Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Genüssliches“ von Franz Bischoff

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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

10.12.2020
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"Der wunderbare Alkohol,
er sollte uns nicht machen voll.
Jung wir einstens waren,
tranken Alkohol in Scharen.
Guten Wein und gutes Bier,
mit `nem Schnaps genossen wir.
Ja, heute sind wir schon viel reifer,
doch genießen Alkoholes Geister !"
(Hanns Seydel, 10.12.2020, für Franz Bischoff)


Franz,

Dein Gedicht sagt Wesentliches über den wunderbaren Genuss Alkohol aus. Wir Saarländer hier beispielsweise sind begeisterte Biertrinker (Karlsberg Urpils - ein gepflegtes Pils von Weltklasse), trinken jedoch zum Essen gerne schönen Wein aus unserem Nachbarland Frankreich, aber halt eben das Alter : Ab 50 (ich bin jetzt 55) gehen bekanntlich die Quanten nicht mehr wie mit 30 und 40. So locker 2 Flaschen Wein (also 2 x 0,75 Liter, pro Person wohlgemerkt !) zu feinem Fisch oder Rumpsteak, 8 Flaschen Bier (pro Person) zu Schwenker, Rostwürst` oder Lyoner (einer saarländischen Spezialität) ? Ja, diese Zeiten gehen altersmäßig (leider) vorbei !

Herrliches Gedicht von Dir,
sehr, sehr gerne gelesen !

LG in den restlichen Nachmittag von Hanns
(und sicherlich wird die Medizin bewerkstelligen, dass Dein Auge bald wieder vollkommen gesund ist - mit Glaube, Zuversicht und Gottvertrauen wird Alles, Alles GUT !!!)

freude (bertlnagelegmail.com)

09.12.2020
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Francesco, ein Schlückchen in Ehren kann niemand verwehren. Die Zeiten der Alk-Exzesse sind vorbei, wo man noch einen Schutzengel dabei hatte. Darauf würde ich mich heut auch nicht mehr verlassen. Ein Klassewein kann nie schaden.
Alles Gute deinem Auge und lG,
Bertolucci

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

09.12.2020
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Lieber Franz,
da Stimme ich dir zu, Gemütlichkeit bei einem Gläschen Wein, was kann nach desTages Mühen schöner sein.
Herzliche Abendgrüsse
Karin
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Toll geschrieben, lieber Franz.

Alles Gute und liebe Grüße
Wolfgang

Musilump23

09.12.2020
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Ja Franz, nur wer den Zustand der Kargheit erlebt hat, weiß die Üppigkeit der Genüsse zu schätzen, sagt der Volksmund so schön. Dein Gedicht leuchtet den Zustand trotzig ins Gesicht und holt die Gemütlichkeit und das daraus resultierende Genuss– und Geschmackserlebnis in die warme Stube. Nur alkoholisches Saufgelage zähle ich nicht zu diesen Genussmomenten.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

Knorke Knoo (knorkeknooshoodgmx.de)

09.12.2020
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Alkohol, Alk abgekürzt, unser aller alter..."Freund"...naja, also er...schwieriges Thema. Er hat nicht sonderlich viel Gutes bewirkt. Die schlimmsten und übelsten Verbrechen wurden unter seinem Einfluss schon begangen (dass vielfach sich dies eher strafmildernd als strafverschärfend auswirkte, ist etwas, das meinem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden heftigst zuwiderläuft), zu fürchterlichen Unfällen, Unglücken und - ja, wie Du zum Ende hin, da es ernst wird, betonst, sogar zum Tod, gerade in Überdosen. Leberschäden, Nierenschäden, Hirnschäden, all das, Delirium, Kontrollverlust. Zu Beginn Deines Gedichtes dachte ich übrigens noch, es handele von Genuss- und Liebesfragen zur Weihnachtszeit, Du führst Deine Leser jedoch auf interessante, bemerkenswerte Fährten, abseits des Konventionellen, wenngleich der Stil, relativ klassisch, vierzeilig ist.
Wein sorgt, wie Du richtig schreibst, für Gemütlichkeit, wie überhaupt jede Form des Alkohols: Man trinkt dann auch oft gemeinsam, die Örtlichkeit spielt keine Rolle (gut, in abgeschlossene Örtlichkeiten muss man das Zeug entweder reinschmuggeln oder es vor Ort selbst herstellen, da kommt dann der Kick des Verbotenen inklusive Nervenkitzel des Erwischtwerdens hinzu), leicht gibt's nicht nur einen Tropfen zu viel, sondern mehr. Dann ist die Persönlichkeit unterschiedlich nach dem Trinkgenuss. Manche drehen komplett durch, rasten aus. Dabei geschehen, oft unbeabsichtigt, sogar furchtbare Verbrechen - oder, im Straßenverkehr, besoffen hinterm Steuer, tödliche Unfälle. Anderer wiederum werden leut- und redselig, verlieren ihre Hemmungen und Schüchternheit (das war in meiner Jugend tatsächlich ein Vorteil für mich), andere wiederum werden ganz ruhig und introvertiert, wiederum andere depressiv, manchmal aber auch (auch das kenne ich aus langer, reichhaltiger Erfahrung gelegentlichen Saufexzesses) erst nach dem Nüchternwerden. Mich haben schon Leute vollgesabbelt, wenn sie besoffen waren, selbst welche, die sonst immer fies waren, das fand ich immer ärgerlich. Ich selbst hatte diese Alkopops (die gab's eine Zeitlang als Trend in den frühen 2000ern), die waren auf Basis billigen Weißweins mit Limonade bzw. Fruchtsaft drin, da wurde ich komisch ruhig und fast apathisch. Was mir immer aufgefallen ist: Wenn man auf großen Partys war (damals, lange vor Corona, heute nicht mehr vorstellbar), kamen einem die Lieder, selbst die, die man auf den Tod nicht ausstehen konnte, irgendwie besser vor, je besoffener man war. Und - der Klassiker, Du kennst ihn gewiss: Die Damen attraktiver...Dein Gedicht hat mich sehr amüsiert und mir gefallen, wenngleich auch ernst ermahnt. Man übertreibe es nicht, das raten wir jedem? Gut.

