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„Mutter“ von Olaf Lüken

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deine Zeilen in Erinnerung an deine Mutter haben mich beeindruckt, Olaf
Ich habe meine Mutter seit dem allerersten Lockdown zu mir geholt, dass sie in
dieser Zeit nicht vereinsamt. Sie ist sehr glücklich darüber und ich bin froh
ihr jetzt auch etwas zurückgeben zu können.

LG Gabriele


Olaf Lüken (29.01.2021):
Hallo Gabriele, DANKESCHÖN für deinen Kommentar ! Liebe Grüße an deine Mutter ! Je älter ich werde (68) desto besser funktioniert mein Erinnerungsvermögen. "Alte Leute" denken wie junge Menschen. Von wegen, dass Opa doof ist. Früher war ich ein Egoist, mit narzisstischen Einschlüssen. Heute machen mir meine Erinnerungen klar, wie eigenbezogen ich damals war !!! Herzliche Grüße aus Sankt Augustin. Bleiben Sie und Ihre Mutter gesund - zu jeder Stund! Olaf

Hanns Seydel (rudiger160965gmx.de)

28.01.2021
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Guter Olaf,

die Mutter ist einer der größten menschlichen Werte im Leben !!!
Und Dein Gedicht ist eine wunderbare Hymne auf diesen Wert !

GHG von Hanns

Olaf Lüken (28.01.2021):
Hallo Hanns, DANKESCHÖN für deinen Kommentar ! Erst im Alter wird mir bewusst, wie sehr die "Alten" sich auch mit uns "Blagen" herumgeschlagen haben. Mein Vater ging mit 18 in den Krieg und kam mit einem Lungendurchschuss nach Hause. Mein Vater arbeitete in der jungen Republik als "Vertreter für die Bertelsmanngruppe" und war kaum zu Hause. Meine Mutter ging nach dem Krieg "PUTZEN" und nahm mich jedesmal mit. Sie haben jahrelang nicht für sich gelebt. Wenn sie abends fortwollten, stand ich als Kind im Fenster und "blädderte". Ich musste erst alt werden, um von meinen Erinnerungen wachgerufen zu werden. Lieber Hanns, bleib gesund !!! HG Olaf

rnyff (drnyffihotmail.com)

28.01.2021
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Ausgezeichnet, Worte mit Liebe geschrieben. Wenn ich wüsste in welchem Himmel meine Mutter jetzt lebt, würde ich Dich um Erlaubnis bitten, ihr eine Abschrift von Deinem Gedicht zu schicken. Herzlich Robert

Olaf Lüken (28.01.2021):
Hallo Robert, ich bin ein typisches Nachkriegskind. Für "das späte Glück der Geburt (Kohl) bedanke ich mich nicht. Bewusst ist mir, dass die Kriegsgeneration großes Leid erfahren hat und ihre Bedürfnisse nur eingeschränkt ausleben konnte. Dank' der Nahtoderfahrungen in den 70ern, habe ich eine Wiedersehenshoffnung. Ergo: Ich glaube auch an ein Wiedersehen zwischen dir und deinen lieben Eltern. Über deinen Kommentar habe ich mich sehr gefreut. Bleib gesund zu jeder Stund !!! HG Olaf

Ingrid Bezold (in.bezoldt-online.de)

28.01.2021
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Einfach so aus dem Herzen geschüttet.....
bedeutet einer Mama mehr, als wohl geformt und hin gedreht. Da sitzt sie sicher auf Wolke 7 und freut sich, Olaf.
Grüße in deinen Tag
von Ingrid


Olaf Lüken (28.01.2021):
Hallo Ingrid, DANKE für deinen Kommentar. Ich überarbeite meine Gedichte laufend und weiß mich von wohlmeinenden Kritikern umgeben. Wenn ich über ein Gedicht lachen kann, dann hat der Schreiber sein Brot verdient. ! Schnulzige Lyrik gibt es zuhauf. Dichter, die auch ihre Themen zu wechseln wissen, haben bei mir eine offene Tür. Natürlich rangieren deine Kommentare unter Extraklasse. Und dafür danke ich dir sehr. Bleibgesund zu jeder Stund'! HG Olaf

