Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Einsamkeit“ von Adalbert Nagele

Das Gedicht lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Adalbert Nagele anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Corona / Coronavirus (SARS-CoV-2)“ lesen

R.Schön (Lyrikeringmail.com)

24.01.2021
Bild vom Kommentator
Die Zeit macht mit mir nur das, was sie sonst auch tut. Sie bringt mich zum Nachdenken. Einsamkeit, im Sinne von, ich kann gerade nicht so viele Menschen treffen, kenne ich nicht. Im Gegenteil, in Zeiten, an denen das möglich war, war ich zwar oft "herzlich willkommen" doch schon nach einer Weile fühlte ich mich einfach nur schrecklich gelangweilt. Es ist schwierig, als jemand gesehen zu werden, der man eigentlich gar nicht ist. Natürlich bin auch nicht nicht davor gefeit, meine Rolle zu spielen, möchte ja niemanden erschrecken ;) Liebe Grüße von Ramona, die die Welt, auch vor dieser Pandemie, nicht viel anders gesehen hat. Wir werden das überstehen, aber nichts daraus gelernt haben.....

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...ja Ramona, dein letzter Satz sagt alles und ich bin mir sogar sicher, dass du damit Recht hast. Ich denke, es wird noch schlimmer kommen als zuvor. Eine Riesenarbeitslosigkeit, erhöhtes Arbeitstempo, geringe Löhne und bei Konsumgütern stark überhöhte Preise, um nur einiges zu nennen. Besten Dank und lG, Bertl.

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

24.01.2021
Bild vom Kommentator

"Tränenreich ist jede Einsamkeit,
denn dort fehlt des Glückes Feinheit.
Das Alleinsein ist bitterlich betrüblich,
denn Zusamensein ist immer üblich.
Und mitfühlend sind die Zeitgenossen,
bei denen Mitleid wird vergossen !"
(Hanns Seydel, 24.01.2021, für Adalbert Nagele)

Ein neues Gedicht von Meister Adalbert, das heißt : Der Tag ist gerettet !


Adalbert,

Deine Inspirationskraft, wie ist sie so bewunderswert !!!
Und wieder hast Du ein Gedicht gepostet, das zu den wichtigsten seiner Kategorie gehört. Und ich muss Dir (aus meiner Sicht) völlig Recht geben : "Am Fernsehn rumsitzen" finde auch ich "dumm". In der Zeit ist es doch anspruchsvoller, ein neues Gedicht zu lesen oder sich geniale Musik anzuhören (ich habe mir neulich die beiden G-Moll-Sinfonien Deines Landsmannes Mozart angehört und ebenso
wieder und wieder die grandiose Achte Deines Landsmannes Bruckner).
Und formal ist Dein Gedicht etwas ganz Besonderes : Ein 6strophiger 3Zeiler (mit diesen fabelhaften Endreimen) !! Da kommt man aus dem Lesen nicht mehr raus, denn man liest es wieder und wieder und nochmals wieder - und gleich grad erst Recht noch einmal !

GLG in den restlichen Nachmittag (und bald beginnenden Abend) dieses vorletzten Sonntages im gewichtigen "Jänner" 2021 von Hanns, also : Bleib Gesund und uns noch LANGE erhalten !!!

Adalbert Nagele (24.01.2021):
Danke Hanns, für deine überaus positive Sichtweise zu meinem Gedicht. Deine Aussage "Der Tag ist gerettet!", freut mich natürlich wesentlich mehr als "SOS - es rette sich wer kann!". Machen wir so weiter und bleiben wir heiter! Auch dir lieber Hanns, Gesundheit und glG von Adalbert.

