Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Dein Herzschlag“ von Andreas Vierk

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Renate Tank (renate-tankt-online.de)

23.01.2021
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Auf eine exstatisch, sinnliche Reise
hast du mich mitgenommen.
Die Strophe 2 kann ich auch verschieden
deuten; es ist wie eineZäsur:

Einmal das Wissen, dass der Liebende
wegen verschiedener Ausrichtungen
manchmal zu einer Mauer wird, an der
man sich aufreibt, zerbrechen könnte,
aber das überschäumende Gefühl
überspringt diesen Punkt bewusst

oder aber:

der exstatische Punkt trennt die Beiden
kurz, denn jeder erlebt diese Momente
für sich, um sich in der Ausklangsphase
wieder "mit allen Sinnen" zu finden, um
als EINS auszuklingen.

Ja, da kann man rätseln, aber es gefiel
mir sehr.

Liebe Grüße von mir zu dir - Renate

Andreas Vierk (23.01.2021):
Liebe Renate, es gibt noch eine dritte Möglichkeit, die Mittelstrophe zu interpretieren: Die Lieben küssen sich in rasender Fahrt im Auto, Fahren mit voller Kraft gegen eine Mauer, und finden erst im Tod die absolute Verschmelzung. So war es ursprünglich von mir geplant. Dann wollte ich dem Gedicht aber diese schlimme Tragik nehmen und schrieb es so um, dass diese Deutung trotzdem noch vorhanden ist. Und deine beiden Deutungen ebenfalls möglich sind. Mit Dank für den ambitionierten Kommentar und liebem Gruß - Andreas

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Dein Herzschlag, gefällt mir. Du hast ihn poetisch
beschrieben, ohne Staub aufzuwirbeln. Aber, wer sich nicht damit anfreunden kann, sollte schweigen. Habs gerne gelesen. LG zu dir von Sieghild

Andreas Vierk (23.01.2021):
Liebe Sieghild, danke für deinen Kommentar. Bis jetzt hat das Gedicht ja nur wohlwollende Zuschriften bekommen. Liebe Grüße von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

22.01.2021
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Wenn rund um dich schon alles kocht,
ist klar, dass auch dein Herz schnell pocht.

Andreas, ein schönes WE und lG,
Bertl.

Andreas Vierk (22.01.2021):
Ach Bertl, bei mir kochen höchsten noch die Kartoffeln. Und hart werden nur noch die Arterien. Aber vielen Dank für deinen Kommentar. LG Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

22.01.2021
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Absolut fantastisch lyrisch. Wenn ich durch meine altersschwachen Augen blicke, tauchen im dichten Nebel solche längst verschwommenen Gedanken aus früher wunderschönen Zeiten auf. Tempi passati, herzlich Robert

Andreas Vierk (22.01.2021):
Lieber Robert, tempi passati musste ich jetzt auch mal googlen. Das ist ja eigentlich auch für mich. Danke für deine frenetische Zuschrift! LG von Andreas

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Wenn ich dies lieber Andreas meinem Herzblatt vorlese, dann werde ich mit Garantie hören, „dat mein lieber Franz ist Poesie der Liebe“! Klasse und mehr muss man nicht sagen und Grüße Franz

Andreas Vierk (22.01.2021):
Lieber Franz, dann tue das bitte, und lese deiner Frau Gattin das Gedicht mal vor! Und bestelle ihr unbekannter Weise schöne Grüße von mir. Dich grüße ich auch und unterschreibe mit B.Lut

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

22.01.2021
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Wer vom Leben ALLES haben will, darf sich vor dem LEID nicht scheuen !
HG Olaf

Andreas Vierk (22.01.2021):
Lieber Olaf, als Irene noch gelebt hat, habe ich ihr gesagt, dass das lyrische Ich und das Ich eins wären (allgemein, nicht nur bei mir). Ich habe das Beschriebene nicht oft gehabt, und es war immer mit Galle gemischt. Es war mir trotzdem immer heilig - und mit dem Leid habe ich das mehr als genug bezahlt. Den Rest holt das lyrische Ich aus der Seele. LG Andreas

GabyFöWö (foerster-woebkeweb.de)

22.01.2021
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Lieber Andreas,

was für ein schöner Liebesrausch, egal, ob mit Liebe oder ohne.
So schön poetisch und trotzdem zu begreifen.

