Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Maria der Lebendigen (Da haben die Dornen Rosen getragen)“ von Patrick Rabe

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rnyff (drnyffihotmail.com)

30.09.2020
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Hallo mein Lieber, wie Du ja weisst, bin ich ein erklärter Atheist und kann mit alldem Frommzeugs nichts anfangen, aber Dein Gedicht ist mega grossartig und auch wenn man nichts von dem Zeug glaubt, ist es beeindruckend. Kann Dir dazu nur gratlieren. Herzlich Robert

Patrick Rabe (01.10.2020):
Lieber Robert, ich glaube, man muss auch nicht fromm sein, um das Gedicht begreifen zu können. Vielleicht ist das in gewisser Hinsicht sogar hinderlich. Es geht um das mystisch-weibliche an sich. Maria oder Madonna ist ja nur EIN Name dafür. Und es geht eben auch darum, wie das Mystische, Verzauberte und Wunderbare sich in den profanen Härten des Alltags bewährt. Dein Lob hat mich gefreut. Man ist als Single-so wie ich es bin-ja immer ein bisschen allein mit seinen Meisterwerken...und mit seinen vergurkten und eher misslungenen Werken auch... Liebe Grüße, Prospero. Nee,, Patrick.

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

30.09.2020
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Lieber Meister Madonnus (dem Herrgottsschnitzer unserer Lieben Frau von Donna und Doria),
die erste Strophe deines beeindruckenden (Antwort?)-Gedichtes gefällt mir von allen anderen am besten. Um den lebendigen Christus wird getrauert, und die Toten werden irgendwann zu Helden stilisiert. Als Konsequenz kommst du am Ende dazu, das Leben zu feiern, wie es sich eben darstellt. Das ist ein feiner Gedanke, und lässt dich vielleicht nicht so schizo werden, wie ich es bin. Dein Gedicht hat wieder etwas von dem melancholischen Treiben, das ich an deinen früheren Gedichten so schätze.
Liebe Grüße von deinem Lieblingsheiligen Andreas, genannt Brimborius von Padua

Patrick Rabe (01.10.2020):
Ach, lieber Andreas, ich weiß, dass es "verdammt" schwierig ist, sich das Besondere, das die Welt durchaus zu bieten hat, zu bewahren, und es zu kultivieren. Vielleicht ist es nicht mal der schlechteste Weg, dafür ein bisschen "schizo" zu werden. Und man sollte immer bedenken, es ist auch die Welt, die uns umgibt, selber, die uns schizo macht. Man denke nur an die Werbeanzeigen auf E-Stories, die immer so in den rechten Augenwinkel hineinblinken. Man sieht dann irgendwann nur noch Halbmonde und Hakenkreuze vor Augen, wenn man den Rechner ausschaltet. Ein christlich geprägter Mensch neigt oft dazu, nicht nur die Verantwortung, sondern auch die Ursache und die Schuld für alles Mögliche bei sich zu suchen. Es ist aber mindestens immer ein Antagonismus. Was einem die Kraft gibt, den nächsten Tag zu überstehen, das sollte man inhalieren wie gute Luft (es sei denn, es handelt sich um Hunde, Katzen oder Menschen. Die bleiben einem im Hals stecken.) Liebe Grüße, dein Urbanos Uroboros von Unthen zu Oben, zur Zeit in Altötting.

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