LG und einen guten Gutenachtschluck darf niemand verwehren, so er in Ehren genossen, Genossen. Karl-Konrad

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

09.12.2020
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Lieber Franz,
das Genüsslich ist ja auch Nervennahrung, die besonders in dieser getrübten Zeit das Belohnungszentrum im Hirn aktiviert! Nur sollte man halt nicht übertreiben. Auf das Maß kommt es halt an! Ein tolles genüssliches Gedicht, das Appetit macht und auch ein bisschen mahnt!
LG. Michael
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Ein guter Rat, den sich so mancher an den Spiegel hängen sollte. Lieber Franz, bleib gesund, das wünscht dir Sieghild

Trickie Wouh (trickie.bpgmail.com)

09.12.2020
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Ein tolles Gedicht zum Nachdenken, lieber Franz.
Mich berührt es sehr,da ich eine 28 Jahre lange "Ehehölle " hinter mir habe,in der mein damaliger Mann dem Alk sehr zugetan war.
Bin froh,das ich inzwischen einen sehr lieben Mann habe,der mir das Vertrauen zu den Männern wiedergegeben hat.
Ganz liebe Grüße, deine
Brigitte


Franz Bischoff (09.12.2020):
Auch wenn ich zuweilen bei diesem Thema schon sarkastische Worte benutzt hatte, so sehe ich dies Thema dennoch sehr ernsthaft liebe Brigitte! Vor allem den Opfern in den Familien bezogen habe ich mehr als Mitleid mit diesen. Ja Brigitte, mit besagtem Personenkreis (Alkoholiker) ist es nicht sehr einfach mit Vernunft umzugehen und dabei zerbricht vieles in den Familien! Ich kenne einige dieser Zeitgeister, die ständig mit „feuerrotem Kopf und Alkoholgeruch“ durch die Ortschaften ziehen und jeder fremde Mensch bemerkt sofort, was hier Faktum ist! Vor allem die „Verhaltens – Denkweisen“ sind derartig abartig, dass man dies nicht beschreiben kann! Früher, als ich noch zuweilen mein ehem. Stammlokal besuchte, da gab es einen Gast dort der jünger als ich war und dieser war zuweilen unbeschreiblich in seiner Verhaltensweise! Er fühlte sich wie Gott und war nur ein kleines Arschloch in der Gesellschaft! Deine Gedanken verstehe ich zu gut Brigitte! Aktuell habe ich wie so oft mein alk. Ramadan wie ich diese Zeit nenne, in der ich kein Alkohol trinke und somit habe ich meine Bestätigung, dass ich Alkohol nicht brauche. Dies, mache ich in gewissen Abständen immer wieder und Wasser hat auch seine Klasse und mir geht an Lebensfreude nichts verloren! Dir viele liebe Grüße von Herzen der Franz

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

09.12.2020
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Lieber Franz,
Jürgen von der Lippe hat mal gesagt: "Alkohol in Maßen genossen, kann auch in rauen Mengen nicht schaden." Das war natürlich satirisch gemeint. Alkoholikern, die meinen, kontrolliert trinken zu können, gibt man meistens recht, da der Alkohol sie sehr gut unter Kontrolle hat.
Liebe Grüße von Andreas

Franz Bischoff (09.12.2020):
Guten Morgen Andreas. Auch Dein Kommentar habe ich gerne und mit Schmunzeln gelesen! Richtig Andreas, sie glauben, sie haben alles unter Kontrolle und diese führen sie auch durch, sie führen täglich ihre Bestandkontrolle durch, ob immer Reserve vorhanden ist! Mein Freud aus Berlin der früher in „Frohnau“ lebte, der ist in der Hilfe tätig und erzählt mir vieles! Wundervoller sozialer Mensch mein Freund „Icke“, wie ich zu ihm in Freundschaft sage! „Det iss en ganz jiuter Mensch Andreas!“ Viele haben auch wahrlich immer einen roten Kopf! Gründe ersichtlich! Dir viele liebe Grüße Franz und Dank dem Kommentar *Ich trinke schon 14 Tage kein Tropfen Andreas, det mache icke immer, so sehe ich, dass icke Alk nicht brauche und der lieben Leber tut det oooch jiut! Grins! War gestern wieder bei dem Facharzt wegen meinem Auge und dies dauert sehr lange Zeit!

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Lieber Franz! Ich trinke auch ab und zu ein Gläschen guten Rotwein aber gerate nie ausser Kontrolle. Ein Gläschen davon ab und zu soll sogar gut für die Gesundheit sein. Das sagt man hier in Frankreich. Schicke dir herzliche Grüsse, Karin

Franz Bischoff (09.12.2020):
Wir denken auch hier wie immer wieder konform liebe Karin! Vor allem meine Zustimmung, dass ein guter Rotwein nicht nur gut schmeckt, sondern vor allem für das Herz gesund ist! Liebe Grüße Dir der Franz und Dank dem Kommentar! *Aktuell kein Alk für längere Zeit wieder! Jedoch ich freue mich auch dann wieder, wenn es ein gutes Glas Rotwein gibt!

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