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„Vereinsamung“ von Franz Bischoff

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Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

28.01.2021
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"Einsamkeit ist immer bitter,
Solosein wird stetig schlimmer.
Da ist kein rettend kommend Ritter,
der dies beendet dann für immer.
Und beendet ist einst jedes Streben,
es war dann gewesen das irdsche Leben !"
(Hanns Seydel, 28.01.2021, für Franz Bischoff)


Guter Franz,

besonders schlimm ist ja die Vereinsamung, wenn sie zu Depression und Suizidgefahr führt (bei denjenigen Armen, die ja leider, leider gefährdet sind) !!!
Dein berührendes Gedicht (ein 5strophiger 4Zeiler wieder der Spitzenklasse), das - wie so oft - einen ganz, ganz Lebenserfahrenen zeigt, stimmt sehr, sehr nachdenklich ! Und ich glaube, dass DU eine ganz stabile Kämpfernatur bist, wenn man bedenkt, was Du derzeit - ja leider, leider, leider - mit "nur" EINEM Auge Alles leistest !!

Nochmals GLG in den restlichen Abend von Hanns
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Ach, wie traurig, ja, viele alte Menschen sehen der totalen Einsamkeit entgegen. Ihr Warten auf die Endlichkeit steht bevor.
Lieber Franz, du hast es sehr gut formuliert.
LG zu dir von Sieghild

Franz Bischoff (24.01.2021):
Herzlichen Dank Dir wieder meine liebe Sieghild! Ein Thema, das mich immer sehr nachdenklich stimmt und gerade in dieser Zeit! Zu viele Menschen jedoch denken nur an Nebensächlichkeiten und da bin auch ich betrübt! Danke dem Kommentar und liebe Grüße Franz

freude (bertlnagelegmail.com)

22.01.2021
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...Francesco, Einsamkeit ist heutzutage,
gar keine so banale Frage,
Corona ist mit Schuld daran,
dass man vereinsamen schnell kann.

LG Bertolucci.


Franz Bischoff (24.01.2021):
Zustimmung Don Bertolucci! Ein Thema, das mich immer sehr nachdenklich stimmt und gerade in dieser Zeit! Zu viele Menschen jedoch denken nur an Nebensächlichkeiten und da bin auch ich betrübt! Danke dem Kommentar und liebe Grüße Don Francesco

Michael Reissig (mikel.reiiggmail.com)

22.01.2021
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Lieber Franz,
eine Vereinsamung kann auch im mittleren Lebensalter schlimme Ausmaße annehmen und im hohen Alter und dazu noch zu Corona-Zeiten ist das einfach katastrophal, sodass der Tod für Betroffene und Angehörige eine Erlösung ist!
Ein emotional zutiefst berührende Gedicht, dessen Tragik förmlich in den Herzen der Leser brennt!
LG. Michael

Franz Bischoff (24.01.2021):
Richtig Michael! Ein Thema, das mich immer sehr nachdenklich stimmt und gerade in dieser Zeit! Zu viele Menschen jedoch denken nur an Nebensächlichkeiten und da bin auch ich betrübt! Danke dem Kommentar und liebe Grüße Franz

Musilump23

22.01.2021
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Lieber Franz, dein sehr gutes Gedicht fühlt sich in den Gedanken recht kühl und traurig an, darüber hinaus auch unnatürlich, was die Vereinsamung älterer Menschen angeht.
Fakt ist, dass seit einem Jahr uns das Corona-Virus mit allerlei Lebenseinschränkungen und auch Verzicht begleitet. Man denkt an alte Zeiten wo persönliche Herzenswärme, einer warmen Umarmung, ein Miteinander selbstverständlich war. Das beschäftigt uns natürlich emotional, was auch hinter keiner Maske versteckt bleibt. Fazit: Ältere Menschen bleiben sich leider mehr und mehr selbstüberlassen.
Mit frdl GR Karl-Heinz


Franz Bischoff (24.01.2021):
Wir beide haben nicht nur hier die gleiche Einstellung lieber Karl - Heinz! Klasse wieder von Dir! Ein Thema, das mich immer sehr nachdenklich stimmt und gerade in dieser Zeit! Zu viele Menschen jedoch denken nur an Nebensächlichkeiten und da bin auch ich betrübt! Danke dem Kommentar und liebe Grüße Franz

rnyff (drnyffihotmail.com)

22.01.2021
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Bestens und einfühlsam beschrieben. Es hat hier im Quartier einige dieser einsamen Damen. Manche mit Hündchen und wenn man sie antrifft, ist es immer schön -auch für einen selber - wenn man mit ihnen ein zwei Worte wechselt. Lieber Gruss Robert

Franz Bischoff (24.01.2021):
Danke Dir Robert! Ein Thema, das mich immer sehr nachdenklich stimmt und gerade in dieser Zeit! Zu viele Menschen jedoch denken nur an Nebensächlichkeiten und da bin auch ich betrübt! Danke dem Kommentar und liebe Grüße Franz

KarinKlara06 (karin.ogonline.de)

22.01.2021
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Lieber Franz,
es ist sehr traurig mit der Vereinsamung der älteren Menschen, die sich durch Corona noch drastisch verstärkt hat. Ich selbst hatte eine gute Freundin, die im vergangenem Jahr in ein Pflegeheim kam, den Wechsel und die
Besuchsverbote, die teilweise herrschten hat sie nicht verkraftet und sich aufgegeben. Ich durfte sie nicht besuchen und konnte nicht an der Beerdigung teilnehmen. Es ist sehr schwer zu ertragen und ich muss sehr oft an die Sennioren in den Heimen denken und es ärgert mich jedes mal, wenn in den Medien von den "Alten" gesprochen wird. Du hast das Thema angesprochen und das ist gut so, es sterben vielleicht mehr Menschen an Vereinsamung, als an Corona.

