Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die Jugend ist die schönste Zeit“ von Karl-Heinz Fricke

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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

19.12.2020
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Ja lieber Karl-Heinz,

.....die Stille die nurmehr geblieben
und so viel scheint erneut in grau,
verwässert alles was wir lieben -
Tristesse wohin ich nunmehr schau....

.vergebens sind niemals die Zeilen,
die wir erdachten uns so schön,
dies ist es doch was wird verweilen,
wenn wir den letzten Weg einst gehn...

Denn in Gedanken zu bestehen,
man blickt so gerne mal zurück,
darin dann selbst nicht zu vergehen,
ist's doch, was uns erfüllt mit Glück!

Mit herzlich lieben Grüßen in Dein Adventwochenende!
Uschi

Karl-Heinz Fricke (19.12.2020):
Liebe Uschi, ein schönes Kommentargedicht hast du mir lieb geschrieben und dafür gebührt dir mein Dank. Das Leben ist ein langer Prozeß. Wenn man trotz aller Widrigkeiten gern gelebt hat, dann hat es sich auch gelohnt. Herzlich Karl-Heinz

rnyff (drnyffihotmail.com)

19.12.2020
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Du sagst es zusammenfassend und ausgezeichnet. Meine Jugend mit vier Geschwistern war absolut problemlos, aber auch nicht besonders spannend und die Schule hat mir grässlich gestunken. In der heutigen verrückten Zeit möchte ich aber nicht mehr jung sein. Die spinnen doch alle mehr oder weniger und die Führung der Jugend ist kaum möglich, das sie ohnehin alles besser wissen. Lieber Gruss Robert

Karl-Heinz Fricke (19.12.2020):
Lieber Robert, von der Wiege bis zum Grabe ist ein natürlicher Prozeß, dem wohl kaum jemand in der selben Form noch einmal erleben möchte. Ich weiss, dass mich die ewige Dunkelheit in absehbarer Zeit umfangen wird. Das stört mich nur, weil ich meiner fast blinden Frau nicht mehr helfen kann. Herzlich Karl-Heinz

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

19.12.2020
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Das stimmt nicht ganz. Wer so schöne Gedichte schreiben kann,
erweitert und verschönert seine Alterszeit. Diese Übersicht
haben Youngster nicht.
HG Olaf

Karl-Heinz Fricke (19.12.2020):
Hallo Olaf, mein Gedicht ist nicht autobiografisch. Ich bin in einer Zeit geboren, die mir nicht erlaubt dementsrechend aufzuwachsen. Mit 16 stellte man mich an ein Flakgeschütz und nach dem unseligen Ende stand auch meine Zukunft in den Ruinen. Mit 18 arbeite ich unter Tage. Acht Jahre später wurde ich Zollbeamter an der westdeutschen Zonengrenze und dann suchte ich eine bessere Zukunft in Kanada, die ich dort auch nach anfänglich schweren Jahren auch fand. So war meine Jugendzeit nicht mit dem Gedicht zu tun. Mein Dank für deine Worte. Herzlich Karl-Heinz

Ramona Be (ramona.benouadahweb.de)

18.12.2020
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Lieber Karl-Heinz,

dein wundervolles Gedicht gefiel mir sehr. Du hast meine volle Zustimmung.
Ich wünsche Dir noch sehr viele kleine Freuden im Leben.
Einen besinnlichen 4. Advent und viel Gesundheit wünsche ich Dir herzlichst.
Liebe Grüße, Ramona aus Potsdam

Karl-Heinz Fricke (19.12.2020):
Liebe Ramona, leider fielen meine Jugendjahre in eine Zeit des Tötens und Zerstörung. Als die Zeit schliesslich vorbei war lagen die besten Jugendjahre hinter mir. Aus Ausgleich bescherte mich das Schicksal mit einer lieben Frau mit der ich nun bereits fast 72 Jahre verheiratet bin. So nahm mein weiteres Leben noch einen guten Ausgang. Ich grüße dich herzlich und wünsche dir schöne Festtage. Herzlich Karl-Heinz

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

18.12.2020
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Lieber Karl-Heinz,
es ist immer wieder schön deinen Lebenserinnerungen zu folgen und wie schön sind durch die Jugendzeiten gewesen. Für manche Dinge hätte man sich mehr Zeit nehmen sollen. Nun aber sind die kleinen Freuden auf die wir unser Glas erheben und auf weiterhin schöne, poetische Texte von dir anstoßen.
Sei herzlich gegrüßt
Karin

