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„Buchempfehlung zu "C'est la vie" von Irene Beddies“ von Patrick Rabe

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

29.10.2020
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Hallo Patrick, es spricht für dich, dieser großartigen, verstorbenen Kollegin bei e-stories diese Zeilen gewidmet zu haben. Ich kann vieles nachempfinden. Danke mit kollegialen Grüßen. RT

Patrick Rabe (30.10.2020):
Ja, Rainer. Ich vermisse sie sehr. Alles Liebe und gute Tage (und Nächte) auch für dich. Patrick Rabe

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Hallo Patrick

Wundervolle Gedanken, die du Irene gewidmet hast. Ebenso haben wir sie empfunden und auch wertgeschätzt.
Ihre Gedichte waren immer sehr lesenswert.
Wir kannten sie nicht persönlich, jedoch durch ihre Gedichte und Geschichten wurde sie uns vertraut, wie eine Nachbarin, die immer freundlich grüßt und zulächelt.
Chapeau für deine Widmung für Irene, die man
Einfühlsamer nicht schreiben könnte.
Herzlichen Dank dafür Patrick

LG Gabriele

Patrick Rabe (30.10.2020):
Ja, sie ist einer der wertvollsten menschen in meinem Leben gewesen. Und um den "Totensonntag" herum, wenn die kalte Jahreszeit beginnt, erinnert man sich oft der Verstorbenen. Das hat aber nicht nur damit zu tun. Sondern auch mit genereller menschlicher Wertschätzung, und damit, dass ich ihre hochwertigen Geschichten und Gedichte echt vermisse. Qualität liest man eben gerne. Alles Liebe, Patrick P.S.: Wo wohnt ihr eigentlich?

freude (bertlnagelegmail.com)

29.10.2020
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Patrick, eine sehr beeindruckende Erzählung über Irene Beddies und eure Bekanntschaft.
Solche Menschen kann man suchen und sie bleiben einem immer in Erinnerung.
Das Buch werde ich mir bestellen, danke für deinen Hinweis.
LG Bertl.

Patrick Rabe (30.10.2020):
Ja, Bertl, ich bin auch unendlich dankbar dafür, dass ich sie kennen durfte. Es waren schöne Jahre. Und wie gesagt: Ich entdecke sie gerade (literarisch) wieder. Und in dem, was sie schreibt, auch als Mensch. Und das hilft mir gerade. Sie ist nie bitter geworden. und das ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. mir fällt das schwer, ehrlich gesagt. Man muss natürlich sagen, dass ich- als 1976 geborener - auch härtere "Lebensmaterialien" gewohnt war: Stahl, Elektrizität, unpersönlich gebaute Städte... Und es ist halt so, dass man erst, wenn die alte Generation stirbt so richtig merkt, was man an ihr hatte, und was sie wusste. Unter anderem, wie zart der Mensch ist, und, dass es besser ist, auf Daunen gebettet zu sein, als auf Beton. Der Mensch ist nicht geschaffen für ein Leben im "Moloch". Und unser ganzer Smartphone-Idiotismus wird uns noch leid tun, das zeichnet sich ja schon jetzt ab. Ich hoffe für meine Generation sehr, dass es uns gelingen wird, zu den wahren Werten des Seins vorzustoßen. Wenn nicht, dann Gute Nacht. Aber wie gesagt: Ich hoffe immer noch auf ein fruchtbares Zusammenarbeiten und sich die Hände reichen zwischen den Generationen. Wir sind eine Menschheit. Und wir dürfen uns nicht gegenseitig im Stich lassen. Alles Liebe, Patrick

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

29.10.2020
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Lieber Patrick,
du hast Irene wunderbar charakterisiert! Und Cest la vie ist auch mein Lieblingsbuch von ihr. Sie arbeite, abgesehen von ihren Gedichten auch noch an anderen Büchern, z.B. "Wendel, das kleine Gespenst" und ein Roman "Magister Melikor". Diese Bücher sind beide nach Cest la vie bei BoD rausgekommen.
Liebe Grüße von Andreas

Patrick Rabe (30.10.2020):
Hallo Andreas! "Wendel" habe ich noch bekommen. "Magister Melkior" nicht mehr. Ich hatte mich ja in den Jahren zwischen 2013 und 2018 wieder "neu orientiert", um das mal so zu sagen. Also mich, ohne das jetzt unnötig kryptisch auszudrücken, wieder dem christlichen Glauben zugewandt. Das wurde von allen meinen Freunden mit Entrüstungsstürmen kommentiert. Aber so etwas ficht mich spätestens seit gut drei Jahren einfach nicht mehr an, und es liegt auch nicht am christlichen Glauben, oder daran, dass Nachfolger Christi angeblich immer verfolgt und bespuckt werden (was nicht stimmt). Es ist ein mir bekanntes Muster meines Lebens. Egal, welche neue Entscheidung in meinem Leben ich bisher traf, die Leute reagierten immer, als hätte ich ein Schwein im Lammpelz geschlachtet. Darauf noch irgendwie zu reagieren, ist mir zu müßig, weil es auch gar nichts bringt. Also, um es mal freundlich zu sagen: Ich habe mich irgendwann von Irene getrennt, weil ich nicht andauernd kritisiert werden wollte. Ich steckte damals ja auch noch in anderen Schwierigkeiten. Dass ich diesen Freundschaftsabbruch später bereut habe, und mir ihr Krebstod sehr leid tat, ja, das ist so. Ich habe sie ja auch noch einmal im Hospiz angerufen. Aber an irgendeinem Punkt muss man die Individualität seiner Mitmenschen respektieren, und ich habe halt das begründete Gefühl, die Generation von Irene, der ja auch meine Eltern angehören, hat es damit nicht so. Sondern eher mit der methode: "Aha, der Youngster sieht also wirklich nicht ein, dass ich recht habe? Dann zerdepper ich ihm jetzt den Kopf mit dem Holzhammer!" Und...äh...um es mal deutlich zu sagen: Unsere überalterte Bundesregierung macht das auch grade wieder. Das ist die klassische Angst vor dem Sterben und Abtreten müssen. Aber wenn die Alten die Jungen beerdigen, haben sie dann später halt keinen mehr, der ihnen den Arsch abputzt. Mit lieben Grüßen, Dr. Geschichtswissen

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

29.10.2020
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Ein Fan deiner Gedichte bin ich nicht - kenne nur einige -, aber diese Hommage an deine verstorbene Freundin ist eine Würdigung, die mir sehr gefällt. Ohne Schnickschnack und doch sehr einfühlsam.
Grüße in deinen Tag
schickt Ingrid

Patrick Rabe (30.10.2020):
Danke.

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