Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Das Wesen der Schöpfung“ von Heinz-Walter Hoetter

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freude (bertlnagelegmail.com)

15.10.2020
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Heinz-Walter, für uns Menschen ist vieles unergründbar.
LG Adalbert.

Heinz-Walter Hoetter (15.10.2020):
Lieber Adalbert! Das stimmt allerdings. Ich habe mir im Leben schon oft die Frage gestellt: "Warum ist überhaupt etwas und nicht nichts?" Schon allein an dieser Frage erkennt man, wie unergründlich alles ist, einschließlich der Existenz allen Lebendigen, so auch des sog. Homo sapiens, dessen Dasein in der Gegenwart (vorsichtig ausgedrückt, der Realität) an sich schon mehr als seltsam ist, auch wenn wir seine (frühzeitliche) Herkunft heute ein wenig gelüftet haben. Aber darum geht es letztlich auch nicht. Ich könnte die obige Frage auch so stellen: "Woher kommen wir eigentlich und wer oder was hat sich die menschliche Konstruktion überhaupt ausgedacht und dann in Raum und Zeit realisiert?" Das sind alles interessante Fragen. Aber wie ich schon in meinem Gedicht "Das Wesen der Schöpfung" formuliert habe, lässt uns das Wesen der Schöpfung nicht alles wissen. Warum aber werden wir über den wahren Ursprung unserer Existzenz im Dunkeln gelassen? Das muss doch einen Grund haben - oder nicht? Gruß Heinz-W.

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

15.10.2020
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Sehr gute Gedanken zum Leben und der Schöpfung, die ich gern gelesen habe.
Herzlich grüßt
Karin

Heinz-Walter Hoetter (15.10.2020):
Liebe Karin! Wir können das das Erlebte im eigenen Leben gut erklären, also wie es ist. Wir erleben Freude, Schmerz oder Liebe usw. und erfahren mannigfache Eindrücke im Verlauf unseres Lebens, was man dann auch sehr genau in den meisten Fällen präzise in einer gewissen sprachlich abgefassten Form wiedergeben kann. Was wir Menschen aber nicht können, das ist eben die Tatsache, dass wir nicht wissen, woher wir kommen, was wir hier eigentlich (genau) sollen und wohin wir gehen (werden), falls wir überhaupt irgendwo hingehen nach unserem Tod. Eigentlich wissen wir gar nichts, was nach dem Tod kommt. Wir wissen nichts über die Zukunft. Wir wissen noch nicht einmal, ob Gott eine Person ist. Der Mensch kann nur spekulieren (annehmen) und sich möglicherweise einer Wahrheit (welche?) annähern, aber letztendlich werden wir keine allumfassende Antwort darauf erhalten, was das Geheimnis unseres Daseins schlüssig erklärt. Vielleicht ist das auch ganz gut so. :-) Liebe Grüße aus dem schönen Bayern Heinz-W.

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