Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Chanson“ von Andreas Vierk

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tryggvason (olaf-lueken2web.de)

10.01.2021
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Sprachvirtuosität vom Feinsten !
HG Olaf

Andreas Vierk (10.01.2021):
Dankeschön, Olaf! Ich habe ja 40 Jahre geübt ;-) LG Andreas

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wieder einmal wunderschöne Poesie, lieber Andreas. Durch die Zusammenkunft von scheinbar abstrusen Bildern ist es gerade das scheinbar Abstruse, das Hoffnung gibt. LG von Monika

Andreas Vierk (10.01.2021):
Liebe Monika, vielleicht bringen einige meiner Gedichte auch Traumbilder zum Vorschein - oder imitieren einen Traum, in dem die Bilder mit der Konsequenz von Träumen ineinander gefügt werden. - Danke für deinen Kommentar! Lieber Grüße von Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

09.01.2021
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Lieber Andreas,
ich lausche deinen Worten
und gehe ihnen nach
und höre tief aus ihnen heraus
ein sehnsüchtiges Weh' und Ach...
Ich habe ein Kommentar-Gedicht
verfasst, damit will ich dir antworten.

TRAURIGES LIED

Einst lief die Liebe durch mein Jahr.
Ich spür' ihn immer wieder klar,
den Schmerz - aus vielen Küssen.

Wollte Nachtigallen hören,
sehnte mich nach deinem Betören...
Drosseln haben das Lied zerstört,
keinem von uns es mehr angehört.

Suche Trost in neuen Bildern.
Die Sehnsucht stürzt in feuriges Rot,
das die Frucht vom Kornelenstrauch mir bot.
Muss mein Herz bitter verwildern?

Vielleicht gelingt es dir, dich da hineinzudenken,
wie deine Verse bei mir angekommen sind...

Liebe Grüße in den Sonntag - Renate

Andreas Vierk (10.01.2021):
Liebe Renate, dein Kommentargedicht gefällt mir. Aber es ist merkwürdig bei mir angekommen, denn so verzweifelt ist mein Gedicht doch gar nicht. Ich meinem Gedicht sehr ich fast einen Abzählreim, aber so etwas kann ja auch traurig sein, wie. "Vater kommt aus Pommerland, doch Pommerland ist abgebrannt.". Auch will mir die Konkurrenz zwischen der Nachtigall und der Amsel nicht ganz aufgehen. Aber deine Idee mit dem Kommentargedicht ist interessant. Umberto Eco hat mal darauf hingewiesen, dass ein Kunstwerk bei jedem Betrachter, einschließlich des Künstlers, etwas anderes auslöst. Ich würde sagen, es ist wie ein Gesicht, in dem vielleicht die spitze Nase oder ein besonderes Kinn auffallen, aber das Gesicht selbst ist im Gesamteindruck bei jedem anderen verschieden. Der eine verliebt sich, de andere nicht. Oder so. Liebe Grüße in deinen Sonntag - Andreas

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Wenige Worte sagen oft mehr Andreas! So sage ich nur, "traumhaft schöne Poesie"!
Grüße Franz
*Mit meinem Auge, "det geht sooooo"!

Andreas Vierk (09.01.2021):
Lieber Franz, danke für dein Lob! Hoffentlich geht es deinem Auge bald besser. Gestern blieb ich deshalb die halbe Nacht auf, nur damit ich das Gedicht einstellen konnte. Da hatte ich Augen wie ein Vampir. LG Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

09.01.2021
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...Respekt Andreas, das ist Lyrik vom Feinsten!
Inhaltlich hervorragend, doch typisch du!
LG Bertl.

Andreas Vierk (09.01.2021):
Lieber Bertl, ich verrate dir mal einen kleinen Zaubertrick: Ursprünglich waren in dem Gedicht alle vier Jahreszeiten vertreten. Dann wurde aus dem Winter der Mond und aus dem Herbst Staub. So gerät sprachlich etwas Starres in Bewegung. Geil, wa? LG Andreas

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