Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Jeder spielt (s)eine Rolle ...“ von Horst Fleitmann

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Ralph Bruse (ralphbrusefreenet.de)

12.10.2020
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Streitbare Zeilen, Horst.
Aber ich streite nicht - im Grunde ist´s so.
Bleibt nur die Frage, ob die Wenigen, die nirgends eine Rolle spielen, oder überhaupt nicht
´mitspielen´ wollen - also ´ungeschminkt´ bei sich allein bleiben - dann auch außen vor bleiben.
Bleiben sie wohl - oder übel.
Ich bewundere die Wenigen jedenfalls, die sich keine Rollen-Kostüme überstreifen.

(vielleicht hab ich deine Zeilen dann doch nicht ganz kapiert. Kam mir nur spontan
ins schwache Köpfchen. Und wichtig ist mein Versuch von ehrlicher Einzelmeinung eh nicht)

ahoi Ralph



Horst Fleitmann (13.10.2020):
Lieber Ralph, Mein Gedicht sollte zum Ausdruck bringen dass jeder der diese Welt betritt gar nichts anders kann, als eine (seine) Rolle zu spielen. Um für sich allein erfolgreich zu sein ist nicht die Größe der Rolle maßgeblich sondern wie man seine Rolle ausfüllt. Dabei ist der Müllmann genauso wichtig wie der Arzt. Beide müssen auf ihre Art das Beste geben, sonst leidet die Gemeinschaft. Ich hoffe die Erklärung reicht Dir. Dank für Deine Meinung die mindestens ebenso interessant ist wie alle anderen Meinungen. LG Horst

Margit Farwig (farwigmweb.de)

12.10.2020
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Es sind immer wieder verschiedene Rollen, lieber Horst, die wir scheinbar unbesehen annehmen müssen, mussten, weil die Auswahl der Rollen nicht in unseren Hängen lag oder liegt. Das Lebenstheater lässt nichts aus, gibt Anweisungen und Befehle. Und eh wir wissen wie uns der Kopf steht, stehen wir schon einmal mit leeren Händen da, einfach so. Und immer weiter, immer weiter, bis das Leben ausgespielt hat. Wer fragt schon danach? Also, weiter im Text!

Dein Text zeigt es in gelungener Weise auf.

LG Margit

Horst Fleitmann (13.10.2020):
Liebe Margit, Ich denke dass die Auswahl der Rollen die wie spielen schon uns selbst überlassen ist. Nur die Theater sind unterschiedlich. Ob am Broadway oder im Kieztheater.... Wer seine Rolle gut spielt, bekommt den Beifall der ihm gebührt. Wer keine Lust hat im Ensemble des Theaters sein Bestes zu geben und mitzuspielen, hat es schwerer als jemand der seine Rolle mit Freude ausfüllt. Dank für Deine Meinung und LG Horst

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

12.10.2020
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Lieber Horst,

wie könnte es nur anders sein,
ein jeder meint für sich allein,
auch wenn er steht im Rampenlicht,
möcht doch bewahren sein Gesicht.

So mancher ist wohl auch Poet,
der traurig nach der Lieb' sich sehnt?
Und trotzdem muss er Tag für Tag,
sein Lächelnl geben - ob er´s mag?

Ein jeder frägt wohl nach dem Sinn,
ob er Poet ob Harlekin,
bis er dann abtritt - still und leise
auf seine ganz besondre Weise!

Sehr berührende Zeilen lieber Poetenfreund die ich gerne gelesen...
Herzlich liebe Grüße zu Dir mit einem Hoch der Lyrik,
Uschi

Horst Fleitmann (13.10.2020):
Liebe Uschi, Das hast Du sehr schön gesagt. Jeder spielt eine Rolle. Dabei ist auch der Harlekin wichtig, wenn nicht gar einer der wichtigsten Rollen. Denn ein Leben ohne Humor ist nicht erstrebenswert. Der Harlekin zaubert dem Volk ein Lächeln ins Gesicht, auch wenn die Umstände es eigentlich nicht erlauben. Dank für Deine Meinung und Deinen Kommentar. LG mit einem Hoch der Lyrik Horst

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