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„Der unduldsame Mensch“ von Adalbert Nagele

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Goslar (karlhf28hotmail.com)

06.01.2021
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Hallo Bertl,

Geduld wird in dieser Zeit groß geschrieben. Ich stelle es stets im Straßenverkehr fest.

Die Polizei hat es schon aufgegeben den Verkehr zu regeln.Es gibt immer wieder
solche Fahrer, die niemand vor sich haben können. Wenn sie jedoch jemand treffen, dann haben sich viel Zeit zum klöhnen.

Herzlich Karl-Heinz

Adalbert Nagele (06.01.2021):
...genau so ist es Karl-Heinz, sie überholen dich bei nassen, schmutzigen Straßen auf der Autobahn, fahren aber nicht links weiter;-) nein, ohne den vorgeschriebenen Abstand stellen sie sich vor dein Fahrzeug und bekleckern dein ganzes Auto. Das ist oft zum Narrischwerden. GN8 und lG, Bertl.

Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

06.01.2021
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...Bertl,

...der 'Spirit' hier erneut beweist,
liegt nicht nur in der Flasche Geist!

Schönen Tag, Uschi

Adalbert Nagele (06.01.2021):
...genau so ist es Uschi, anders wär es traurig. GlG Bertl.

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Lieber Bertl, diese Menschen werden nie aussterben, die triffst in jeder Gesellschaftsschicht an.
Es traurig aber wahr, der Alkohol verdirbt manchen Menschen und dieser findet dann nicht mehr auf den geraden Weg zurück.
LG zu dir von Sieghild

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...ja Sieghild, alles mit Maß und Ziel, möcht ich meinen. LG von Bertl.

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Lieber Adalbert,

Alkohol ist in unserer Gesellschaft traditionell die Kulturdroge. Einige können damit umgehen und vertragen das Zeug, andere nicht; und die Entschuldigung: "Es tut mir Leid, ich hatte wohl etwas zu viel getrunken." ... Sehr bequem, wird immer wieder gern genommen...
Ich habe als kleiner Junge gemerkt, daß Alkohol "lustig" macht und gut tun kann bei Problemen...
Hat ja auch lange geholfen... Nur irgendwann... Ich habe 1980 im Sommer damit aufgehört und seitdem keinen Alkohol mehr angerührt; das "Medikament" hatte sich in der gewünschten Wirkung verbraucht und wirkte entgegengesetzt... Ich hatte Glück, kein sozialer Absturz.... Ich will hier niemanden bewerten, der trinkt, oder es bleiben läßt... In bestimmten Situationen ist auch hier "Abstand" ein guter Schutz; grins.

Liebe Grüße,
Frank

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...Frank, damit hast du dir sicher nur Gutes getan. Merci und glG, Bertl.

Gundel (edelgundeeidtner.de)

05.01.2021
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Lieber Bertl,
gute Gedanken und leider Bestens erkannt.
Dein Gedicht ist aktuell und fordert zur
Nachdenklichkeit auf.
Liebe Morgengrüße schickt dir herzlich Gundel

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...danke Gundel, es ist nicht leicht mit einer Vielzahl von Menschen und es wird sich daran kaum was ändern. GlG von Bertl.

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Ja, Bertl, so ist der Mensch gestrickt.

LG Wolfgang

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...ja Wolfgang, leider, kann ich nur sagen. LG Bertl.

Sabine Roehl (sabineroehl67t-online.de)

05.01.2021
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Lieber Bertl,

ein ausdrucksstarkes Gedicht hat du geschrieben.
Ich finde, du hast eine Gabe immer das richtige Thema
zu treffen, was uns in der heutigen Zeit bewegt.

Sonnige Grüße - Sabine

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...Sabine, je nach Laune, einmal so, einmal so. Besten Dank und glG, Bertl.

Musilump23

04.01.2021
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Lieber Bertl,
dein Gedicht nimmt voller Witz und Spottlust die menschlichen Schwächen und deren Sonderlinge aufs Korn. Dabei scheinen alle die nötigen Schwungflossen zu besitzen.
Mit frdl. GR: Karl-Heinz

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...Karl Heinz, so witzig ist das gar nicht und als Spottlust ist das Ganze auch nicht einfach abzutun. Es gibt schon viel zu viel solcher Sonderlinge, wie du sagst. In Wirklichkeit schaden sie mehr unserer Gesellschaft als sie nützen. Es laufen einfach viel zu viel so G'störte herum und sie werden immer mehr. LG Adalbert.

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

04.01.2021
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Allem liegen wohl Gründe zugrunde,
so auch beim Alkohol, wenn er macht
"die Runde".
Der eine verträgt seinen Kater besser,
den anderen trifft sogleich das Messer.
Dass ein Mensch sich verändert,
das liegt auf der Hand, wenn er sich übermäßig
mit "dem Freund" verband...
"Vorbilder" sind reichlich in Familien zu finden;
diese haben auch sonst wenig Erbauliches zu künden.
Im Freundeskreis wird oft maßlos gesoffen;
die Meinung herrscht vor:
Nur ein Hero hat alle übertroffen!
Da ist man dann Wer für kurze Zeit
- am nächsten Tag ist es schon wieder soweit...

