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„Der sterbende Dichter“ von Horst Fleitmann

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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

17.10.2020
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Lieber Horst,

zwar traurig aber bravourös vertextet - habe es ein kleinwenig weitervertextet vielleicht nicht ganz so dunkelgrau lieber Poetenfreund, es kam mir spontan in den Sinn ;-)

...selbst wenn es wohl war seine letzte Stund,
man konnte es sehen um seinen Mund -
ein Lächeln abzeichnend war wohl gewiss,
als Dichter selbst doch wusst er überdies...

Worte, Gefühle in Zeilen erfasst,
schrieb er voller Lieb' und inniger Hast,
galten dem Engel der ihn inspiriert,
zu seiner Zeit als so oft er sinniert...

Liebe und Sehnsucht die er so empfand
ihn mit dem himmlischen Wesen verband.
Darum ward nicht bang ihm, musst er auch gehn,
wusste nun doch um das Wiedersehen...

Mit lieben Grüßen in Dein Wochenende und einem Hoch der Lyrik,
Uschi






Horst Fleitmann (17.10.2020):
Ja... stimmt liebe Uschi. Er hatte ein Lächeln im Gesicht... so stellte ich mir die Situation vor... und wenn er dann seinem Engel gegenübersteht vergisst er die weltlichen Dinge und geht ganz auf in dem was ihn erwartet. Habe herzlichen Dank fürs Lesen und für Deine Meinung. Mit einem Hoch der Lyrik und LG Horst

rnyff (drnyffihotmail.com)

17.10.2020
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Dem sinnigen Gedicht möchte ich einen unsinnigen Schluss nachfügen:
Und wenn ich nicht gestorben bin,
Dann tut es mir nicht leid.
Ich hatte es zwar nicht im Sinn,
Bin dazu nicht bereit.
Und wenn ich es dann einmal bin,
In zirka hundert Jahren,
Dann habe ich es auch im Sinn,
Und ihr könnt mich aufbahren.
Lieber Gruss Robert

Horst Fleitmann (17.10.2020):
Dank Dir für Deine Mühe, Robert... und fürs Lesen sowie für Deine Meinung. LG Horst

Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de)

17.10.2020
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Lieber Horst
Sehr mitreissend geschrieben und natürlich von
einer dramatischen Traurigkeit, in der eben der
Gedanke, daß die Geschichte fiktiv ist als Trost
erscheint.
Doch ob tröstlich oder nicht.... der Dichter hat sich
angesichts von Corona dann selbst vor Augen; auch
wenn er es nicht will und tun sollte.
Ich grüß dich (nach längerer Zeit / ich sollte häufiger
nachlesen) ganz herzlich, Roland

Horst Fleitmann (17.10.2020):
Lieber Roland, Corona hatte ich schon deshalb nicht im Sinn weil die Zeilen älterer Bauart sind. Da gabs sowas noch nicht. Ich habe es kaum nennenswert etwas modifiziert eingestellt. Allerdings zum ersten Mal. Dank fürs Lesen und für Deine Meinung sagt Horst

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Wunderbar geschrieben , ein ergreifender Text, der in einer Lesung veröffentlicht werden sollte.Ein einsamer Vorleser, der auf einer abgedunkelten Bühne, nur von einer Lampe beleuchtet, an einem Tisch sitzend, das Gedicht
vorträgt.
Es grüßt dich Sieghild

Horst Fleitmann (17.10.2020):
Hallo Sieghild. Dank für Deine Meinung zum Gedicht. Es ist etwas älter kommt aber in allen meinen Lesungen immer gut an, auch bei normalem Licht. ;-)) LG Horst

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