Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Vom unmöglichen Birnbaum“ von Andreas Vierk

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

28.12.2020
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Lieber Andreas,
Bäume können an unglaublichen Stellen wachsen. Sogar zwischen nackten Felsenspalten. Woher sie ihre Nahrung bekommen ist mir ein Rätsel. Dein Gedicht lässtz einige Möglichkeiten offen. Man liest es jedoch gern.
Gute Wünsche zum neuen Jahr.

Herzlich Karl-Heinz

Andreas Vierk (29.12.2020):
Lieber Karl-Heinz, die unmöglichen Wachstumsstellen gelten in der Natur aber nicht für Obstbäume. Ich habe meinen Birnbaum (sprachlich) in die blaue Weite gepflanzt. Je idealisierter er wird, desto mehr rückt er in die Ferne. Liebe Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

28.12.2020
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Mir wollen diese Verse etwas ganz anderes sagen:
Sie sind für mich ein sehnsüchtiges Klagen
im Verzagen, dass es nicht gelingt,
in die Seele des anderen, des Liebsten vorzudringen.
Glaubt man sich ganz nahe, entfalten sich Schwingen,
und es wird wieder nicht gelingen...
Im eigenen Herz schwellen Töne auf,
die immer wieder singen vom Misslingen.
Die Sehnsucht vom totalen Einssein
verfliegt sich in eine anhaltende Trauer,
die als kleine, dunkelschwere Wolken beginnen...

Ein Gedicht, das wohl verschiedene Interpretationen
auf sich vereinigen kann. Schön, dass wir alle
unterschiedliche Eindrücke dazu haben dürfen.

Es gefiel mir sehr.

Komm gut durch die Zeit, Andreas, und beste Wünsche
von mir - Renate

Andreas Vierk (28.12.2020):
Liebe Renate, das was du sagst, steht ja im Gedicht drin, und ich habe es mir auch so gedacht. Nur wird der Jammer darin wegen der Sommerstimmung fast unhörbar. Hab also Dank für deinen treffenden Kommentar und rutsch gut rein ins neue Jahr, Andreas (PS. Hoffentlich wird das Wort "Corona" mal wieder das, was es vorher war...)

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

28.12.2020
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Lieber Andreas,

ist das etwa jener Baum, der in Irenes Gästezimmer auf dem Rollo abgebildet war? Ein Baum, auf und an dem alle Jahreszeiten zugleich sichtbar sind? Ein Bild, das mich auch sehr stark berührt und getröstet hat. Nur, ob es ein Birnbaum ist, weiß ich nicht. Vielleicht auch ein Apfelbaum, der Kiwis und Ananas trägt. Lass uns diesen Baum gerade als mystische Menschen weiter pflegen und begießen. Vielleicht bedeutet dies auch "Immergrün".

Alles Liebe in die Sylversterzeit und ins neue Jahr von

deinem Vogel in der vier(k)ten Jahreszeit,

Patrick Rabe

(Dazu gibt es auch Songs. "Plant the seed", "Let it grow" und "Let it bloom". Auch "In bloom" und "Harvest" sind zu empfehlen. Wie auch mein neuer Artikel in den Kurzgeschichten. Nur ein Sherrif wie John Brown (oder eine braune oder neuerdings blaue Partei) würde fordern "Kill it, before it grows." Daher nocheinmal ein Fanal (das Gegenteil von Fatal) gegen Euthanasie, Menschenverachtung und Zwangsdezimierung.

Ohne Vögel auf dem Baum, die singen, wäre es traurig in der Welt. Und auch das Gekrächze von Raben ist nicht nur Käse.)

Love, Peace, Happiness and Understanding. Letzteres kann sowohl "Sich verstehen" im Sinne von "gut miteinander auskommen", als auch im Sinne von "verstehen, was man meint" bedeuten. Gerade deswegen sollten wir Sprachverwirrung und den Nidergang von hochsprache nicht noch befördern. Aber verschiedene Sprachen dürfen dennoch in deutschland gesprochen werden. und auch auf das Wort "Kuhscheiße" sollten wir nicht verzichten.

Dr. Nachwort (Bevor eine kurze Pause, und dann noch mehr Worte kommen. Oder theologisch formuliert: Nach dem Wort ist vor dem Wort.)

Rutsch gut rein. Aber nicht aus.







Andreas Vierk (28.12.2020):
Lieber Patrick, ich kann mich auf einen Baum, der auf dem Rollo in Irenes Gästezimmer abgebildet war, nicht erinnern. Rutsch auch gut rein ins hoffentlich bessere 2021. LG von William Christ-Birne

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Hallo Andreas, "wundervolle Poesie wieder in einer Form, die man nicht jeden Tag lesen darf"! Klasse!
*Wie ich heute gelesen habe, da knallen sich in Berlin wieder die Gangster gegenseitig ab! Gut so! Grüße Dir der Franz

Andreas Vierk (28.12.2020):
Lieber Franz, wie ich schon Karin geschrieben habe, ist es mir wohl nicht möglich, Wintergedichte zu verfassen. In meinem Hölderlinturm im 9. Stock bin ich zum Glück nicht mitten zwischen den Schießerein. Liebe Grüße und Gesundheit in diesem und im nächsten Jahr wünscht dir Andreas

Sabine Roehl (sabineroehl67t-online.de)

28.12.2020
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Lieber Andreas,

dein Gedicht hat mich berührt, wunderschön!

Sonnige Grüße - Sabine

Andreas Vierk (28.12.2020):
Liebe Sabine, das freut mich aber! Liebe Grüße und bleib gesund, Andreas

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Lieber Andreas! Welch eine tolle Wortwahl in deinem Gedicht. Ich bin begeistert und hab's gerne gelesen. Herzliche Grüsse Karin

Andreas Vierk (28.12.2020):
Liebe Karin, komischerweise gelingt es mir nicht, Wintergedichte zu schreiben. Von den ca. 750 eingestellten Gedichten sind es vielleicht drei. Im Moment versuche ich die südfranzösische Landschaft um Avignon einzufangen, wie ich sie vor 30 Jahren im Sommer gesehen habe. Danke für deinen lieben Kommentar und herzliche Grüße von Andreas

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

28.12.2020
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Dein Gedicht wird mir heut zum Tagesgericht. Mehr verrat ich nicht !
Dir wünsche ich für 2021 ein weiteres produktives Jahr. Das denkt,
mit großer Sicherheit, deine Leserinnen- und Leserschar, zu der auch !
ich gehöre
Bleib gesund !!!
HG Olaf

Andreas Vierk (28.12.2020):
Lieber Olaf, in Wagners "Meistersinger von Nürnberg" sagt Hans Sachs: "Euch macht ihr's leicht, mir macht ihr's schwer, gebt ihr mir Armen zu viel Ehr'!" Ein produktives und gutes Jahr sollten wir uns allen wünschen. Es war auch eine gute Idee von dir, die Kommentarsperre raus genommen zu haben. Liebe Grüße zwischen den Jahren wünscht dir mit Gesundheit und Freude Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

28.12.2020
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Wow Andreas, das erscheint mir wie ein Traum.
LG Adalbert.

Andreas Vierk (28.12.2020):
Lieber Bertl, vielleicht ist das gar kein Traum. Nimm an, einer liegt auf dem Rücken unter einem Obstbaum. Er sieht den Baum über sich im Blau schwimmen. So ungefähr. Liebe Grüße von Andreas

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