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„Cellini: Perseus und Medusa“ von Andreas Vierk

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readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

03.10.2020
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Lieber Andreas,

Die Medusa. Ich spielte sie einst, als meine Klasse "Perseus" als Stück aufführte. Kein Witz. Und den Gott Pan habe ich auch mal gespielt. Das aber wesentlich später. Dein Gedicht geht in die Tiefe der Jetzt-Zeit mit Bildern aus der Antike. Hoffentlich kann es jemanden erreichen und angemessen erschüttern. Relevantester Dichter der Jetzt-Zeit? Andreas Vierk? Wer weiß. Auf jeden Fall einer der. Das möge dir ein Daunenkissen für deinen beschwerten Dichterkopf sein. Menschen wie wir haben's nötig. Alles Liebe,

dein Streckenpferd (aka Etappenhase) Patricius von Padua-Perdolzky

Andreas Vierk (03.10.2020):
Lieber Patrizinus, als ich dich das letzte mal sah, hattest du aber den Kopf noch auf den Schultern. Und der, der Perseus gespielt hatte: wurde er später Friseur in Frankreich (im Schatten der Guillotine)? Und was für ein Pan? Peter Pan? Pan Tau? Nein, Scherz beiseite. Große Dichter müssen nicht nur gut sein, sondern sie müssen sich auch gut verkaufen können. Also werden wir in den Gulli der Zeit plumpsen, und wenn wir zu Rattenkotze geworden sind, wird man uns beide nicht mehr voneinander unterscheiden können. Liebe Grüße von Onkel Benz (dem Negeronkel von Daimler Benz) PS.: Trump hat Corona!

rnyff (drnyffihotmail.com)

03.10.2020
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Bestens verdichtet. Cellini habe ich in uralten Erinnerungslücken wieder entdeckt und sein Leben jetzt aufgefrischt. Das war ein Mann meines Geschmackes.Heute würde er von einem Heer Psychiater betreut und Richter in Roben würden ihm nachstellen.
Schönes Wochenende, Robert

Andreas Vierk (03.10.2020):
Lieber Robert, ohne die Anmerkung und noch weniger ohne Überschrift hätte niemand diese Verse verstanden. Und dann muss man ein Wortkunstwerk eben so lesen, wie es sich darbietet. Mit Cellini hast du sicher Recht. Ich habe mir jetzt seine Lebensbeschreibung in der Übersetzung von Goethe besorgt. Ein Doppelklassiker sozusagen. Liebe Grüße vom doppeldeutschen Andreas

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

02.10.2020
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Die Gesichte kennen ihre eigene Geschichte. Habe ich von Annette von Droste Hülshoff gelernt (Die Judenbuche) HG Olaf

Andreas Vierk (02.10.2020):
Lieber Olaf, die Judenbuche zählt zu meinen Lieblingsnovellen (dann noch Storms Schimmelreiter und Zweigs Schachnovelle). Vielleicht verursacht die Judenbuche einen ähnlichen Schauer, wie die Perseus-Statue. Cellini hat was Unheimliches. Ich hab jetzt seine Lebensbeschreibungen, von Goethe übersetzt. Da freue ich mich drauf, hab aber gerade noch ein anderes Buch vor. Dank für deinen Kommentar! Gruß in den TddE von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

02.10.2020
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...Andreas, Cellini sah sich als Mörder, hat aber zur Zeit des Manierismus nur das bildhauerisch umgesetzt, was man von ihm verlangte.
Ich sehe da keinen Fehler, er schuf damit ein Kunstwerk höchsten Grades; sonst hätte er wahrscheinlich in der damaligen Zeit nur von der Hand in den Mund leben können.
Dein Gedicht eröffnet neue Perspektiven des Nachdenkens.
LG Bertl.

Andreas Vierk (03.10.2020):
Lieber Bertl, Cellini gilt zwar in seiner Lebensbiografie als Aufschneider, nimmt aber in Punkto Kunst und in Punkto Mord kein Blatt vor den Mund. Die Perseus-Statue markiert, wie du schon sagtest, den Manierismus, also den Übergang von der Renaissance zum Barock. Perseus soll der Sage nach Medusa, also ein Monster, umgebracht haben, aber was kann man noch alles in diesem Kunstwerk von Cellini erkennen! Ich kann kein Bild laden, und wenn, darf ich das nur mit eigenen Fotografien. Sonst hätte ich es getan. Liebe Grüße in den Tag der deutschen Einheit - Andreas

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