Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„TEMPEL“ von Renate Tank


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Liebe Renate.

Manchmal ist das so, nicht wahr? Dass man Jesus Christus "nur noch" in der Erinnerung greifen kann? Aber ich glaube, das geht vor allem alten Menschen so. Weil dann berechtigter Weise ihr eigenes Leben Revue passiert und sie lieber an das denken, was ihnen selber widerfahren ist, wen sie geliebt haben, wie ihr Leben war. Und dasmöchte man dann nicht immer vermischt haben mit der "christlichen Brille", durch die man immer alles auf die Apostel beziehen muss/soll. Ich glaube, Gott ist ein Gott der Liebe, der jedem die Ruhe und Gnade schnekt, das anzugehen, was gerade im eigenen Leben dran ist. Das ist nur eben für jeden Menschen etwas anderes... Ich wünsche dir vor allem, dass es dir gut geht, und dass du Kraft bekommst, und die Dinge um dich haben kannst, die dir wichtig sind. Hab Liebe im Herzen! Und hab vor nichts Angst! Das wünsche ich dir.

"Fürchtet euch nicht! Ihr seid geborgen in Gott!"

Das möchte ich im Moment so vielen Leuten zurufen, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll.

Vielleicht magst du mein neues Gedicht lesen? Die Gegenwart noch zu erfassen, ist oft sehr wichtig. Gott ist kein Gott der Vergangenheit. (Obwohl er dort natürlich auch ist...)

Alles Liebe für dich von Patrick Rabe

Renate Tank (03.02.2021):
Lieber Patrick, du hast es etwas anders aufgenommen. Hier war nicht Jesus Christus gemeint, sondern die Erinnerung an einen geliebten Menschen wurde zum Tempel, der die "Perlen und Rubine" (Leid und Liebe) für immer aufbewahrt und von Zeit zu Zeit wieder sichtbar und fühlbar macht. Das Gewesene erscheint in "auferstandener Gestalt". Ich danke dir für deine Worte und grüße dich lieb nach Hamburg. - Renate

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Sehr schön liebe Renate und vor allem dies folgende gefällt mir! Grüße Franz

"Glutrot schläft die Erinnerung.
Tief sauge ich mit meinen Lippen.
So konntest du mich willenlos nur verstricken.

Wein der Erinnerung, wie hundert Jahre alt.
Du Zauberschauer auferstandener Gestalt".

Renate Tank (03.02.2021):
Du hast dir eine wichtige Stelle herausgepickt. Es geht in diesem Gedicht um ERINNERUNG, die mit dem TEMPEL umschrieben ist. Ein Erinnerungs-Tempel, der die Stationen einer Liebe tief bewahrt. Die Rubine des Kelches bedeuten Liebe und Freude; die Perlen bedeuten schwere Momente, Tränen. In der Erinnerung lebt alles wieder auf, aber alles war so wertvoll und unvergesslich... Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich lieb - Renate

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Das Glück, nach dem wir alle streben,
die Kunst, stets sorgenfrei zu sein,
keimt wunderbar im Saft der Reben.

Renate, ein Prost mit harmonischem Klange
und lG,
Bertl.

Renate Tank (03.02.2021):
Der "Tempel" ist der Erinnerungswein. Hier war der Kelch mit Perlen und Rubinen besetzt, was bedeutet, dass eine Liebe auch mit Leid (Perlen) behaftet ist. Die roten Rubine stehen für die Liebe, die glückhaften Phasen. Ist der geliebte Mensch nicht mehr da, ob durch Trennung oder Tod, lässt man diese Liebe in der Erinnerung von Zeit zu Zeit auferstehen. Das war der Sinn des Gedichtes. Ich danke dir für deine Worte und grüße dich - Renate

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Wow, ist das schön, Renate!
Diese mystische Kirche stelle ich mir in Franzens Waldidyll vor. Beide Orte (wenn man deinen Tempel einen "Ort" nennen kann) traten mir heute so unmittelbar an die Seele!
Liebe Sonntagsgrüße von Andreas

Renate Tank (03.02.2021):
Wie schön, deine Antwort darauf zu lesen. Ja, der Tempel ist ein Ort, ein Ort der ERINNERUNG, der von Zeit zu Zeit alles wieder aufleben lässt. Die Perlen und Rubine versinnbildlichen Leid und Freuden dieser gelebten Liebe. Wie tief beides trifft, wissen wir zumeist alle. In diesen Momenten der Erinnerung geht es um eine Art Auferstehung der Erinnerung. Ich danke dir sehr und grüße dich nach Berlin - Renate

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