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„Der Superspreader und der Tod“ von Frank Guelden

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Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de)

22.11.2020
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Lieber Frank
Superspreader sind auch im Twitter derzeit so ziemlich das
unbeliebteste, was herumlaufen kann; denn sich nicht an
Abstände zu halten und keinen MNS zu tragen ist eben
gedankenlos asozial. Das es trotzdem eine nicht
unbeträchtliche Menge von Uneinsichtigen gibt hat aber
ebenso seine Gründe:
Sei es medial: Wo ich mir bei Twitter mal das Profil von
einem Aluhut-Professor angesehen habe und feststellen
mußte, daß Durchschnitts-Intelligente durchaus darauf
hereinfallen können, wenn sie gewisse Fakten nicht
berücksichtigen.
Hochoffiziell: Weil Medien und Politiker wie auch weite
Teile der Bevölkerung NOCH IMMER den Begriff Krise
statt Katastrophe verwenden (für mich ein Unding) und
damit die Achtung und Demut vor der Situation
herunterspielen.
Und schlicht der Umstand: Das auch aus o.g. Gründen
viele die Ernsthaftigkeit der Situation unterschätzen und
aus rein menschlichen Gründen (der Mensch braucht für
sein Wohlbefinden direkte Nähe) den ausweichenden und
einfachen unbedachten Weg einschlagen.

Ich habe da heute einen schönen Vergleich erfunden:
Wer keinen MNS trägt und dieses durch Attest manifestiert,
der verhält sich wie ein Ritter, der ein Attest hat, um keine
Rüstung tragen zu dürfen; was im Falle der Erstürmung der
Burg sein Untergang ist.
L.G. von Roland

Frank Guelden (22.11.2020):
Lieber Roland, vielen Dank für Deinen verständnisvollen und gut erklärenden Kommentar. Ja, die direkte Nähe fehlt wirklich; und wenn das schon für mich ein Problem ist, wo ich im Alleinsein geübt bin, und recht gut nur für mich sein kann, wie belastend und kraftzehrend mag es dann für andere sein? Und umgekehrt gibt es durch Corona eben auch das ungewollte zu viel an Nähe, was für mich sehr viel schwerer zu ertragen wäre. Mich erinnert Corona ein wenig an die Pest im Mittelalter, der die Menschen auch hilflos gegenüberstanden. Es wurde mit Rückzug und Isolation reagiert und mit dem Tanz auf dem Vulkan. - Uberall war die Seuche und fraß ungebremst um sich und über allem schwebte die Ungewissheit und die Angst. Liebe Grüße, Frank

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Ja lieber Frank, immer wieder ein gewichtiges Thema. Doch ich oder wir alle in der Familie schützen uns so, wie es sein sollte!In Hessen sagt man, "Läbbe geht weiter"! Frank Dir viele Grüße Franz

Frank Guelden (20.11.2020):
Lieber Franz, herzlichen Dank für Deinen Kommentar und den Zuspruch. Liebe Grüße, Frank

freude (bertlnagelegmail.com)

19.11.2020
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Superspreader, der hat leider keine Not,
nimmt sogar noch viele mit in seinem Tod.

Frank, in den Altersheimen tut sich in Österreich wieder am meisten. Anstatt die Alten zu testen, sterben sie in Scharen.

LG Bertl.

Frank Guelden (19.11.2020):
Lieber Bertl, es ist gräßlich und unfassbar, was überall geschieht. Mit dem Test allein ist noch nicht geholfen; die Gesundheitssysteme kollabieren immer mehr. - Und es war alles, zumindest zum Teil, vorhersehbar. Aktuell wird in Deutschland der normale Grippeimpfstoff knapp. Bei den jetzt hochschießenden Coronazahlen wird auch unser Gesundheitssystem nicht lange halten, was bedeutet, daß auch nicht Coronaerkrankte unversorgt bleiben und deshalb sterben. Und der Klimawandel wird weltweit noch ganz anders Opfer fordern und Elend bringen... Es heißt: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht." Mit diesem fast karnevalistischen Gedicht habe ich mir einfach etwas Luft gemacht. Wir müssen alle tapfer sein. Herzlichst, Frank

Margit Farwig (farwigmweb.de)

19.11.2020
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Lieber Frank,

gern würden sich alle so Luft machen, wie du es getan hast. Das hilft wenigstens etwas. Aber weiterhin steht die Schutzverordnung an erster Stelle. Die dagegen protestieren, wissen nicht was sie tun. Es läuft doch überall im Fernsehen ab und die Zahlen steigen und steigen und diese Schreihälse wollen doch nur Macht ausüben, Macht, die sie nirgendwo bekommen, jetzt sind sie Könige. Auch sie werden es eines Tages einsehen, wenn sie Angehörige verlieren oder selbst dem Tod nahe.

Gut gebrüllt, und bleib gesund.
LG von Margit

Frank Guelden (19.11.2020):
Liebe Margit, aktuell ist es wirklich bitter nötig Abstand zu halten und Schutzverordnungen zu akzeptieren. Selbst, wenn vieles an Einschränkungen für manche nicht einsehbar ist, kommen wir ohne Rücksichtnahme und Respekt gegenüber der Gemeinschaft nicht weiter mit unserer Gesellschaft. Das interessiert Dumpfbacken, Superegoisten, Arschlöcher und ähnliche natürlich nicht; die haben schon immer "den totalen Krieg" gewollt... Liebe Margit, bleib auch Du, gesund, mutig, humorvoll und tapfer. Herzlichst, Frank

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