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

24.01.2021
Bild vom Kommentator
Bertl, ich denke,
Menschen brauchen "etwas Zirkus",
sie wollen selbst Akteure sein.
Corona stellt aber nun die Weichen,
und wir stellen unsere "Auftritte" ein.
Vielleicht entdeckt man ein neues Hobby
in dieser eingeschränkten Zeit.
Vielleicht gelingen auch Gespräche,
zu denen man war noch nicht bereit...
Wir werden auf uns zurückgeworfen,
doch da erscheint ein gähnendes Loch.
Die Phantasie ist uns auch verkümmert,
und wir halten Ausschau nach anderem Stoff.
Dagegen ankämpfen will nichts bringen,
es wühlt dann nur noch zusätzlich auf.
Das Virus muss "sein Lied" aussingen,
dann steht auch das Leben wieder auf...

Mit einem ebenfalls ungeduldigen Gruß
- Renate

Adalbert Nagele (24.01.2021):
Über sieben Brücken muss ich gehn, dann kann ich die Zeit vielleicht verstehn. Renate, danke für deine berührenden, ausdrücklich guten Worte. GlG von Bertl.

Bild vom Kommentator
Lieber Bertl! Also ich habe mit Haus und Hund so viel zu tun, langweilig wird es mir bestimmt nicht. Fern schaue ich nur abends aber auch nicht lange.Liebe Sonntagsgrüsse Karin

Adalbert Nagele (24.01.2021):
Das ist gut so Karin;-) merci und lG, Bertl.

rnyff (drnyffihotmail.com)

24.01.2021
Bild vom Kommentator
Du sagst es bestens und es dürfte auch auf viele zutreffen. Vorwiegend für die Alten, die mit der digitalen Gegenwart nichts beginnen können, bzw. sie nicht verstehen.Mithilfe des Computers hat man ja jederzeit Unterhaltung, sei es passiv oder eben aktiv, mit gucken und quatschen. In CH herrschten nie chinesische Verhältnisse, nie Ausgangssperre usw. Das Schlimmste für mich ist, dass man nicht problemlos reisen kann. Lieber Gruss und vergnüglichen Sonntag, Robert

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...Robert, zusätzlich belastend sind die ganzen Falschmeldungen, die in den Medien grassieren und das Geld, was mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen wird. Das verunsichert die Menschen und sie haben Angst vor all dem, was noch kommt. Merci und lG, Bertl.

Bild vom Kommentator
Das Los der Zeit, leider, Bertl.

Herzlich grüßt Wolfgang

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...traurig aber wahr Wolfgang, lG Bertl.

Herbert Kaiser (herbert.kaiser.hkgmail.com)

24.01.2021
Bild vom Kommentator
Gewiss, der Lockdown bringt auch Isolation und Einsamkeit. Dass man die Zeit aber dennoch sinnvoll nutzen kann, hast du ja angesprochen.
Schön getextet, gern gelesen!

Lg Herbert

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...merci Herbert, wir schaffen das! LG Bertl.

tryggvason (olaf-lueken2web.de)

24.01.2021
Bild vom Kommentator
Hallo Bertl,
habe gerade ein ähnlicimhes Gedicht eingestellt.
Manchmal fällt mir die Decke sprichwörtlich
auf den Kopf, manchmal hänge ich im Alkotopf haha...
Bleib gesund zu jeder Stund !
HG Olaf

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...Olaf, das wundert mich nicht, so geht es vielen Menschen zur Zeit. Zum Glück haben wir eine erdbebensichere Decke. Auch dir, Gesundheit und Glück im Leben, das kann ich dir nur wünschen. LG von Bertl.

Bild vom Kommentator
Lieber Bertl, bei manchen Menschen ist das ein Dauerzustand, das öde nebeneinander leben..
Ob Corvid kreist oder vergeht ,der Einfallslose einsam lebt.
LG von Sieghild

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...Sieghild, Einsamkeit ist eine schleichende Betrübnis dieser Zeit. LG Bertl.

Bild vom Kommentator
Sooooo ist es Don Bertolucci und ich führe schon lange meine Gespräche dann mit Freunden über Telefon! Dir jedoch mit Familie viele Grüße Francesco

Adalbert Nagele (24.01.2021):
...Francesco, Einsamkeit ist eine schleichende Betrübnis dieser Zeit. LG Bertolucci.

Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zum Gedicht verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).