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Liebe Klara, eigentlich muss ich dir gestehen, dass bedingt durch die Verhältnisse in meiner Jugendzeit das Gedicht nicht so wie beschrieben auf mich zutrifft. Ich bin halt zur unrechten Zeit geboren und ich habe Glück gehabt, dass ich überhaupt die Wirren überlebt habe. Ich danke dir und grüße herzlich, Karl-Heinz

Musilump23

18.12.2020
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Lieber Karl-Heinz,
ein sehr gutes Gedicht aus grabenden Erinnerungen, strahlender Intensität, Wirklichkeitsnähe und auch Lebensfreude. In deinen sieben Gedichte-Abschnitten überraschen die einzelnen Lebensphasen mit ihren Gegebenheiten. Hier bekommt jede Ära die Bühne die sie verdient - was Spaß macht zu lesen! Dahinter steht natürlich deine fulminante Zielstrebigkeit und Nachhaltigkeit in Person, die sich nie in einer Eintönigkeit einer breiten Themenwelt verliert und seines gleichen sucht – aber so schnell hier im Forum nicht findet!!
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Lieber Karl-Heinz, mit nur noch 9 Beiträgen sind 3000 complett. Unsere Tochter ist noch hier bis zum 30.12. Dann bin ich wieder mehr im Haushalt gefordert. Ich muss ersthaft daran denken mein Dichten gewaltig einzuschränken ohne mich im Forum zu verabschieden. Es könnte sein, dass ich eines Tages allein weiter leben muss und dann des Kontaks wegen häufiger zu lesen sein werde um nicht geistig zu verkümmern. Wie immer danke ich dir herzlich für deinen Super Kommentar. Herzlich Karl-Heinz

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

18.12.2020
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Lieber Karl-Heinz,
ich habe öfter das Gefühl, ich wäre in meiner Jugend bis zur Peinlichkeit unreif gewesen. Ich hatte damals überhaupt keinen Schlag bei den Mädels, da konnte ich machen was ich wollte. Ich höre jetzt gerade 80er-Jahre-Musik, vier Stunden in einem Stück weggesamplet. Dabei stelle ich mir vor, wie geil die 80er waren. Dabei machte ich damals überhaupt nichts mit, ging nicht in Discos und trug nicht die damals angesagte Mode. Aber gelesen habe ich immer mehr, und mein Horizont wurde weiter. Jetzt bin ich bald 60 und hoffe immer noch auf mehr Weisheit.
Liebe Grüße in die Weihnachtszeit gehen nach Kanada, Andreas

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Lieber Andreas, mir ging es ähnlich. In der damaligen Zeit meiner anfänglichen Männlichkeit gab es keine Babypille und die Mädchen hatten Angst schwanger zu werden. Das war damals für sie eine böse Sache. Deshalb waren sie sehr zurückhaltend. Ich zum Beispiel verzichtete darauf ein junger Vater mittelloser Vater zu werden. Was Weisheit anbetrifft lieber Andres kann ich dir nur sagen: Der Mensch lernt niemals aus. Mit zunehmenden Alter wird man allerdings ein wenig weiser wenngleich man auch vieles vergisst, was man einmal gekonnt und gewusst hat. Herzlich Karl-Heinz

freude (bertlnagelegmail.com)

18.12.2020
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Ein schöner Rückblick auf das Jugendalter Karl-Heinz.
Jetzt reißen wir keine Bäume mehr aus, sind lieber schon bedächtig beim Haus.
Zum Glück haben wir die Dichterei, die macht uns noch ein wenig frei.
Bleib gesund und lG, Bertl.

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Hallo Bertl, auf mich traf die Entwicklung in meinem Gedicht nicht so zu wie ich es im Gedicht beschrieben habe. Mein junges Leben verlief im Chaos der Hitlerzeit, dem Kriege und der Nachkriegszeit, dass mich schließlich nach Kanada führte. Meine Lehre wurde unterbrochen und ich musste mir anfangs mit mehreren Jobs mein Brot verdienen. Von einer Fassfabrik ins Bergwerk, als Zöllner an der Zonengrenze und in Kanada dann ohne einschlägigen Beruf darauf angewiesen jede gebotene Arbeit anzunehmen. Trotzallem hatte ich später zwei leitende Stellungen. Herzlich Karl-Heinz

Klaus lutz (klangflockeweb.de)

18.12.2020
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Die pure Wahrheit Bis zum dreißigsten Lebenhahr gab es bei mir nur Abenteuer. Dann hatte ich ein Zwicken und Zwacken; wenn ich irgendwo am Strabd aufgewacht bin. Ein paar Nächte durch machen war auch vorbei. Und ständig auf Reise sein war auch nicht mehr interessant! Die Jugend ist die beste Zeit. Ein schönes Gedicht! Grüsse nach Kanada. Und habe ein schönes Weihnachtsfest! Klaus

