Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Die Reise“ von Anita Namer

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Liebe Anita,
der Tod ist und bleibt etwas Individuelles. Es geht nicht Abstraktes auf die Reise, sondern unser Ich, das sein Leben gelebt hat. Gibt es die Ewigkeit, dann kommen wir aus ihr und gehen einfach in sie zurück. Sicher kann man da verschiede Wege "erproben". Jeder dieser Wege wird der richtige sein.
Liebe Grüße, Bernhard

Anita Namer (15.01.2021):
Lieber Bernhard, ja, auch das Sterben ist wohl einzigartig... Es ging mir nicht darum, irgendwie einen Weg dorthin zu finden.... Es war ein Träumen, wie`s meiner Mama wohl am besten gefallen würde...Ich glaube, ich würde am liebsten hinüberschlafen....und mich hinüberträumen....Ganz liebe Grüße, Anita

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

13.01.2021
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Liebe Anita,
die Reise deiner Mutter in der Ungewissheit zur Ewigkeit, hast du mit schönen Gepflogenheiten und Gedanken verknüpft. Und das Fahrrad auf dem tollen Foto liefert den Bezug zu dieser Reise in die Ewigkeit! Die Gedanken und Gefühle zu diesem hochsensiblen Thema hast du emotional berührend zum Ausdruck gebracht, worin die Lebensbilder jene Sprache sprechen, die zur Nachdenklichkeit stimmen. Der Sinn des Lebens am Lebensabend ist nur ein Gedanke Faden von vielen!
LG. v. Michael

Anita Namer (15.01.2021):
Lieber Michael, herzlichen Dank für deine lieben Worte.... Es ist immer auch eine Auseinandersetzung mit unserer eigenen Endlichkeit - ebenso mit der Kostbarkeit jeden einzelnen Augenblicks... Ich persönlich würde gerne "hinüberschlafen".....Mal sehen, ob das klappt....Ganz liebe Grüße, Anita

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

12.01.2021
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Der TOD bleibt eine höchstpersönliche Angelegenheit ! Sie gehört dem, der/die geht !
Wohin auch immer. Warum reflektieren wir, selbst im Tod, auf unser EGO ?
Übrigens, so muss man nicht denken, dürfen aber durchaus schon.
HG Olaf

Anita Namer (12.01.2021):
Olaf, ich bin für jede Anregung offen. Was kann ich tun? Ein Mensch, meine Mutter, die mir sehr am Herzen liegt, liegt im Sterben. Ich versuche so gut es geht, sie zu begleiten. Manchmal fühle ich mich ratlos, manchmal hilflos. Ich möchte es ihr so schön machen, wie irgendwie möglich. Was ist möglich? Sie ist seit 2 Jahren dement. Jetzt im Sterbeprozess hat sie ein paar wache Augenblicke. Sie liegt seit Wochen am Rücken, kann sich fast nicht mehr bewegen, wird wund. Ich kann ihre Hand halten, bei ihr sein. Mit ihr beten, singen, ihr was erzählen....träumen. Bei all diesen Dingen entspannt sie, schläft manchmal ein, reagiert....Das sind die Momente, die mir unendlich viel bedeuten. Es sind viele Stunden....es gibt irgendwann nicht mehr viel neues zu erzählen. So stelle ich manchmal Fragen, auf die ein schwaches "ja" oder "nein" folgt, ein Lächeln, oder ein Augenlider schließen....Wenn ich es richtig verstanden habe, möchte sie hin-radeln....Ich finde diese Vorstellung auch schön.....Ganz liebe Grüße, Anita

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