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„Schatten des Todes“ von Ingrid Baumgart-Fütterer

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Klaus lutz (klangflockeweb.de)

12.01.2021
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Keiner würde sich so, über eine Einladung, zum Kaffee freuen wie der Tod. Aber jeder hat vor ihm Angst. Dabei wäre er, vielleicht, sogar ein netter Gast. Der auch Freunde braucht. Und, hin und wieder, etwas Spass haben will! Unser Blick für das Leben ist eben total falsch. Genau so wie unser Blick für den Tod! Wir Menschen sind eben Lernende. Da haben wir auch Erfolge. Aber die Wahrheit begreifen wir nie! Ein beeindruckendes Gedicht. Grüsse Klaus

Ingrid Baumgart-Fütterer (14.01.2021):
Danke! Je nach Betrachtungsweise ist der Tod einem Freund oder Feind. Dessenungeachtet kann man sich auf ihn 100%ig verlassen. Er wird jedem von uns früher oder später, wie auch immer, persönlich begegnen und "in seine Arme schließen". LG Ingrid

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

12.01.2021
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Verzweiflung ist mit einem Absterben
zu vergleichen.
In dieser Phase stellt niemand
die Weichen...
Die Trauer muss vollzogen werden,
sonst scheint keine Sonne mehr
auf Erden.
Schwer ist dieser Tunnel
zu durchschreiten.
Vor innerer Dunkelheit sieht man
kein Licht...
Bis eines Tages die
HOFFNUNG durchbricht.

LEERE wechselt dann das Kleid!
Der Mensch ist wieder zu leben bereit.
Manchmal ist 's ein langer Weg,
den der Mensch alleine geht.

******

Wer gut formulieren kann,
von dem kommen die Worte an.!

Viele liebe Grüße kommen zu dir
- Renate

Ingrid Baumgart-Fütterer (14.01.2021):
Ja, die Trauer muss konfrontiert und verarbeitet werden - um diesen Prozess kommt man nicht drumherum. Du hast diese Notwendigkeit sehr eindrücklich in Worte gefasst - genau darum geht es! Danke für deinen Text, der sich so einfühlsam auf mein Gedicht bezieht. Liebe Grüße - Ingrid

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

12.01.2021
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Der Tod spaltet die Bezüge und die SEELE !
Selbst im narzisstischen Zeitalter kann
der WEGGANG keinesfalls ignoriert werden.
GOTT sei Dank ! Gewaltiger Text !
HG Olaf

Ingrid Baumgart-Fütterer (14.01.2021):
Wahre Worte! Das Leben ist schneller vorbei, als es einem (möglicherweise) lieb ist. Die Zeit, die uns bleibt, sollte Sinn stiftend sein und nicht damit vergeudet werden, uns gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen. Es werden ohnedies Probleme auf uns zukommen, deren Bewältigung uns viel Kraft kosten wird. (Beispiel: Corona-Pandemie) HG Ingrid

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