Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Weiße Nacht“ von Andreas Vierk

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Ursula Rischanek (daisy1190a1.net)

26.01.2021
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Lieber Andreas,

mit dem Abstrakten nun ja, ich als bekennender Schöngeist und Lyrikerin, die immer Gefühl und Herzblut miteinfließen lässt, wenngleich auch Letzteres ins Stocken geraten kann. Liebe als Droge - nun ja warum nicht, es gibt Schlimmeres! ;-)

LG Uschi

Andreas Vierk (26.01.2021):
Liebe Uschi, ich bin völlig drogenfrei. Nur schreiben ist mein Rausch, weil ich nämlich auch ein Schöngeist bin. Und völlig weltfremd. Deshalb lieber Gruß von Balkon zu Balkon - Andreas

rnyff (drnyffihotmail.com)

26.01.2021
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Herrlich, da fühle ich mich voll angesprochen und kann Dir wahrhaft helfen, denn viele der zerfledderten Organe liegen in meinem Fachbereich. Bist Du gut versichert? Bei privat erfolgt Eingriff sofort. Herzlich und nicht so ernst gemeint, Robert

Andreas Vierk (26.01.2021):
Lieber Robert, ein abgerissener Typ wie ich ist doch nicht privat versichert. Und die OPs sind ja erstmal alle durch. Aber siehste, die Zerfledderungen führen doch noch zu Gedichten. Von irgendwoher muss man seine Ideen ja holen. Liebe Grüße von Andreas

freude (bertlnagelegmail.com)

26.01.2021
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Die Liebe hat dich aufgefressen,
jetzt brauchst du sonst nichts mehr zu essen,
du ziehst dir einen Joint hinein
und denkst, was sein muss, das muss sein.

Andreas, das sind meine Schlussfolgerungen aus deinem Gedicht.
LG Bertl.


Andreas Vierk (26.01.2021):
Lieber Bertl, meinst du das jetzt wirklich ernst? Ich weiß es nicht... LG Andreas

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

26.01.2021
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Meine Gedanken waren diese:
Wenn alles weggebrochen,
was Halt und Sehnsucht war,
seh' ich kein Morgen mehr.
Es kommt mir nur noch Nacht
entgegen.

Der dunkelste Punkt kann genau
der Wendepunkt sein.
Mit der grenzenlosen Verzweifung
gelingt manchen Menschen auch
wieder "der Sprung in Gott hinein".

Dein Schlüssel zum Gedicht, Andreas,
ist nun sehr gut nachvollziehbar. Aber
wer kann das hier schon ohne Hilfe
herauslesen?...

(Die Kommentare hatte ich bereits
gelesen, aber meine Erstgedanken
dazu habe ich trotzdem stehen lassen.)

Liebe Grüße an dich - Renate

Andreas Vierk (26.01.2021):
Liebe Renate, was ich Franz an autobiografischen Notizen geschrieben habe, muss ja auch keiner herauslesen. Die Dinge sind ja nur der Anlass zum Gedicht gewesen. Und so sind deine Gedanken durchaus richtig. Selbst, wenn man was aus dem Gedicht rausliest, was nicht drin ist, ist die Empfindung des Lesers, was er darin sieht. Ich danke dir für den Kommentar. Liebe Grüße gehen zu dir - Andreas

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Auch hier lieber Andreas spricht mich wahrhaft wieder Strophe zwei an, die sich nach meiner Meinung hervorhebt! Wie immer eine Wahl von Wörtern, die absolut passen und mir gefallen! Tolle Poesie!
Grüße der Franz


Andreas Vierk (26.01.2021):
Lieber Franz, ich habe wirklich meine Zunge auf einer Seite narbig vom Draufbeißen, weil ich mal einen epileptischen Anfall hatte. Und meine Augenlider sind zum 2. Mal angehoben worden, weil ich eine erbliche Muskelschwäche habe. Da sieste mal, wie ich sowas metaphorisch verarbeite. Liebe Grüße von Andreas

readysteadypaddy (onkel.merlinweb.de)

26.01.2021
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Lieber Andreas,

ein schönes, aber auch beängstigendes Gedicht. Mystik und "Out-of-Body" reloaded als "Back into Body"... Ich kann dazu nur sagen: man ist nicht eher tot, als bis dass man gestorben ist. oder wie es mein "Kollege" in der Dichterwelt, Bob Dylan mal zu singen pflegte: "Seems, you never figured out, how long you have to live." ("Dir ist wohl nicht klar, dass dein Leben noch sehr lang sein kann."). Das von weißen Nächten zerschnitzelt werden ist dabei eher das Beunruhigendere. Das Wiederzusammengesetzwerden sollte jeder Mystiker immer als Gnade begreifen. Ich zumindest habe nie begriffen, warum man nicht leben wollen sollte. Das Suizidale als Dauerzustand ist mir fremd. natürlich hat es Momente in meinem Leben gegeben, wo ich nah an so etwas war, wie beim Tod meines Vaters oder meiner Lebensgefährtin. Aber in "normalen" Zeiten (was war das nochmal) bin ich weit davon entfernt. Ich habe mal bei einem Mystiker gelesen: "Wenn man die Mystik und die versenkung benutzt, um von sich wegzukommen, oder sich gar loswerden zu wollen, kann siein den Irrsinn führen." Aus meiner Sicht ist Transzendenz etwas anderes, als "Ich-Freiheit". die Unterschiede zwischen "Ich" und "Ego" wären da dann noch zu klären.

Vielleicht liest du auch mal meine heutige Kurzgeschichte? ich versuche darin, den ganzen Kram mal im Genre "Horror" zu "verdichten". Ein Genre, dass mir als Jugendlicher nicht fremd war. ich habe auch nichts gegen Horrorfilme. nur etwas dagegen, wenn sie wahr werden.

Alles Liebe,

dein Lebe-Mann

Larifari Wolkenbrecher.

Andreas Vierk (26.01.2021):
Lieber Patrick, wieder einmal hat dein Kommentar nicht unbedingt was mit meinem Gedicht zu tun, aber du kommst ja immer wieder darauf zurück. Dieses Gedicht hier ist ja nicht so mystisch. Aber für viele meiner anderen Gedichte ist dein Kommentar zutreffend. Ich bin aber nun mal vom Wesen her mystisch ausgerichtet. Gerade aber in dem geplanten neuen Buch ist auch viel vom Lebenshunger die Rede: Liebe und Dasein als Droge. Liebe Grüße von Udo Mystico

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