Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Alp Segen“ von Robert Nyffenegger

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Robert Nyffenegger anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Erinnerungen“ lesen

Goslar (karlhf28hotmail.com)

07.10.2020
Bild vom Kommentator
Lieber Robert,
ein schönes Gedicht, dass man auch mit unseren "canadischen Alpen" vergleichen kann. In der B.C. "deutschen" Bergstadt Kimberley (vielleicht warst du schon einmal dort zum jährlichen Akkordeon Festival) habe ich einmal versucht ein Alphorn zu blasen. Es war zirka 30 Meter lang. Schade, wegen fehlendem Nachwuchs findet das wochenlange Festival seit einigen Jahren nicht mehr statt.

Herzlich Karl-Heinz

Robert Nyffenegger (07.10.2020):
Danke Dir, Kimberley kenne ich, ist ein schönes Skigebiet. Aber ein 30 Meter langes Alphorn gibt es vermutlich nur in Canada. Sowas kann man in Europa nicht blasen, so zwischen 3 bis 4 Meter ist okay. Lieber Gruss Robert

freude (bertlnagelegmail.com)

06.10.2020
Bild vom Kommentator
Robert, das nenn ich Humor! Wenn den wer nicht versteht, der ist ein Einfaltspinsel. *Lach*
Besser hättest du's Gedicht nicht pointieren können.
LG Bertl.

Robert Nyffenegger (06.10.2020):
Danke Dir, will Dir aber ganz ehrlich gestehen, dass mir der Schluss- die Pointe- einfach nicht gelingen wollte und als sich neben Horst auch noch Andreas Vierk mit Fragen meldete, schien mir eine Überarbeitung indiziert. In solchen Fällen hat es sich als nützlich erwiesen, die Aufgabe an die Fragenden zu übertragen. Ob Dir die neue Version gefällt, überlasse ich aber Dir. Herzlich Robert

Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de)

06.10.2020
Bild vom Kommentator
Lieber Robert: "güllen" - ein schönes Verb aus einem Substantiv. Verstehe es natürlich sofort, als alter Herr, herkommend aus eher ländlichen Gegenden, wo die Gülle zum Alltagsgeruch gehört, manchmal auch in Richtung Mascarpone-Geruch gehend ("Smells Like Mascarpone Spirit"). Die atmosphärisch schwelgerische, opulente und doch minimalistische Dichtung Deinerseits ist unwiderstehlich, man fühlt sich in die Szenerie hineinversetzt wie bei einem schönen Natur-Impression-Gemälde. Das Alphorn, die Berge, der See - die typischen Elemente brillanter Naturpoesie, hier extrem romantisch verarbeitet, verquickt zu meiner lyrischen Leibspeise. Die Frage an den Alphornisten war natürlich "töricht" - in gewisser Weise. "Was wollte der musische Künstler damit sagen, mit seinem Spiel?" - fragt man sich doch gewiss manchmal. Man möchte ja ins Gespräch kommen.

LG und munter herunter von der Alm weht der schönste Psalm in epischer, voller Länge, wie Du es so schön beschrieben hast. Karl-Konrad

Robert Nyffenegger (06.10.2020):
Danke Dir herzlich lieber Karl-Konrad. Es hat da wegen meinen dichterischen (Un-) Fähigkeiten etwas Nebel gegeben, besser etwas Dunst, Du musst den erneuerten Erguss noch einmal lesen und darfst Dich gerne dazu äussern. Auf jeden herzlichen Dank für Deine zustimmenden Worte. Lieber Gruss Robert

Bild vom Kommentator
Hallo Robert. Sehr nachdenklich habe ich Dein Gedicht gelesen und habe mir gedacht, „da war doch etwas mit dem Thunersee“. Vor langer Zeit habe ich einmal darüber gelesen, dass es Probleme mit alter Munition in diesem See gibt, die von der Schweizer Armee dort entsorgt wurde“! Ist hier der Grund für die letzte Strophe ersichtlich? Ja Robert, Horst sollte einmal seine abgestandenen Bemerkungen betr. einiger Mitmenschen besser unterlassen und sich Gedanken über dies machen, was gewichtig ist! Kann sein, dass auch ich hier falsch liege! Dir viele liebe Grüße und einige Tage auf einer Alm allein würden mir auch gefallen! Grüße Franz

Robert Nyffenegger (06.10.2020):
Du hast Recht, im Thunersee und anderen wurde tonnenweise Munition versenkt. Man hat das vor einiger Zeit kontrolliert, die Munition liegt unter meterdickem Schlamm, wenn sie explodieren würde, was kaum der Fall sein wird, passiert unter dem dicken Schlamm nichts. Ist natürlich an sich eine Schweinerei wird aber nicht mehr gemacht. Der Alphornbläser ist natürlich ein Bergbauer und hat sich vorgestellt, wenn man den See mit Dreck auffüllt, gäbe das eine wunderbare Ebene, wo man viel leichter bauern könnte, als in diesem hügeligen Gelände. Lieber Dank und Gruss Robert

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

06.10.2020
Bild vom Kommentator
Lieber Robert,
da ist dir doch wieder eine schöne Reiseerinnerung gelungen, auch wenn es für dich ja eine Art Nahziel ist. Aber warum der Hornist den Thunersee weiter auffüllen will´, habe ich nicht verstanden. Er ist doch tief genug (der See, nicht der Musikus).
Lieber Gruß aus der Betonwüste (mit Arabern) auf den Heidi-Gipfel sendet dir Andreas

Robert Nyffenegger (06.10.2020):
Danke Dir, wie Du bei Horst siehst,liegt das Ende- die Quintessenz"- im Dunkeln. Siehe meine Antwort. Es ist im Nachhinein verständlich, dass ein Bergbäuerchen, das beim Blick auf den unten liegenden See denkt, aufgefüllt gäbe das eine herrliche Ebene zum einfachen Bauern. Für den Städter sind solche Gedanken in dieser herrlichen Abendstimmung nicht denkbar. Mit Dank und schönen Tag, Robert

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

06.10.2020
Bild vom Kommentator
Lieber Robert,

die Verse finde ich reimtechnisch gelungen, ganz sicher wirst Du von den "üblichen Verdächtigen" gleich ihre Zustimmung zu lesen bekommen. Mir jedoch will sich in Deinem Gedicht eine Aussage nicht wirklich erschließen. Bitte hilf mir ein wenig "Auf die Sprünge".

Herzlich grüßt Horst



Robert Nyffenegger (06.10.2020):
Lieber Horst, wie Recht Du hast! Die letzte Strophe hat reichlich Kopfschmerzen gemacht und ist trotz zeitlichem Aufwand verständnismässig nicht gelungen. Es ist eine wahre Begebenheit, die etwa 60 Jahre zurückliegt, aber sich wegen ihrer Ungeheuerlichkeit in meinem Gedächtnis festgekrallt hat. Erklärung: der Alphornbläser war ein Bergbäuerchen, der auf steilem hügeligen Gelände sein Brot mühselig verdienen muss. Er hat sich nun vorgestellt, wenn man den See mit Dreck auffüllt, könnte man viel einfacher bauern. Er hat damals zusätzlich noch erwähnt, er würde sich einen Traktor kaufen und könnte über die Ebene "rasen". Mein Begleiter, ein recht sensibler Typ, hat nach dieser Aussage eine Träne verdrückt. Meine Bitte an Dich: es wäre super, wenn Du mir das Ende in eine verständliche Form bringst, ich würde es noch so gerne einsetzen, denn mir gelingt es nach wie vor nicht. Herzlichen Dank und lieber Gruss Robert

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).