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Lieber Olaf! Oft merkt man erst, wenn man erwachsen ist, was die Mutter geleistet hat. Arbeit ohne Ende und beklagt hat sie sich nie.Sie hat dich in ihrem Bäuchlein getragen und geliebt schon bevor du auf der Welt warst. "Mutter ist die Beste"! Das passt genau. Ein wunderschönes Gedicht !!!!Herzliche Grüsse Karin

Olaf Lüken (28.01.2021):
Hallo Karin, manchmal denke ich, dass ich während meiner Kinder- und Jugendzeit ein ziemlich empathie- armes Arschloch war. Jetzt, wenn die Haare weiß werden, melden sich bei mir die Erinnerungen und durchforsten mein Seelenstübchen. Meine Eltern haben einen großen Teil ihres Leben für mein Wohl geschuftet. Ich war lieb und habe gerne genommen. Leider! DANKE für deinen lieben Kommentar !Bleib gesund in dieser Zeit ! HG Olaf

Renate Tank (renate-tankt-online.de)

28.01.2021
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Man weiß immer erst, was wichtig gewesen wäre,
wenn der geliebte Mensch nicht mehr da ist.
Man kann nie ZU OFT zeigen und sagen, wie
sehr man jemanden liebt. In diesem Fall ging
es um die Mutter, und ich kann dich ganz ver-
stehen, weil da auch immer eine gewisse
"Hemmschwelle" besteht. Es hängt natürlich
auch mit der Zeit zusammen, in die der Mensch
hineingeboren wurde.

Aber dein Gedicht umarmt und kost deine
Momi mit Liebesbezeugungen über alle Zeit
hinaus. Ich glaube dir jedes Wort. Sie wohnt
in deinem Herzen - und später gibt es ein
Wiedersehen. Liebe findet sich...

Ein herzlicher Gruß von mir - Renate



Olaf Lüken (28.01.2021):
Hallo Renate, vielen Dank für deinen Kommentar. Danken möchte ich Dir vor allem für dein Gedicht über Auschwitz. An deinen Gedanken kommen WIR nicht vorbei. Auschwitz lässt sich m.E. auch nicht verarbeiten. Daher glaube ich an eine göttliche Gerechtigkeit - eine andere Erkenntnis besitze ich nicht ! Bleib gesund ! HG Olaf

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Olaf, das hast Du sehr schön gesacht.
LG Siegfried

Olaf Lüken (28.01.2021):
Hallo Siegfried, ich werde langsam alt (68). Die Erinnerungen aus früheren Zeiten tauchen auf und sitzen mir im Nacken. Die Arbeit meiner Mutter war mir - in früheren Tagen - eine Selbstverständlichkeit. Leider ! Heute treibt mich die Reue zum Griffel ! Siegfried, DANKE für deinen Kommentar. Bleib gesund, zu jeder Stund ! HG Olaf

freude (bertlnagelegmail.com)

27.01.2021
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Eine sehr schöne, berührende Ode an deine Mutter Olaf.
LG von Bertl.

Olaf Lüken (27.01.2021):
lieber Bertl ! Danke für deinen liebenswürdigen Kommentar. Es ist keine Ode. Zwischen den Zeilen kannst du unschwer feststellen, dass meine Mutter nicht ganz "ohne" war. Als ich meiner ersten Freundin meine Bude zeigte, war Mutter sogleich zur Stelle und komplimierte sie aus dem Zimmer. Heute wäre das ein Unding ! Zu RECHT, wie ich finde. Tatsache ist aber auch, dass Mutter ihr eigenes Leben weniger gelebt hatte, weil die Welt der 60er auch eine andere Zeit war. Ein Kompliment an meine Mutter ist mein Gedicht allemal. Bleib gesund !!! HG Olaf

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