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Lieber Klaus, schönen Dank. Was meine Jugend anbetrifft, so stellte man mich mit 16 Jahren an ein Flakgeschütz und nahm mich aus der unvollendeten Lehre, die ich nach dem Kriege nicht vervollständigen konnte. Dann brachte mein Leben und auch das vieler anderer in eine andere Richtung und das mich schließlich im Jahre 1956 nach Kanada verschlug. Allerdings hatte ich ohne einen einschlägigen Beruf anfänglich schwere Jahre im fremden Lande. Ich grüße zurück und wünsche auch dir, trotz Corona, schöne Festtage. Herzlich Karl-Heinz

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Ich denke immer gerne an diese Zeit zurück Karl - Heinz! Klasse wieder! Grüße Hildegard und Dir!
*Ich hatte heute meine erste Spritze in das Auge, daher Kommentar ganz kurz!

*Ich höre jetzt auf, habe etwas Schmerzen!

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Hallo Franz, ich hoffe es ist nicht die böse Makula von der viele Menschen betroffen werden. Meine Frau leidet seit vier Jahren daran. Sie kann nur noch etwas sehen. Ich wünsche dir gute Besserung. Die Spritzen ins Auge sind sehr schmerzhaft, abrr am nächsten Tage ist Hildegard meistens ok. Dank dir und herliche Grüße Karl-Heinz

Minka (wally.h.schmidtgmail.com)

18.12.2020
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Lieber Karl-Heinz,
schön ist die Jugend sie kommt nicht mehr.... ich weiss nicht mehr wer das mal gesungen hat. Fred und ich, wir kennen uns seit dem ersten Schuljahr, da kannst du dir denken, was wir alle zu "bequatschen" haben. Ist aber schön, man fühlt sich da "manchmal" ein wenig jünger.
Man weiss nicht ob man die heutige Jugend beneiden oder bedauern soll. Wir hatten es oft sehr schwer durch den Krieg. Doch die heutige Jugend hat andere Schwierigkeiten.
Na ja, jetzt pflanzen wir sogar keinen Salat mehr, wir sind ein "bisschen" alt!
Fred kämpft jetzt mit seiner Zona, hast du vielleicht mein Gedicht gelesen.
Bleib gesund , herzlich Wally

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Liebe Wally, wir lebten damals in in einer anderen Welt. Die Hitlerjahre und seine Politik hat vielen unschuldigen Menschen das Leben gekostet und die übrig geblieben sind mussten für seine Sünden noch büßen. Hungern, frieren, in Trümmern leben. Wenn die Gefahr aus der Soviet Union nicht gewesen wäre, dann hätten die 'lieben' Alliierten das deutsche Volk nicht plötzlich wieder auf die Beine gestellt und uns wäre es ähnlich ergangen wie dem Volk nach dem verlorenen 1. Weltkrieg. Die DDR hätte niemals bestehen dürfen. Vergangen aber unvergessen diese Zeiten. Ihr seid nach Frankreich gegangen und wir nach Kanada um dort raus zu kommen. Herzlich Karl-Heinz

rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

18.12.2020
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Sehr guter Zeitraffer in bewährt gekonnter Form, lieber Karl-Heinz. Es erfreut mich immer, deinen schönen Gedanken zu folgen. Da mein Account gehackt wurde, kann ich derzeit kaum im Netz sein. Dir und deiner lieben Frau herzliche Grüße aus Leverkusen. Und morgen empfangen wir als Tabellenführer den 2,, den FC Bayern. Schade, dass wir nicht in die BayArena gehen können ... Dein Lyrik-Freund RT

Karl-Heinz Fricke (18.12.2020):
Lieber Rainer, ich danke dir für den netten Kommentar. Ich habe wieder alle Spiele sehen können und heute geht es schon weiter mit den letzten Spieltagen vor der Winterpause, der eigentlich nur als Winter auf den letzten Kalenderblättern steht. Die Münchner, trotz teuren Einkäufen, sind anfällig geworden wie wir an ihren letzen Spielen erkennen konnten. Vielleicht haben sie sich übernommen. Ich drücke nicht nur einen sondern beide Daumen, dass Bayer 04 den Punktestand gegenüber den Bayern auf vier erhöht und nicht wieder abgibt. Bis zum letzten Spieltag ist es zwar noch ein weiter Weg und in den beiden letzten Jahren waren die Bayern nach mehreren Punkten im Rückstand immer wieder diejenigen,die die begehrte Schale triumpfierend hochgehalten haben und im Konfettihagel bald erstickt wurden. Herzlich Karl-Heinz

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