Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Ab- und Zuschnitt des tapferen Schneiderleins“ von Horst Fleitmann

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

28.10.2020
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Erinnert mich an meinen Vater und an meinen Großvater, geboren 1861. Er starb in Alter von 98 Jahren, obwohl er die meiste Zeit seines Lebens auf dem Tisch im Schneidersitz saß und mit der Hand nähte. Mein Vater dagegen wollte Kaufmann werden. Großvater bestimmte du wirst Schneider. Als mein Vater aufmuckte schmiss er die Schere nach ihm. Ich wiss nicht, ob das Vaters Willen geändert hat, denn er wurde trotz seiner Intelligenz Schneider, wurde Schneidermeister und eröffnete ein Geschäft. Großvater wurde sein Schneidergehilfe bis ins hohe Alter weiternähend auf dem Tisch. Allerdings starb mein Vater mit 60 Jahren an Blutkrebs. Ich scheine Großvaters Gene bekommen zu haben aber ein Schneider wurde ich nicht. Ich habe schon Schwierigkeiten einen Knopf anzunähen.
Dein Gedicht hat mir gut gefallen.
Herzlich Karl-Heinz

Horst Fleitmann (28.10.2020):
Ja, lieber Karl-Heinz, manchmal assoziiert man beim Lesen eines Gedichtes etwas, dass einem ins Gedächtnis gerufen wird und im Grunde nur durch ein einziges Wort geschieht. Hinzu kommt, dass im Alter das Langzeitgedächtnis immer stärker wird. Freut mich, dass die Erinnerung an Deine Altvorderen durch das Gedicht ausgelöst wurde. Herzlich grüßt mit Dank fürs Lesen und für Deine Meinung Horst.

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

27.10.2020
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Lieber Horst,
dein Märchen möcht ich gern ergänzen
dazu dir etwas noch kredenzen:

...Als Entchen das selbst aufgebläht,
gefährlich Zeiten grad durchlebt,
denn um St.Martin ab und an,
dies Tierchen in die Röhre kam.

Auch manchem Gänschen gehts nicht besser,
wenn nun der Koch kam mit dem Messer,
verderben viel davon den Brei,
ists keineswegs nur einerlei.

Denn wäre dies der Fall bei Brei,
dies wäre sodann Einheitsbrei,
egal ob Schneiderlein ganz keck,
oder gar Schuster der im Eck,

ja wahrlich schustert vor sich rum,
stets wohl bemüht und trotzdem krumm,
daher könnt man sich wohl erdreisten,
zu raten doch bei seinen Leisten...

ihm gar zu bleiben - doch am End,
das jeder kennt von der Geschicht,
die aufgeschrieben als Gedicht....

Es war aufgelegt und ich konnt nicht umhin ;-)) mit augenzwinkern lieben Grüßen und einem Hoch der Lyrik, Uschi

Horst Fleitmann (27.10.2020):
Ja ja, liebe Uschi... Da schustern manchmal Leute herum die der Sonne erklären möchten wie sie leuchten sollte..., bzw. der Ente das Fliegen beibringen wollen. ;-)) Sachen gibt's.... Dank für die herrlichen Verse... Mit einem Hoch Der Lyrik und LG Horst

Margit Farwig (farwigmweb.de)

27.10.2020
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Lieber Horst,

siebene auf einen Streich, so erst wird ein Schneider reich,
findet immer einen der sich brüstet, stets nur auf Krawall gebürstet,
drum seid ordentlich und fromm, bis W. Busch wird wiederkomm'...

Schmunzelgrüße aus dem Reich der Märchen, Margit

Horst Fleitmann (27.10.2020):
Hallo Margit. Muss Dir Recht geben... Die Krawallbrüder sind dabei noch echte Märchenonkel. ;-)) Dank fürs Lesen und für Deine Meinung. LG Horst

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