Ohne Perspektiven, ohne Schutzzonen,
wie soll ein labiler Mensch
mit rettender Stärke in sich wohnen?
Es gibt leider Gründe, abzudriften,
und viele versinken dann in ihren Süchten.
Manchen gelingt es, dem Sumpf zu entkommen,
- sie haben sich noch rechtzeitig frei geschwommen...

Ein Schrei nach Liebe steckt meist in der Abhängigkeit.
Hier klaffen tiefe Wunden einer zerrissenen Persönlichkeit.

Das Thema hat sich in den letzten Jahren zugespitzt,
weil auch PARTY-MACHEN mehr und mehr die Gemüter erhitzt...

Liebe Grüße von der Gedankenwiese
- Renate

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...Renate, du hast dir viele gute Gedanken darüber gemacht und du hast deine Ansichten sehr gut erklärt. Dafür danke ich dir mit glG, Bertl.

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

04.01.2021
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Adalbert,

die Unduldsamkeit ist eine Form von Sturheit - und die ist in seltenen Fällen wertvoll. Geht es um religiöse, berufliche oder charakterlich hochstehende Werte, dann ist Unduldsamkeit, aber im Sinne von Unbeirrbarkeit, von hohem Wert !
Herrliches Gedicht - stimmt sehr nachdenklich - von Dir, schön geschrieben und gern gelesen !

LG in den Abend von Hanns


Adalbert Nagele (05.01.2021):
...merci Hanns, das hat du gut gesagt. ein Dankeschön mit lG, Adalbert.

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

04.01.2021
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Lieber Adalbert,
in schlechte Kreise kann man wirklich sehr schnell geraten. Und die Schuld, wenn man immer mehr "mithilfe" von Bruder Alkohol in Konflikte gerät, sollte man natürlich bei sich selbst suchen. Aber dennoch sollten auch immer die Ursachen mit in Betracht gezogen werden, wenn es gilt, Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, zu bestrafen. Und eine von vielen Ursachen sehe ich darin, dass Problemgruppen in diversen Stadtbezirke auf engstem Raum zusammengepfercht wohnen müssen! Besonders in Corona-Zeiten kann sich das als permanentes Hindernis in Bezug auf eine Normalisierung rächen! Ein starkes Gedicht, worin du die Charakteren dieser Menschen perfekt hervorgehoben hast! Und da erhebt sich zwangsläufig die Frage, weshalb immer mehr Menschen an die falschen Typen geraten!
LG. Michael

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...merci Michael, zur Zeit dulden wir einfach viel zu viele dieser Unduldsamen, die sich meist noch auf Kosten der Steuerzahler über Wasser halten. Das birgt in Zukunft immer mehr Gefahren in sich und für einen Rechtsstaat wird es immer schwieriger, damit fertig zu werden. GN8 und lG, Bertl.

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

04.01.2021
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Lieber Bertl,

in letzter Zeit lese ich hier soviel von den Trinkern, Süchtigen und Co-Abhängigen! Ich könnte aus dem Kragen fahren, wenn ich morgens um 9 einen vor mir an der Supermarktkasse habe mit zwei Kästen Bier, zwei Flaschen Wodka und einer Packung Zündkerzen (Magenschnäpse). Ich möchte ihm dann immer zurufen: "Na dass ist ja wieder ein gutes Frühstück! Was gibt's denn zu Mittag?" Aber dann denke ich daran, dass ich selber ja alkoholkrank bin, und noch vor schlapp 10 Jahren selber mit einer roten Nase an der Theke hing. Nein... Ich saß immer im Separee, vor mir ein Buch, ein Bier und einen Tequila (aber ohne Gemüse). Übrigens ist meine Abstinenz kein heldenmütiger Kampf, sondern ich bin froh, dass ich da weg bin (nach zwei Therapien auf Kosten des Steuerzahlers).
Liebe Grüße von Andreas

Adalbert Nagele (05.01.2021):
Lieber Andreas, danke für deine Offenheit, die zeigt, dass es aus solchen Niederlagen durchaus noch ein Entrinnen und positive Zukunftsperspektiven gibt. Eine gN8 und lG, Bertl.

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Aktuell schlucken sie Zuhause Don Bertolucci, doch zum Glück brauche ich dies wahrlich nicht. "Gösser ohne Alk" steht wie sehr oft in meinem Keller und bei allem, es schmeckt! Meine Frau und unser jüngster Sohn lieben "Radler"! Grüße Dir mit einem Prost der Don Francesco
*Als Fazit, ich mache immer dies, was ich alleine für richtig finde und brauche keine Meute! Grins!
*Bertolucci, ich habe noch immer meinen Ramadandem Alk bezogen!

Adalbert Nagele (05.01.2021):
...Francesco, du hast dir deinen Humor erhalten; sagst, was Sache ist und brauchst die Meute nicht. Damit hast du schon gewonnen. Hat man eine freie Meinung, die man öffentlich vertritt, wird man niemals nur Freunde haben. Der Großteil jedoch wird dich schätzen und mögen, wie du bist. Eine gN8 und lG, Bertolucci.

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