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„Eurydike“ von Andreas Vierk

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Es gibt ein Problem, ich glaube, wir hatten das schon mal:
Das "dich" aus der zweiten Strophe zielt auf ein Du (Nr. 1).

Das gemeinte Du in der dritten Strophe "von deiner Glut" ist aber vermutlich ein
anderes Du (Nr, 2).

Wenn man das "dich" aus der zweiten Strophe in "mich" verwandelte .... wäre das
möglich? Es grüßt dich .... ihg



Andreas Vierk (14.01.2021):
Nee. Das Du ist beide Male Sekt. Der Tod trinkt "sie" aus dem Glas und rollt sie über seine Zunge. Er lässt einen Rest von "ihr" im Glas zurück. Der wird dann von mir ausgetrunken. Nicht, dass du mich für widerspenstig hältst, aber ich habe es nochmal nachgelesen und kann kein zweites Du entdecken. Aber was anderes: deine Aquarelle sind sensationell und gefallen mir immer wieder! LG Andreas

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"Ich aber trank aus seinem Glas
den Rest von deiner Glut.
Da packte mich das Übermaß
erstickter Süße, heißem Gas,
absurder Kuckucksbrut".

Dieser Teil lieber Andreas hat mir ausgesprochen gut gefallen, wie gerne trinke ich aus so manchem Glas von heißer Glut! Grüße Franz

*Noch immer Augenkummer!

Andreas Vierk (14.01.2021):
Lieber Franz, die Glut ist natürlich die Liebe - und nicht etwa ein Glühwein mit Schuss. Nich dit, wat du wieda denken tust! Lieber Gruß

freude (bertlnagelegmail.com)

14.01.2021
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Bittersüß ist dein Gedicht,
dazu meine Kurzgeschicht.

Agriope hat's erlebt,
vor Liebe hat sie leicht gebebt,
mit Orpheus ein Techtel Mechtel g'habt,
der hat sich an ihr gelabt.

Andreas, deine Ideen sind brilliant.
LG Bertl.


Andreas Vierk (14.01.2021):
Lieber Bertl, wer ist Agriope? Hast du daneben getippt oder ist das ein Teil der Sage, den ich nicht kenne? An der Idee und dem Gedicht habe ich relativ lange gesessen. Meine besseren Sachen schieße ich aus der Hüfte. Aber wenn es trotzdem gut ankommt, habe ich ja mein Ziel erreicht. LG Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

14.01.2021
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Wo buntes Leben,
ist gleichzeitig Verfall.
Zeit vergeht im
Hoch und Fall.
Wer sich hinter
die Schleier
des Todes denkt,
dem wird das ungewisse,
trughafte Leben
fremder als fremd...

Dein Gedicht bringt mir
heute wieder einen
besonderen Reiz,
aber meine Gedanken
spielen mit ihrem
unkalkulierbaren Geiz.

Grüße in den Turm
- Renate







Andreas Vierk (14.01.2021):
Liebe Renate, Wer sich hinter dem Schleier des Todes denkt, dem wird das (…) Leben (…) fremd" - Das ist gut! Das muss ich mir merken. Danke für deinen sinnenden Kommentar. Liebe Grüße von Andreas

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

14.01.2021
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Dein Gedicht knallt wie der BUMS einer Bombarde. Schrecklich !
Schrecklich schön !!!
HG Olaf

Andreas Vierk (14.01.2021):
Ja Olaf, dat hat wat. Eine alternative Überschrift wäre Tristan gewesen.. Danke für deinen Kommentar! LG Andreas

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