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„Gebäude“ von Janna Ney

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

17.01.2021
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Ein ganz tolles Gedicht, Janna,
das so gekonnt eine "Irreführung"
und Zerbrechlichkeit anspricht.

Menschen, die dem Argwohn
wenig Spielraum geben,
die zwar von vielem wissen,
aber immer ihre Hoffnung leben,
diese vermuten hinter Wind
nicht gleich einen Sturm.
Sie denken zumeist das Bessere
und schauen nach vorn...
Aber dadurch schweben sie
auch leicht in Gefahr,
wenn das "Gebäude" aus dünnen
und anfälligen Wänden gebaut war...

Ein lieber Gruß in den Sonntagabend
- Renate

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

17.01.2021
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Liebe Janna,
dein Gedicht um das Lügengebäude erinnerte mich an ein irisches Lied, Ballad of St. Annes Reel. Dort wartet ein Seemann an einer bitterkalten Küste auf sein Schiff. Er ist allein. Plötzlich hört er einen Reel (einen irischen Tanz) und sieht die offenen Tür eines Pub. Dort wird er willkommen geheißen, genießt die Wärme, Musik und Tanz, sieht die Geigerin - und merkt plötzlich, dass er sich allein in einem dunklen Haus um sich selbst dreht. Eine zerbrochen Geige liegt auf einem alten Stuhl. Und so geht es vielen einsamen Menschen, wenn sie am Wintertag Nachts die eher geisterhafte Musik von ferne hören. - Und wenn du es hören möchtest, empfehle ich dir die Version von den Dubliners in der Originalbesetzung der 80er Jahre live in München. Es gibt aber auch einige Bluegrass-Versionen.
LG Andreas

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