Gerade habe ich Deinen Kommentar zu Aldalberts "Leidenschaft" gelesen: "Und ist das Laken ...."

Liebe Grüße
Tusnelda

Andreas Vierk (22.01.2021):
Liebe Gaby, in letzter Zeit hat es hier auch mal pornografisch-eklige Sex-Gedichte gegeben, und gleichzeitig eine Dame, die sich beim Geringsten "Fäkalwort" (z.B. Hintern) aufgeregt und die Leute auch privat angeschrieben hat. Seitdem versuche ich, Liebe und Geschlechtsverkehr zumindest in Gedichten wieder zu dem werden zu lassen, was es ursprünglich mal war - heilig! Das ist aber nicht das erste meiner Gedichte mit diesem Thema. Sie sind für ein neues Buch geplant, dass ich am liebsten so hätte, dass die Leute vor Schock und Glück gleichzeitig in Ohnmacht fallen, wenn sie es lesen. Drück mir mal die Daumen, dass es klappt - und es ist schön, dass du wieder hier bist! Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

22.01.2021
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Ein sehr schönes Gedicht, Andreas.
Und doch wünsche ich dir, dass deine Mystik weniger von Todeswünschen getrieben sein möge. Ich kenne manche Frauen, denen würde ich mich weder am Tag, noch in der Nacht zum Duell stellen. Und an Dimensionsreisen durch Zeittore und Wurmlöcher glaube ich nicht. Ich denke wirklich, das sollten wir dem Weltall überlassen. Diese Ebenen des die Erde umgebenden Universums auf die Erde zu holen halte ich auch für gefährlich. Es geht wohl, das glaube ich auch. Aber wir sind keine Götter, auch wenn sie uns durchweben. Wir haben nicht umsonst einen schönen, blau uns umspanneden Himmel bei Tag. Die Nacht dürfen wir schön finden und uns auch gerne mit Frauen treffen, die Laila heißen, aber das Universum mit all seinen Unwägbarkeiten auf die Erde zu saugen, halte ich für falsch. Nur muss uns auch klar sein, dass wenn jemand ein Tor zu völlig wahnsinnigen Welten geöffnet hat, dann waren wir es nicht. Ich glaube einfach, es liegt unter anderem an der Nichtbeendigung der kriegerischen Nutzung der Kernenergie, Atomreaktorunfällen und weitergeführten Atombomben-und Wasserstoffbombentests nach dem 2. Weltkrieg. Ich glaube, es lässst sich auf eine ganz einfache Formel bringen. Gott möchte, dass wir sein Universum, und die Gaben seiner Schöpfung friedlich nutzen. Rockkonzerte, Sex, meditieren und sich einen runterholen halte ich da eher für Pillepalle. Ich glaube, es geht darum, keine Kriege mehr zu führen. Mit dem "Wassermannzeitalter" waren jedenfalls keine Wasserstoffbomben gemeint. Lass uns doch dafür beten, dass dies in Zukunft gelingt, und dass die "dunkle Seite" und herrsüchtige Weltführer nicht immer meinen, sie dürften oder müssten jede gute Idee sofort pervertieren.

Alles Liebe von Patrick

Andreas Vierk (22.01.2021):
Lieber Patrick, dein Kommentar in allen Ehren, aber wie kommst du denn jetzt wieder auf Götter, Atombomben und Rockkonzerte? Ich glaube, du folgst eher deinen momentanen Gedanken und weniger meinem Gedicht, denn das alles steht doch da gar nicht drin. Liebe Grüße von Andreas

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