Herzliche Grüße und bleib gesund
Karin


Franz Bischoff (24.01.2021):
Liebe Karin! Ein Thema, das mich immer sehr nachdenklich stimmt und gerade in dieser Zeit! Zu viele Menschen jedoch denken nur an Nebensächlichkeiten und da bin auch ich betrübt! Danke dem Kommentar und liebe Grüße Franz

Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de)

22.01.2021
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Lieber Franz,
eigentlich wollte ich die alten Inder erwähnen, denen die Loslösung von allen und allem Befreiung von Karma bedeutet. Dann las ich aber Karins Kommentar, den ich nur unterstreichen kann. Allerdings: Seniorenheime kosten den Alten und ihren Familien irre viel Geld, außer man ist sowieso nahe der Armutsgrenze, dann und nur dann springt Vater Staat ein. Wenn ich mir mit schlapp 60 was tue, und dann in solch ein Heim müsste - das wäre der Horror! Ich müsste alle meine Bücher im Altpapier entsorgen. Das sind, außer meinen Lieben in der Kirche, Tausende von Freunden! Dann würde ich lieber aus dem Fenster springen.
Liebe Grüße von Andreas
Liebe Grüße von Andreas

Franz Bischoff (22.01.2021):
Sehr gerne lieber Andreas habe ich Dein Kommentar gelesen! Danke! Dass diese Situation Alltag ist, dies müsste jeder verstehen, denn auch vor Covid 19 gab es dies immer und überall! Oft geht auch meiner Frau und mir der Gedanke durch den Kopf, uns eine „eigene kleine Wohnung“ in einem Seniorenheim zu kaufen, so lebt man noch etwas selbstständig, hat dennoch Möglichkeiten der Pflege bezogen in der Nähe und kann auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Aktuell Covid bezogen natürlich mit Schwierigkeiten! Doch wie schon bekundet, eine Geschichte, die ihren Preis leider hat! Gerade in dieser Zeit von Covid 19, da habe ich sehr großes Mitleid mit diesen Menschen, die allein Zuhause sind und dort zu oft verkümmern und als Fazit in Einsamkeit oft genug sterben. Der Abschluss, selbst bei der Bestattung ist den Vorschriften bezogen fast kein Mensch dabei! Schrecklich! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Lieber Franz! Ein Leben einsam und verlassen kann ich mir nicht vorstellen. Wäre es dann nicht besser, wenn man in einem Seniorenheim wär. Ich habe mir vor ein paar Jahren solche angeschaut und da gibt es sehr sehr schöne Heime. Ausserdem wird dort für Unterhaltung gesorgt und ein Arzt ist auch immer zur Stelle und zudem hast du immer Leute, mit denen du reden kannst. Für Essen , Wäsche usw. wird gesorgt. Das muss man sich gut überlegen, denn was hast du davon, wenn du immer nur alleine bist und an das denkst, was einmal war. Herzliche Grüsse Karin

Franz Bischoff (22.01.2021):
Herzlichen Dank auch hier liebe Karin, wir verstehen uns auch hier wie immer! Dass diese Situation Alltag ist, dies müsste jeder verstehen, denn auch vor Covid 19 gab es dies immer und überall! Oft geht auch meiner Frau und mir der Gedanke durch den Kopf, uns eine „eigene kleine Wohnung“ in einem Seniorenheim zu kaufen, so lebt man noch etwas selbstständig, hat dennoch Möglichkeiten der Pflege bezogen in der Nähe und kann auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Aktuell Covid bezogen natürlich mit Schwierigkeiten! Doch wie schon bekundet, eine Geschichte, die ihren Preis leider hat! Gerade in dieser Zeit von Covid 19, da habe ich sehr großes Mitleid mit diesen Menschen, die allein Zuhause sind und dort zu oft verkümmern und als Fazit in Einsamkeit oft genug sterben. Der Abschluss, selbst bei der Bestattung ist den Vorschriften bezogen fast kein Mensch dabei! Schrecklich! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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Traurige Schicksale hast du hier geschildert, lieber Franz. Aber, so ist es oft. Ich kenne aktuell zwei Personen, die der Einsamkeit Opfer geworden sind. Den Opa (91 Jahre) besuche ich einmal die Woche und plaudere ein paar Stündchen mit ihm. Dann kann man spüren, wie er auflebt.

Herzlich grüßt Wolfgang

Franz Bischoff (22.01.2021):
Richtig Wolfgang! Dass diese Situation Alltag ist, dies müsste jeder verstehen, denn auch vor Covid 19 gab es dies immer und überall! Oft geht auch meiner Frau und mir der Gedanke durch den Kopf, uns eine „eigene kleine Wohnung“ in einem Seniorenheim zu kaufen, so lebt man noch etwas selbstständig, hat dennoch Möglichkeiten der Pflege bezogen in der Nähe und kann auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Aktuell Covid bezogen natürlich mit Schwierigkeiten! Doch wie schon bekundet, eine Geschichte, die ihren Preis leider hat! Gerade in dieser Zeit von Covid 19, da habe ich sehr großes Mitleid mit diesen Menschen, die allein Zuhause sind und dort zu oft verkümmern und als Fazit in Einsamkeit oft genug sterben. Der Abschluss, selbst bei der Bestattung ist den Vorschriften bezogen fast kein Mensch dabei! Schrecklich! Danke dem Kommentar und Grüße Franz

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