Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„EINE IM DORF SEHR BEKANNTE FRAU“ von Hanns Seydel

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freude (bertlnagelegmail.com)

22.09.2020
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Lieber Hanns!
Ich hab mich ja schon an deine Wortverkürzungen gewöhnt, aber ich denke, das muss keine Dauereinrichtung bei dir bleiben.
Es ist natürlich einfacher für dich, so zu schreiben; aber der Klang der Worte wird manchmal abrupt damit unterbrochen und für die Leser ist es nicht immer einfach, sich darauf einzustellen.
Deshalb hab ich (auf die Schnelle) das Ganze so geschrieben, wie ich mir vorstelle, dass du das auch kannst.
Beim Dichten darf man alles haben, nur keine Eile; das Gedicht muss wohlklingend wachsen. Ich seh mirs oft Tage später immer wieder an und nehme da und dort noch Korrekturen vor, bis es für mich stimmt.


EINE SEHR BELIEBTE FRAU IM DORF

In der ganzen Dorfgesellschaft,
die bestimmte Frau ist bekannt;
beeindruckt mit all ihrer Kraft,
wo sie ist, kommt alles gerannt.

Im Beruf sehr erfolgreich,
gewinnt sie jeden Vergleich;
sie arbeitet gern richtig viel,
die Arbeit ist für sie kein Spiel.

Kommt ganz froh zur Gastronomie,
ist eine Wohltat, sie zu sehn;
das Zusammensein vergessen wir nie,
die Erinnerung wird niemals vergehn.

Die Häuslichkeit und Freundlichkeit,
gepaart mit echter Herzlichkeit,
die diese liebe Frau stets prägen;
sie ist und bleibt ein großer Segen.

Und Eines wird für immer bleiben,
da sind wir hier im Dorf uns einig;
Die herrliche Frau bringt stets Freuden,
erscheint für uns wahrhaftig heilig.

Eine gN8 und lG, Adalbert

Hanns Seydel (23.09.2020):
Hallo Adalbert, vielen Dank für Deinen interessanten Kommentar, den ich gerne wie folgt beantworte : Sicherlich sind Deine Änderungen meines Gedichtes korrekt, denn Du bist ja ein anerkannter Meister Deines Fachs, allerdings: Mitte April 2020 hatte ich der Dame, um die es in dem Gedicht geht, - und die selbst auch gerne Gedichte liest - eine Kopie meines Originalmanuskriptes gegeben und sie fand Inhalt, Metrik und Form des Gedichtes in jeder Hinsicht gut. In meinem Bekanntenkreis hier in meinem Heimatort gibt es noch einen anderen Dichter. Er ist wesentlich älter als ich, somit ein alter Fuchs. Er fand ebenfalls bei dem Gedicht alles völlig in Ordnung. Zu "Wortverkürzungen": Diese gibt es ja bekanntlich schon in der Weimarer Klassik, sie sind nachweislich in mehreren Gedichten von Goethe und Schiller vorhanden. Zu "beim Dichten keine Eile haben": Da bin ich absolut Deiner Meinung. Mein am 21.09.2020 gepostetes Gedicht "Mordred gegen Artus" beispielsweise hat einen Entstehungszeitraum von einem ganzen Monat (11.3. - 11.4.2020). Gedichte mit einem relativ geringen Umfang denke ich, könnten an einem einzigen Tag entstehen, aber da mögen die Meinungen auseinander gehen. Bitte bleib meinen Gedichten in jedem Fall gewogen ! Herzliche Grüße von Hanns

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