal
wie das berühmte Hornberger Schießen.

Liebe Grüße
Siegfried

Ursula Rischanek (21.09.2020):
Lieber Siegfried, ob schlicht oder nicht - Hauptsach es geht wohl ums Gedicht ;-))) Es kam bei einem Waldspaziergang in den Sinn - wär die Versöhnlichkeit vielleicht Gewinn?? Ich positioniere mich nicht bin ich doch zumeist hier recht gut auf- und angenommen worden, wenngleich ich doch im Vergleich zu den meisten hier erst seit relativ kurzer Zeit texte - also sozusagen eine Spätberufene ;-))) In diesem Sinne liebe Grüße auch zu Dir, Uschi

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

21.09.2020
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Liebe Uschi,
ich für mein Teil werde versuchen, mich an deine Empfehlungen zu halten.
Liebe Grüße von Andreas

Ursula Rischanek (21.09.2020):
Lieber Andreas, die Kreativität ist es doch, die unglaubliche Kraft die in jedem von uns steckt, auf die es meines Erachtens ankommt - und zwar unabhängig vom Alter und Geschlecht. Wie schön wenn wir sie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben nutzen - speziell und gerade in Zeiten wie diesen! Liebe Grüße - Uschi

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