Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Jahresanfang 2021 - Bonjour Tristesse“ von Olaf Lüken

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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

11.01.2021
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Es ist die Zeit in der gefangen
und irgendwie auch stillgestanden,
Einhalt gebietend fremdbestimmt,
wenn niemand derzeit wohl gewinnt...

Die Zukunft weist durch Nebelwand
und Hoffnungen bleiben gebannt.
Wer kann schon sagen was wird sein,
so viele die nunmehr allein...

Das Herzblut könnte fast gefrieren,
doch sollten wir uns auch nicht zieren,
trotz alledem nach vorn zu blicken,
selbst wenn es nur in kleinen Stücken!

Herzlich liebe Grüße mit dem Auftrag an dich nicht allzu grau zu denken, es kann nurmehr besser werden lieber Olaf auch wenn die nebelgraue Stimmung noch zusätzlich mitunter aufs Gemüt drückt!
Uschi


Olaf Lüken (11.01.2021):
Hallo Uschi, dein Gedicht ist ein schönes Geschenk. Danke ! Du hast in der Sache recht. Andererseits: Seit zehn Monaten werden wir in unseren Verhaltens- weisen eingeschränkt. Notwendigerweise. Während ich an eine positive Motivation der Menschen in Krisenzeiten glaube, höre ich von den Poltikern: "Sitz !", "Platz!", "Jetzt kommen die schlimmsten drei Monate!"... Und der Finanzminister ist nicht einmal in der Lage "abrufbare Geldtransaktionen zu leisten" - ein Pinocchio sondergleichen. HG Olaf

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

11.01.2021
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"Hinter uns liegt ein Jahr
wie kein andres vorher war.
Und alle bitterkalten Wintertage,
sie weichen stets des Frühlings Lage !"
(Hanns Seydel, 11.01.2021, für Olaf Lüken)


Olaf,

"Guten Tag Traurigkeit" - Sei versichert : Hoffnung vertreibt die einstige Traurigkeit, denn : Der Impfstoff ist da, Corona wird in jedem Fall besiegt (sagt Dir ein dauernder Optimist, der immer positiv denkt); und - der "Neubeginn", der kommt immer, glaub es mir !!!

HG in den Abend von Hanns

Olaf Lüken (11.01.2021):
Hallo Hanns,Dak über dein Gedicht habe ich mich sehr gefreut. Die Tristesse der letzten zehn Monate wird eines Tages vergessen sein. Und das ist auch gut so. Danke für deinen mitfühlenden Kommentar. HG Olaf

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Lieber Olaf,

toll geschrieben! Deinen Winter-Corona-Blues kann ich nachempfinden; phasenweise geht es mir ähnlich, wie Dir; doch bisher habe ich mich immer aufgerappelt.

Eim Pflichtprogramm, das ich mir vor einiger Zeit gesetzt habe, besteht darin, jeden Tag für wenigstens zwanzig Minuten das Haus zu verlassen und mich zu bewegen. Mag sich erst einmal simpel lesen, doch das bedeutet für mich auch eine "Ritterrüstung" anzulegen: Thrombosestrümpfe, Rückenbandage, Haare bändigen und so einiges mehr. Ich hatte ja Thrombose und mit Arthrose habe ich auch zu kämpfen; auf meine Ohren muß ich achten, weil ich rechts eine ziemliche OP hatte und meine Ohren empfindlich sind. Meine Nasennebenhöhlen und die Stirnhöhle sind ebenfalls dauergeschädigt - für´s Husten und Niesen brauche ich also schon einmal kein Corona... Bis ich dann also ausgehfertig bin... Und im Anschluss darf ich dann alles "zurückbauen" grins. - Doch meist ist dann auch eingekauft; man muß ja an eine mögliche Quarantäne denken; "hier werden Sie geholfen" ist halt doch so eine Sache für sich... Und als ich heute dummerweise einen Blick in die Medien geworfen habe...beinahe wäre ich nicht losmarschiert und das wäre dann ganz, ganz dumm gewesen... Es wird ein Super Sommer, wenn wir diese Zeit durchhalten, und ich denke dabei nicht an diese "alles wird gut Impfung"...

Liebe Grüße,
Frank

chriAs (christa.astla1.net)

11.01.2021
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Lieber Olaf, jetzt erst mal deckt Schnee die graue Landschaft mit seinem weißen Tuch bedecken, (leider kaum in den Städten), doch ob Corona auch darunter erfrieren wird, - schön wäre es.... Aber ein neuer Frühling mit frischem Grün und Blumen wird kommen...
LG, Christa

freude (bertlnagelegmail.com)

11.01.2021
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...Olaf, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Schwungvoll wird kein Neubeginn,
das macht ja auch nicht gleich Sinn,
doch es wird sich vieles richten,
und da gibt's noch viel zu dichten.

LG Bertl.

Olaf Lüken (11.01.2021):
Hallo Bertl, zehn Monate Coronaerfahrung liegen hinter mir und 1.000 Statements aus Politik und Gesellschaft. Wenn Herr Spahn in einem Interview auf die Fragen eines Moderators nicht wirklich eingeht, dann scheint mir der Herr ein wenig überfordert zu sein. Deinen Optimismus teile ich grundsätzlich, aber das allge- meine Stimmungsbild im Land ist schon traurig genug! Danke für deinen Kommentar. HG Olaf

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

11.01.2021
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Lieber Olaf,
das klingt ja fast, als hättest du den Winterblues. Auch in Berlin ist alles grauweiß / weißgrau und vor allem kalt. Aber das bringt die Jahreszeit so mit sich. Und wenn wieder Sommer ist, hört man die Leute stöhnen unter der Last der 30 Grad. Dann träumen sie von Weihnachten und dann ist das Jahr schon wieder rum. Aber ich freue mich auf Frühling und Sommer.
Lieber Gruß mit Dank für das Gedicht - Andreas

Olaf Lüken (11.01.2021):
Hallo Andreas, lieben Dank für deine klaren Worte. Wäre ich nur am rechten Orte, ich würde einen Rosenregen über dich ausschütten lassen ! Über deinen Kommentar habe ich mich sehr gefreut ! HG Olaf

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