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„Angeklopft“ von Frank Guelden

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Margit Farwig (farwigmweb.de)

23.11.2020
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Lieber Frank,

ich klopfe mal an Deine Tür und bitte um Gehör von Dir. Möchte nichts zu essen haben, mich nicht an den Haferflocken laben, will nur freuen mich an dem Geschick, was ist der Waschbär doch ein Glück für Dich. Das Werben um ein wenig Gesellschaft ist zu schön, Licht an und ich klopfe, was für ein Zusammensein. Das gelingt nicht jedem. Große Klasse! Gedicht und Foto!

Liebe Grüße in Deine Nacht mit Waschbär von Margit

Frank Guelden (24.11.2020):
Liebe Margit, ganz wunderbar hast Du das auf den Punkt gebracht! Es gibt aktuell zwei Waschbären bei mir: Der eine will wirklich fast nur fressen, und der andere ist neugierig und verspielt. Die waren auch schon gemeinsam da und haben gerangelt und der Verspiete hat dann gewartet, bis der Fresser fertig war. Ich erlebe wirklich viel hier. Liebe Grüße, Frank

Goslar (karlhf28hotmail.com)

23.11.2020
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Lieber Frank,

wir haben auch diese putzigen Tage. Leider machen sie bei mir im Garten sehr viel
Schaden. Man kann sie ganz selten einmal sehen.

Ich bin heute in den Kurzgeschichten von unseren Anfängen in Kanada.

Herzlich Karl-heinz

Frank Guelden (24.11.2020):
Lieber Karl-Heinz, Waschbären hast Du sicher gemeint, schmunzel. - Manche Tiere sind relativ "unerziehbar". Eine Katze wird immer den Drang haben zu jagen, oder sich die Krallen zu schärfen; Waschbären müssen stöbern, spielen und "ernten". So graben sie auch schon einmal im Garten um, weil es da Käfer gibt, oder Karotten. In ländlichen Gebieten sind Tiere etwas mehr scheu, als anderswo. - In Berlin ist einmal abends ein Fuchs, wie ein Hund neben mir hergelaufen, weil auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein angeleinter Hund Gassi geführt wurde... Tiere sind schon sehr speziell. Bei den Kurzgeschichten schaue ich. Liebe Grüße, Frank

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Lieber Frank! Deine Gedichte sind immer wieder lesenswert zumal ich gerne Tergeschichten lese. Einen Waschbär habe ich hier noch nicht gesehen obwohl es hier einige davon gibt. Allerdings weiss ich nicht, wer in der Nacht die Schalen leerfrisst, die ich für die Streunerkatzen hinstelle. Unsere Igel sind jetzt wohl am Schlafen, ich sehe keinen mehr. Danke für dein schönes Gedicht, herzlichst Karin

Frank Guelden (23.11.2020):
Liebe Karin, wenn meine Kamera es nur hergeben wollte und es ohne Blitz ginge... Der Waschbär war so etwas von niedlich! Wie an die Tür gepatscht hat; das war mit Hilfe einer Taschenlampe nach der Begegnung recht leicht zu fotografieren, weil die Pfoten von den feuchten Haferflockenresten prima gestempelt haben. Herzlichst, Frank

Roland Drinhaus (RD-Kingweb.de)

22.11.2020
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Hallo Frank
Dann hat dich ein "Waschbärwecker" aus dem Bett geholt?
Das kann ich mir gut vorstellen... die sind ja recht pfiffig
diese kleinen Räuber. In meiner ruhigen Gegend wäre es
auch möglich; aber im 2. Stock des Hauses müsste sich
Besuch bei mir wohl durchnagen können... was aber wohl
auch auf dem Speicher noch über mir nicht unbemerkt
bliebe. Ich wünsche dir noch einen schönen vorweihnachtl.
Sonntag. Gruß, Roland

P.S. Beim Titel Angeklopft dachte ich zuerst an die neuen
Kühlschränke in der Werbung.... hihi!

Frank Guelden (22.11.2020):
Lieber Roland, Schlafstörungen begleiten mich schon etliche Jahre, wobei ich diese Zeiten des unüblichen Wachseins oft auch als sehr angenehm empfinde. Und hier in Marsberg bekomme ich seit sechs Jahren Waschbärbesuch. Nein, der Waschbär hat mich nicht geweckt; ich bin so wach geworden. Als ich Licht anmachte, wollte er einfach nur Gesellschaft haben; zu fressen gab es genug. Und wie ich dann zur Tür kam, hat er angeklopft. Anklopfen kennt er. Wenn ich nach draussen möchte, klopfe ich gegen die Glastür und die Waschbären verschwinden. Und wenn die Waschbären anklopfen, haben sie bisher immer Futter gewollt; einfach nur Gesellschaft ist neu. Und das wieder hat mich sehr gefreut. Herzlichst, Frank

freude (bertlnagelegmail.com)

22.11.2020
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Ein netter Überraschungsbesuch Frank;-) der Waschbär mag dich anscheinend und weiß, dass er von dir etwas bekommen kann.
Jedenfalls ist das ein super Gedicht und ein tolles Foto.
LG Bertl.

Frank Guelden (22.11.2020):
Lieber Bertl, so überraschend sind Waschbärbesuche für mich längst nicht mehr. Interessant war, daß er spielen wollte und gar nicht so an Futter interessiert war. Er hat sich an der Tür aufgerichtet und ich bin in die Hocke gegangen und hab´ mit ihm geredet. Und die feuchten Haferflocken hatten natürlich einen prima Stempel abgegeben, den ich dann fotografiert habe. Einen schönen Sonntag für Dich! Herzlichst, Frank

Bozena Friedrich (bozenafriedrichgmail.com)

22.11.2020
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Hallo Frank,
ein schönes Gedicht! Bär und Adler sind auch politische Sinnbilder für manche... . (?) :)
LG Bożena

Frank Guelden (22.11.2020):
Hallo Bozena, herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Tiere zieren so mancherlei Wappen, wobei die Politiker dem symbolischen Anspruch oft nicht einmal entfernt gerecht werden, wie man feststellen kann. ;) Im Schamanismus gibt es sogenannte Kraft- und Totemtiere und ebenfalls eine Symbolsprache dazu, wozu sie auffordern und worauf man achten sollte. Waschbären begleiten mich in Marsberg seit sechs Jahren; in Berlin waren es Füchse. Es gibt ein interessantes Buch der Autorin Regula Meyer hierzu. Herzliche Grüße in den Sonntag! Frank

chriAs (christa.astla1.net)

22.11.2020
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Lieber Frank, also in der Nacht könnte ich auf derartige Besuche verzichten... Aber du wirst ihn wohl schon etwas verwöhnt haben, und die Uhrzeit kennt er ja nicht.... Wie ich lese, war der Besuch erfreulich für dich, nimmt er doch etwas von der Einsamkeit.
Kann man Waschbären auch als Haustiere zähmen?
Lieben Sonntagsgruß von
Christa

Frank Guelden (22.11.2020):
Liebe Christa, seit undenklichen Zeiten habe ich Schlafstörungen. Zu einem großen Teil habe ich diese Unterbrechungen lieben gelernt: Es ist meist still, es ist Zeit wirklich für mich, weil ich sie nur selten teilen muß und mit einem Waschbär ist die Zeit schön, weil er authentisch ist und ich mich dann auch leichter authentisch fühlen kann. Ein wirkliches Haustier wird ein Waschbär wohl nie werden, auch wenn er vielleicht in einem Haushalt lebt; Waschbären sind sehr eigenbrötlerisch, sogar untereinander. Liebe Grüße zurück, herzlichst, Frank

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