Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Wenn Sterben verboten ist / wäre“ von Robert Nyffenegger

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tryggvason (olaf-lueken2web.de)

12.10.2020
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Tolle Gedanken . Wirklich ! Und wie sehen deine Taten aus, die Not zu lindern ?
Große Worte haben wir doch ALLE zu vermelden.
HG Olaf

Robert Nyffenegger (13.10.2020):
Danke Dir, grosse Worte denke ich nicht und Taten sind auch längst gestorben. Ich begnüge mich nach Möglichkeit mit Worten auf Wunden hinzuweisen. Oft fehlt mir dabei das gewünschte Fingerspitzengefühl, meist bewusst. Lieber Gruss und nebenbei Dein Coronaspruch ist Klasse! Lieber Gruss Robert

freude (bertlnagelegmail.com)

12.10.2020
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...Robert, alles kann man nicht verbieten, doch meist ist man ohne Sterbehilfe zu schwach im hohen Alter. Da wird man dann zum Versuchskaninchen.
LG Bertl.

Robert Nyffenegger (12.10.2020):
Und diese Kaninchen sind echt gesuchte Tierchen. Wer zu spät kommt, kommt eben zu spät. Lieber Gruss und Dank Robert

Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com)

12.10.2020
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Lieber Robert,

wer sich an die Gebote hält,
vom Anfang bis zum Ende,
so dem, der sie gemacht, gefällt,
wäscht sich dazu die Hände,
der stirbt ob mit, ob ohne Leid,
ist seine Zeit gekommen.
Zum Leben sei man stets bereits,
wird's Dir auch mal genommen.

Nur sollte man, da liegt die Krux,
die andern nicht gefährden.
Sagen die selbst auch keinen Mucks,
man muss sich nicht gebärden
als Übermensch der alles weiß,
der gegen alles ist immun.
Wer das erzählt, erzählt nur Scheiß ...
das sieht doch selbst ein blindes Huhn.

LG Horst

Robert Nyffenegger (12.10.2020):
Ich bin so froh, dass Du mich immer falsch verstehst, aber das muss auch gekonnt sein. Ich habe immer wieder Menschen getroffen, die überzeugt waren, dass Gott ihnen die Krankheit geschickt hat, um sie zu büssen und Schmerzmittel haben sie abgelehnt, so stehen ihnen der Himmel offen. Danke Dir und lieben Gruss Robert

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

12.10.2020
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Lieber Robert,
letztendlich lässt sich aber das Sterben nicht verhindern, es kommt von allein. Aber mal Spaß beiseite. Die Medaille hat zwei Seiten. Wenn wir den alten und kranken Leuten Sterbehilfe leisten sollen, fragt sich, wie alt und wie krank muss einer sein, bevor wir ihm hinüber helfen dürfen? Und ist es irgendwann auch geboten, gefälligst abzutreten? Gehen wir da nicht wieder in Richtung "Lebensunwertes Leben"?
Sind nur Fragen und Meinungen mit lieben Grüßen von Andreas

Robert Nyffenegger (12.10.2020):
Sterbehilfe ist jetzt auch in Deutschland nach einem Urteil des Bundesgrichtes unter bestimmten Voraussetzungen und in vorbestimmten Formen erlaubt. Musst Du im Internet (Wikipedia) nachlesen. Ich weiss, Ihr aus dem grossen Kanton, seid vorgeschädigt dank dem Führer. Ich spreche nicht von Euthanasie. Sterbehilfe ist nur möglich, wenn der Sterbewillige noch voll bei Sinnen ist, sobald er dement ist, ist es verboten auch in der Schweiz. Anderseits habe ich Patienten erlebt, die waren überzeigt, die Krankheit wurde ihnen von Gott geschickt, zur Sühne verweigerten sie selbst Schmerzmittel. Das waren dann die echten Gläubigen. Danke Dir und schönen Abend, Robert

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Guten Morgen lieber Robert. Als bekennender Christ, da beschäftige ich mich sehr mit diesem Thema! Ich denke und dazu stehe ich, hier muss jeder Mensch sein Gewissen befragen und bei allem, verstehe ich manche Menschen dabei sehr gut! Doch wie gesagt, es ist und bleibt eine Gewissensfrage! Grüße Dir der Franz

Robert Nyffenegger (12.10.2020):
Ich habe immer wieder Menschen getroffen, die überzeugt waren, dass Gott ihnen die Krankheit geschickt hat, um sie zu büssen und Schmerzmittel haben sie abgelehnt, so stehen ihnen der Himmel offen. Danke Dir und lieben Gruss Robert

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