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„Liebe“ von Andreas Vierk

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readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

17.12.2020
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Ich empfehle dazu auch mein Gedicht "Mystik am Montag, Spaß am Dienstag".

Es zeigt deutlich die Schwierigkeiten auf, Zini zu entkommen.

Nee, und es ist kein Scherz. Das Gedicht gibt es wirklich. Ich habe es vor ein paar Jahren nach einem Ostermarkt in Eimsbüttel geschrieben. Wenn ich es heute lese, denke ich allerdings aber auch, dass man als Mystiker in einer Welt, in der Sendungen wie "Spaß am Dienstag", "Bauer sucht Frau" und die "Teletubbies" im Fernsehen laufen, eigentlich nicht in den Modus "Ich vereinige mich mit allem" gehen sollte.

Davon handelt auch meine heutige, von Ololo-Tampons und Zareseius-Zarewitsch Zigaretten gesponserte Kurzgeschichte. nein, zum Glück sponsert mich bisher nur mein spinnerter Verstand. von den komischen Geisterlein mal lieber zu schweigen. Im Koran heißen sie glaub ich "Dschinnen". Stehen deutlich unter Engeln. Sind aber nicht in Flaschen. Nur manchmal als Trainer auf Fußballfeldern.

Ich frag mich einfach, ob man überhaupt irgendwen vergöttern sollte. Außer den oder die, woran das Herz wirklich hängt. Lethe hat glaub ich auch nicht wirklich den Durchblick,wie man nach Lichthausen kommt.

Liebe Grüße,

Dagobert Dunkel von und zu Gelichterwald.





Andreas Vierk (17.12.2020):
Lieber Patrick, du erinnerst mich stark an den Mann aus dem Evangelium, dessen Dämonen Legion sind. Da tanzen Dämonen aus dem Koran mit den Teletubbies umher und fesseln dich an deine traurige Vergangenheit. Was für ein inneres Irrenhaus! Das zeigt mir mal wieder, wie komfortabel mein eigenes Dasein ist. In die Meditation kommen einige Bilderchen von vorgestern rein, und das ist für mich schon innerer Kampf. Ich bin aber nicht dein Seelsorger, und weiß nicht, wie du dich von all dem Müll befreien kannst. Tut mir leid. Liebe Grüße und viele viele Sonnenstrahlen wünscht dir Andreas

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Hallo Andreas. An Deinem Gedicht arbeite ich sicherlich noch einige Zeit und ich denke, es lohnt sich! Doch wie auch immer, ich habe Deine Antwort bei Robert gelesen und diese hat mir schon viel vermittelt! Dennoch werde ich dies noch mehrfach lesen, hat ja sein Grund! Gerne dennoch gelesen Grüße Dir der Franz

Andreas Vierk (16.12.2020):
Lieber Franz, danke für deinen zustimmenden Kommentar! Ich schätze mal, vor Weihnachten bis kurz danach wird höchstens noch ein Gedicht von mir hier erscheinen. Es kann aber auch sein, dass mir erst nächstes Jahr wieder eins einfällt. Wie dein Namensvetter stets sagte: "Schaumer mal". Liebe vorweihnachtliche Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

16.12.2020
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Vergessen,
das geschieht nur in Gott
- Er will alle Not ja wandeln.
Das Ego stülpt sich über uns,
will LIEBE dann "verhandeln".

Wir spüren es, doch meist zu spät
- und unsre "Liebe flieht".
Und unser Durst nach Seinem Trank
zur Qual sich dann erhebt.

Doch Er ist sanft, voller Geduld,
sucht beständig unsren Blick.
Aus jeder Hoffnungslosigkeit
holt Seine Liebe uns zurück.

Lieber Andreas, so sehen meine Gedanken
zu den deinen aus.
"Ich sauf dich wie aus Wasserhähnen"
entwertet/entstellt aber m.E. dein Gedicht;
hier wird eine gehobenere Wortgestaltung
verlangt.
Diese Passage der großen Sehnsucht,
das Verlangen und ewige Ringen, der
göttlichen LIEBE ganz nahe zu sein,
sich darin auszudehnen, das solltest du deshalb
nochmals überdenken.

Liebe Grüße sende ich dir mit dem Wunsch, dass
du gesund bleibst - Renate

Andreas Vierk (16.12.2020):
Liebe Renate, das freut mich aber sehr, mal wieder ein Lebenszeichen von dir zu bekommen! "Saufen" illustriert meiner Meinung nach gut das Unmaß der Liebe Gottes. Ich hatte vorher tatsächlich "Trinken", das war mir aber viel zu schwach. Ins Vergessen versinkt mach ja auch nicht nur bis zu den Schultern. Ich musste auch ein Bisschen an die Gedicht von Patrick denken. Die Wasserhähne holen in der letzten Strophe das göttliche Geschehen in die Gegenwart (mal abgesehen vom "Götterwind" - der japanischen Kamikaze). Ich danke dir aber für deinen Kommentar, und das du dich mit ihm mal wieder gemeldet hast! So, nun packe ich ein Abschiedsgeschenk für eine mir lieb gewordene junge Dame (schnüff). Liebe Grüße in die späte Adventszeit, Andreas

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

16.12.2020
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Wortgewaltig und wirkmächtig. Göttlicher Segen für alljene,
die das Wunder der Liebe an sich
erfahren haben, wenn man von ihr nicht gleich zerrissen
wird und ohnmächtig geworden - zurückbleibt. Allein.
Herzliche Adventsgrüße
Olaf

Andreas Vierk (16.12.2020):
Lieber Olaf, danke für deinen erhellenden und analytischen Kommentar, der seinerseits fast schon ein wirkmächtiger Liebestext ist! Liebe vorweihnachtliche Grüße, Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

16.12.2020
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Fantastisch. Vorläufig halte ich mich fern von Lethe, solange es nur geht. Sie klopft hin und wieder an, ein Alterszeichen. Aber der Rest Deines eindrücklichen Gedichtes bleibt mir verborgen. Herzlich Robert

Andreas Vierk (16.12.2020):
Lieber Robert, dass dir ein Großteil meines Gedichtes verborgen blieb, liegt nicht nur an der Sprache, sondern auch an der meistens mystischen Intension vieler (nicht aller) meiner Gedichte. Ich möchte ich dir hier mal einige typische Sinnbilder vermitteln: Der Mystiker, egal welcher Religion, möchte mit seiner Gottheit verschmelzen, eins werden. Er sehnt sich (im Christentum) nach Teilhabe an den Schmerzen, der Auferstehung, Himmelfahrt und Verklärung Jesu. Die Seele des christlichen Mystikers wird als Braut Jesu begriffen. Mit diesem Gedankenraster begreifst du vielleicht mehr von meinen Gedichten. (Kreuzigung, Auffahrt und Paradies sind hier in meiner zweiten Strophe unchronologisch zusammengefasst. Als "Götterwind" wurde übrigens das Todeskommando der Japaner im 2. Weltkrieg beschrieben: Es heißt nämlich "Kamikaze") Lieber Gruß von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

15.12.2020
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Eine gute Lethe finde ich ganz toll,
deshalb man mit Liebe sie vergleichen soll;
und auch damit fängt die Liebe an,
hat es dir die Lethe angetan.

Andreas, auch ich bin verrückt nach einer guten Lethe.

LG Bertl.

Andreas Vierk (15.12.2020):
Lieber Bertl, ich fürchte, du bist einer Verwechslung unterlegen: du meinst nicht Lethe, sondern Tante Käthe. Bei ihr dauert ein Spiel 90 Minuten - aber das Vorspiel... na reden wir nicht drüber... LG Andreas

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